Wir sind in Spanien angekommen und genießen es wieder in geschützten Buchten liegen zu können. Wir suchen uns eine nette Bucht am Cap de Creus aus und finden dort sogar einen antiken Weg zum Leuchtturm des Caps. Juhu. Es ist wieder wandern angesagt👏.
Endlich wieder schöne Buchten
Wir fahren mit dem Dingi an Land und finden auch recht schnell den richtigen Einstieg in den Cami Antic de Cap de Creus. Die Temperaturen sind noch ok und so machen wir uns auf den Weg. Eine wunderschöne wilde Natur. Wir müssen immer wieder stehen bleiben und alles in uns einsaugen. Außer den Arbeitern die den Weg wieder aufbauen( Unwetter haben viele Mauern einstürzen lassen) , sehen wir niemanden. Man kann sich richtig vorstellen wie hier im Mittelalter die Esel lang maschiert sind. Am Leuchtturm hat man tolle Blicke auf das Cap. Nach einer Stärkung geht es dann auf den Rückweg und wir können in der wunderbar ruhigen Bucht die Fischer beobachten die um uns herum ihre Netze ziehen. Eine tolle Stimmung.
Da wir noch nicht ganz aus dem Einzugsbereich des Löwen Golfs sind müssen wir leider bald weiter. Denn der nächste Mistral kündigt sich an der sehr stark sein soll. So machen wir uns auf den Weg über den Golf von Roses.
Da auch Gewitter kommen sollen entscheiden wir uns in einen Hafen zu gehen.
Der erste sagt uns ab und in Estartit sind wir dann willkommen. Auch im Herbst ist es gar nicht so einfach immer einen Hafenplatz zu bekommen wenn wir ihn brauchen. Manchmal muss man auch etwas hartnäckig sein.
Wir wandern natürlich wieder. Auf zum Cap de la Barra. Aber als wir in der Ferne dann die Gewitter kommen sehen machen wir mit einem schnellen Schritt, das wir zackig an Bord kommen.
Lustiges Storchenbild😁
Bei uns kommt nicht so viel an doch in einigen Städten wie Girona und Barcelona ist einiges passiert. . Eine Regenhose die wir sehen ist schon etwas Angst einflößend und wir sind froh wieder an Bord zu sein.
Regenhose
Als sich alles beruhigt hat segeln wir weiter. Ankern mal , oder gehen in einen Hafen. Aber wir merken beide das wir nur noch ankommen wollen. Wir lassen die Küste an uns vorbei ziehen und sind von der Skyline Barcelonas sehr beeindruckt. Doch nun freuen wir uns einfach am Ebro Delta anzukommen und machen viel Strecke.
Wir wollen uns mit Freunden treffen also geht es weiter. Doch im Golf von Lyon-oder auch Löwengolf, ist es nach unserem Empfinden gar nicht so einfach einen passenden Hafen zu finden. Und in einen Hafen müssen wir da es hier keinen Schutz gibt und wir bei den jetzigen Witterungsbedingungen leider nicht ankern können. Wir entschließen uns nach Gruissan zu gehen. Der Hafen liegt in einem Etang (Binnensee) und hat nur eine gesicherte Tiefe von 2,5m. Unser Tiefgang ist 1,95m und uns ist ziemlich mulmig als wir dort hinein fahren. Aber es ist alles gut markiert und überhaupt kein Problem. Ich habe mir wieder unnötig Sorgen gemacht.
Als wir fest sind melden wir uns gleich bei Conny und Friedhelm die von unserm Nachbardorf daheim kommen und die Winzer unseres Vertrauens waren. Die beiden sind seid über 25 Jahren in dieser Gegend im Urlaub und kennen jede Ecke hier.
Sie kommen zum Frühstück an Bord und nehmen sich dann unendlich viel Zeit um uns hier die Gegend zu zeigen. Wir sind in der Region Languedoc-Roussillon die von Weinbergen, alten Städten, Altertum bis ins Mittelalter und natürlich Genuss und Entspannung, geprägt ist. Hier kommen die Seealpen bis ans Meer und bringen den ständig stark wehenden Wind mit. Außerdem wird hier die Region von den vielen Binnenseen (Etangs) mit seinen Kanälen geprägt die im Mittelalter sehr wichtig für den Handel waren.
Heute sehen wir eigentlich nur Hausboote die an den Platanen bewachsenen Kanälen bis an den Atlantik oder bis nach Koblenz fahren könnten.
Wir gehen nach dem Regen in den Ort und schauen uns den Etang mal von oben an.
Eine sehr schöne Landschaft. Da wir aber fast weggeblasen werden steigen wir ins Auto und fahren nach Narbonne in der Region Okzitanien.
Narbonne hatte durch den Canal de la Robine Anschluss an den Canal du Midi und somit auch einen Hafen zum Mittelmeer. Außerdem führte hier die Via Domitia durch. Die erste Römerstraße in Gallien. Und somit entwickelte sich hier die erste römische Kolonie.
Dort schauen wir uns die unvollendete Kathedrale an und laufen etwas in der Altstadt herum.
Alte MarkthalleAltstadtImmer wieder schöne MalereienEin Stück der römischen StraßeDom
Friedhelm erzählt viel aus dieser Gegend. Es ist unheimlich interessant. Wir genießen es sehr. Beeindruckend fand ich die einzige Häuserbrücke aus römischen Ursprungs.
Die beiden laden uns zu sich ein und wir grillen lecker.
Am nächsten Tag geht es nach Beziers. Wir laufen zur Kathedrale hoch, lassen uns treiben und finden sogar eine sehr nette Brauerei. Bewundern die Kanalbrücke und die Schleusentreppe Fonseranes aus dem 18. Jahrhundert mit ihren 9 Schleusen.
Beziers mit dem Fluss OrbNette BrauereiGeprägt durch Kanäle und Hausbooten…unten…obenKanalbrückedie Schleusen
Zum Abschluss gehen wir in der alten Markthalle essen. Es war eine wunderbare Zeit mit euch beiden. Ihr habt euch so viel Mühe gegeben und diese Region nahe zu bringen. Und ihr habt es geschafft. Ich kann nur sagen , ihr habt einen tollen Ort für eure Zufluchtszeit gefunden.
Am Hafen müssen wir uns leider verabschieden. Danke noch mal für alles.
Für uns geht es am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang weiter. Der nächste Mistral kündigt sich an und wir wollen soweit aus dem Löwengolf wie es geht.
noch ziemlich kaltHola, espaniaSpanien
Mit Zwischenstopp in einer schönen Buchten geht es dann in schnellen Schritten nach Spanien.
Dies ist mein Herzenswunsch. An meinem runden Geburtstag, ach was, ich kann ja auch sagen, dass es der 60igste ist😉😁, geht es mit dem Bus nach Montpellier. So reisen wir immer wenn wir unterwegs sind.
Ich nehme es mal vorweg, eine tolle Stadt. Sie ist sehr vielseitig und verbindet die Mediterrane Lebensart mit großen Kulturangeboten, vielen historischen Prachtbauten und der modernen Architektur. Sie ist leider „nur“ 10km vom Meer entfernt und das fuchst sie schon sehr.
Aber das hat sie gar nicht nötig denn die vielen Studenten (jeder vierte ist ein Student)machen diese Stadt zu einer der viertgrößten und auch sehr wichtigen Studentenstädte von Frankreich.
Als wir dort ankamen war es das letzte Wochenende vor Vorlesungs-Anfang und so war die Stadt voll mit jungen Leuten und viele die auch mit ihren Eltern unterwegs waren. Echt süß.
Wir lassen uns wie immer durch die Altstadt und ihren mittelalterlichen Gassen und Stadthäusern treiben. Es gibt wahnsinnig viel zu sehen! Wir beginnen am Platz de la Comedie mit einer Schnitzeljagd quer durch die Stadt die uns zu vielen Sehenswürdigkeiten führt und richtig Spaß macht. Der Platz wird auch Place de I‘ OEuf ( Eierplatz) genannt da er eine ovale Form hat. Hier ist die Oper und hier beginnt eine der größten Fußgängerzonen Europas.
Wenn Studenten sich Abends auf den Platz mit den vielen Straßenmusikern treffen wollen, sagen sie auch gerne:“Treffen wir uns auf ein Ei ?“🤣
Die drei Grazien >>>Platz de la Comedie
Hier ist auch der Brunnen der drei Grazien, die symbolischen Göttinnen Montpelliers mit vielen Cafés und Restaurants. Überall spenden Platanen in der Hitze, Schatten.
Aber wir irren lieber durch die engen Gassen, lösen Rätsel und finden so viele bedeutende Orte.
Partnerstadt von Heidelbergschöne InnenhöfeViel kostenlose....KunstDom St. PeterBotanischer GartenEierplatz am Abendnoch nicht meine UhrzeitAquäduktBibliothekTriumpfbogenschöne Plätzemittelalterliche GassenOkzitanier, denn hier ist die französische Region Okzitanien
An meinem Geburtstag machen wir uns chic und gehen nach einem Aperitif lecker essen.
Wir feiern meinen Geburtstag
Diese Stadt ist echt toll. Den modernen Teil haben wir dieses mal ausgelassen. Aber wir waren bestimmt nicht das letzte Mal hier!
Es war sehr schön
Als wir zurück in La Grande Motte sind geht es auch bald weiter durch den Golf von Lyon, denn wir wollen uns mit Freunden treffen.
Ich habe ja schon erzählt das wir vor St. Tropez eine ziemlich unruhige Nacht hatten. Wir lagen dort an einer freien Boje und haben uns sehr gefreut darüber. Und das im August😊.
Das Wetter sollte ruhig und der Wind ablandig sein. Am Abend wurden dann die Wellen immer höher und der Wind stärker. Weit draußen muss wohl ein heftiges Gewitter gewesen sein das nicht gemeldet war. Der Wind wurde zum Gewittersturm und die Wellen waren enorm hoch. Wir sind natürlich nicht mehr von Bord gegangen und haben immer wieder die Leinen kontrolliert.
In dieser Nacht war erst nicht an Schlaf zu denken denn wir hüpften vielleicht 2m rauf und runter und irgendwann kamen auch die Wellen von der Seite. Nichts war mehr möglich. Irgendwann wurde es etwas ruhiger und wir kamen doch noch etwas zur Ruhe. Bei einem Kontrollgang merkten wir das sogar ein Festmacher gerissen war. Er wurde erneuert und nachts noch mehrmals kontrolliert aber wir lagen nun wieder gut. Wir sichern uns immer doppelt und das war hier auch sehr gut so!!!
Morgens ging es dann auch gleich weiter die Küste der Cote’ d Azur entlang. Wir haben Strecke gemacht um schnell weiter zu kommen denn es war absehbar das sich die Hitze bald wieder entladen wird. Wir haben in manchen Buchten nur übernachtet und sind gleich weiter. Und dann war es soweit. Es kündigten sich Superzellen an. Zwei oder drei weit draußen aber auch eine über Frankreich. Ich versuchte verzweifelt einen Hafenplatz zu bekommen. Aber überall hieß es – Wir sind voll –
Ich schrieb an Ciotat, die sagten mir das sie nur ab drei Tagen eine Reservierung über Mail annehmen. Ich soll morgens anrufen.
Ok, kein Problem das tat ich einfach. Aber es ging niemand ans Telefon. Da ich wusste das es heftig kommt, sind wir einfach in den Hafen rein!
Nach kurzer Diskussion,ging es dann doch noch!
Zwei kleine Bötchen wurden beiseite geschoben und wir hatten unseren Platz. Nicht optimal da die vordere Mooring (Befestigung ) für unsere Bootslänge zu kurz war aber es ging irgendwie. Wir waren fest. Gott sei Dank!!
Wir machten einen kurzen Spaziergang durch die Stadt und gingen aber bald zum Boot zurück. Denn man spürte schon die Gewitterzelle.
Kaum an Bord ging es auch bald los. Es gewitterte, der Wind drehte um 180° und wurde zum Sturm. Es war finster wie in der Nacht. Der Sturm drückte unser Boot auf die Mole und wir mussten den Motor starten um weg zu bleiben. Die Alina legte sich ein paar mal richtig auf die Seite. Es war der Horror.
Im Hintergrund das Gerüst
Wir lagen neben der berühmten Ciotat-Werft in der riesige Megayachten refitet werden. Plötzlich hören wir ein lautes sirren und ein ca. 300m langes und vielleicht 8 Etagen hohes Gerüst stürzt um. Der Wahnsinn!! Gott sei Dank von uns weg sonst wären Teile noch auf uns gestürzt.
In diesem Gerüstfach war auch noch kein Boot, die Megayacht von Benetti sollte erst drei Tage später darunter parken. Echt der Horror!
Nach etwa 45 Minuten war der Spuk vorbei und wir konnten durchatmen. Noch regnete es stark aber das sahen wir als willkommene Süßwasserdusche für Alina an.
Als es trockener wurde haben wir uns dann heraus getraut und alles kontrolliert. Bei uns war alles gut aber in der Werft sah es schrecklich aus.
Als wir am nächsten Morgen dann weiter sind haben wir das riesen Desaster erst richtig sehen können. Wahnsinn was das Wetter kann. Dieses Sirren werde ich niemals vergessen.
Nicht weit von uns im Inland ging ein Tornado durch. Vielleicht war es bei uns auch einer. Ich weiß es nicht denn es war stockdunkel.
Wir haben dieses Erlebnis schnell abgehakt und sind an den Calanques (tiefe Einschnitte in der Steilküste) vorbei Richtung Marseille. Diese Strecke ist ein riesen Naturschutz-Park. Die Calanques sind bis auf einen für alle gesperrt und somit schauen wir uns nur kurz einen an und segeln bei noch ungemütlicher Welle ( noch vom Unwetter) weiter nach Marseille.
Calanque Port Miuhistorische Steinverladeanlage f. den Sockel der Freiheitsstatue
Unterwegs
Aber auch dort winken sie ab. Voll!!
Also gehen wir auf die Insel Frioul vor Marseille und wettern dort die nächsten Unwetter (aber nicht so schlimm) ab, denn dieser Hafen hat Platz ohne Ende.👏👏👏
Wir segeln einfach an allem vorbei und sind plötzlich auf der Höhe von Monaco. Ein eigenes Land mit eigener Grenze. Hin wollen wir aber nicht. Das ist einfach nicht unsere Welt. Wir betrachten es aus der Ferne 😉 das genügt uns.
MonacoRiesige Schiffe davorViaduktOzeanographisches Museum MonacoStartplatz der Helikopter-Taxis
Unser nächstes Ziel ist das Cap Ferrat das zu den exquisitesten Wohngebieten der Welt zählt. Weitläufige Villen mit zum Teil bewaldeten Arealen. Die Hauptattraktion ist wohl die Villa der Rothschilds die heute ein Museum beherbergen.
Ferrat
Die Halbinsel kann man über einen schönen Fußweg umrunden. Was wir natürlich tun.
Wandern um die Halbinsel>>Winston Churchill
Auf der höchsten Erhebung gibt es eine Signal und Beobachtungsstation, eine Semaphore von 1862 die heute noch zur Beobachtung des Landes genutzt wird um schnell gegen Waldbränden reagieren zu können und auch Richtung Meer für den Küstenschutz und der Seenotrettung. Es wird vom Militär genutzt und die werden wohl noch ein paar weitere Dinge sehen😉.
Semaphore
Wir lassen uns durch den kleinen Ort treiben und kaufen das teuerste Wasser im Supermarkt, ever. Hier erleben wir ein starkes Gewitter das einige Boote am Anker in Bewegung bringt. Aber wir waren fest! Zur Sicherheit lief der Motor aber alles ist gut ausgegangen. Von einem anderen Boot gingen die Leute mit dem Dingi in diesem Moment an Land!🤔 Ihr Boot driftete schon und wir versuchten mit lautem Hupen ihnen klar zu machen das ihr Boot unterwegs ist. Aber keine Chance. Sie kamen nach dem Gewittersturm wieder und fuhren ihr Boot von den Felsen weg auf denen sie nun aufgesessen waren. Wer das wohl versteht?!
Wir sind bald ums Cap nach Villefranche-Sur-Mer auf die andere Seite und haben diesen Ort sehr genossen.
Rolling Stone VillaVillfranche sur merÜberbaute Straße -Rue ObscureSoll der größte Cruiser Hafen Frankreichs sein
Bald ging es weiter nach Antibes eine schöne alte Stadt mit viel Kunst und schönen Plätzen. Überall findet man Galerien und Veranstaltungen. Die Stadt ist voll und sehr lebendig. Wir genießen das herumstreunen und hoffen Abends die Sonnenfinsternis zu sehen. Aber leider ziehen Wolken auf und wir haben Pech.
Picasso MuseumCidre, da strahlt er 😁
Beim nächsten Stopp legen wir uns zwischen die Inseln Saint Margarite und Saint Honorat mit Hunderten Nachbarn. Es ist wirklich irre wie voll es ist aber wir haben noch ein Plätzchen gefunden und können so entspannt das Geschehen beobachten. Am nächsten Morgen legen wir uns aber auf die Nordseite. Denn dort können wir beruhigter an Land und die Insel Saint Margarite umrunden.
Insel Sant MargaritAusschnitt unserer Nachbarn
Es ist alles irre trocken und ich hoffe nur das hier den Sommer nichts passiert, denn es sind seeeeeehr viele Gäste auf der Insel und natürlich auch Raucher.
Die nächste Nacht gehen wir an die Boje denn wir wollen das tolle Feuerwerk von Cannes bewundern. Wir liegen 2 Seemeilen weg, aber es kommen soviel Boote aus allen Richtungen und legen sich vor Cannes, das man meinen könnte trockenen Fußes rüber hüpfen zu können. Echt der Wahnsinn.
Am nächsten Morgen starten wir durch und machen über Frejus und Port Grimaud an St. Tropez vorbei, über Lavandou und vorbei an Toulon nach Ciotat Strecke, denn es soll etwas kommen.
Cidre, Galette und>>Boul spielen.In Frankreich angekommen😁
Einen Gewittersturm haben wir noch an der Boje vor St. Tropez erlebt der uns gefühlt, 2m hat hüpfen lassen wobei eine Festmacherleine geborsten ist.
Nur was jetzt kommen soll ist heftiger. Wir müssen uns einen Hafen suchen und darum geht es so schnell weiter. Alle Häfen winken ab weil sie voll sind. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf.
Unser Winter in Deutschland war sehr intensiv und ich habe es sehr genossen. Neben Familie und Freunden ist es tatsächlich die Kultur die mir sehr gefehlt hat. Ein Freund sagte zu mir als ich dies mal erwähnt habe: „Aber du hast doch jeden Tag Kultur auf deiner Reise. In jeder Ecke findet man Altertümer und uralte Geschichte.!“
Ja er hat schon Recht, aber es gibt noch andere Kultur. Die Konzerte die ich mit Freunden genießen kann, Theater , Ausstellungen in der man die Geburtssprache hört, Kino wo ich alles verstehe 😊(da war ich mehrmals, sogar ganz alleine) und einiges andere. Vieles merke ich erst, das es fehlt, wenn ich lange nicht mehr da bin.
Was war denn noch so?
Die standesamtliche Trauung von David und Nina zum Beispiel, Weihnachtsmärkte, Familie genießen bei Nikolaus (das ist der Peter 🤣), Mama zu Weihnachten holen, spontan im Garten einen Weihnachtsmarkt veranstalten, Weihnachten zelebrieren, wandern mit Freunden, Infinity in der heilig Geist Kirche erleben, Familienwochenende im Schwarzwald, die liebe Schwester am Rhein besuchen und an unserer Geburts-Heimat vorbei spazieren.
Trauung Nikolaus (Peter)Wanderung mit FreundenMit Mama unterwegsEnkel bobbelnUnser…WeihnachtsmarktWeihnachten mit allen❤️Die neue Familie genießenWerkeln mit den EnkelnMit Schwesterchen in der Heimat
Und immer wieder sorgenvoll das Wetter bei der Alina beobachten.
Denn es zogen viele Stürme und Gewitter durch. Besonders dirty Harry machte uns Sorgen. Dieser Cyclon sollte bis zu 16m hohe Wellen aus Osten bringen. Jemand nannte es den 50iger Jahre Schwell (Wellen).
Denn die Wellen hatten 1300km um sich aufzubauen und nichts würde sie bremsen. Es war enorm! Der Meeresspiegel stieg noch dazu und ließ alles mit voller Wucht auf die Küste prallen. Es ist im armen Sizilien und anderen Regionen, viel zerstört worden. Auch von den noch folgenden Stürmen. Aber um es kurz zu machen, wir haben einen guten Hafen ausgewählt.
Hier ist nichts passiert und wir hatten auch einen lieben Freund der immer nach unserem Bötchen geschaut hat.
Es tobtSaharastaub im AnmarschVielerorts …..sieht es so ausDas Strandlokal ist zerstört und mit Sand gefülltDer nächste Sturm ist im Anmarsch
Im Ort selber sind die Lokale auf dem Strand zerstört worden. Sie waren zwar ungefähr 300 m vom Wasser entfernt aber dieses kam bis an die Promenade hoch und hat alles mit Sand gefüllt.
Gemeinsam sind die Boat-Leute zum aufräumen an den Strand gegangen. Man hilft sich gegenseitig und das ist in dieser Notlage auch sehr wichtig.
Es hat auch sehr viel geregnet. Und dieser Regen hat den Sahara-Sand auf alles gelegt. Wiedermal ist alles orange.
Wir mussten alles aus der Ferne mitmachen. Und ich weiß echt nicht was besser ist. Zittern vor Ort oder in der Ferne wenn man sich sehr hilflos fühlt.
Nun geht es aber wieder nach Sizilien. Die Pakete für DHL sind losgeschickt und wir sitzen auf dem Weg nach Rom im Flieger. Wir freuen uns schon sehr, wollen aber erst noch mal Rom genießen. Eine wirklich tolle Stadt.
Unsere diesjährige Route 216 Tage und 10280km. Dies ist Polarstep und dort sieht man immer wo wir ganz aktuell sind.
Ich habe mich wahnsinnig auf Italien gefreut. Die tolle Mentalität, das schöne Singsang der italienischen Sprache, Familie über alles, „Dolce Vita“ und „Bella Figura“, Pizza, Pasta, Eis und viel Geschichte. Und das ist auch so wie ich es mir vorgestellt habe.
Von Griechenland kommend sind wir um den gesamten Stiefel bis nach Rom hoch in den Norden gesegelt.
Hier bin ich schon irgendwie an meine Grenzen herangetreten. Keine Buchten in denen wir uns vor den Wellen und Winden retten konnten. Für eine ruhige Nacht mussten wir uns in Häfen flüchten und diese sind in Italien wahnsinnig teuer. Lagen wir mal in einer Bucht konnten wir nicht an Land denn die allgegenwärtigen Lidos (das sind Strandabschnitte die durch Liegen und Sonnenschirm Vermieter, bewirtschaftet werden) ließen es nicht zu das wir unser Dingi an den Strand legten um dann zu wandern oder einfach nur einkaufen zu gehen.
Jedes Fleckchen der Küste ist in ihren Händen. Oft haben wir gehört;“No,No! Privat“
So konnten wir vom Landesinnere nicht wahnsinnig viel kennen lernen und auch die Menschen wahren weit weg und nicht erreichbar. Das war echt schade!
Auf den Inseln, wie Liparische Inseln, Procida, Ischia, Ventutene, Ponza, Sardinien und Sizilien war es besser. Dort waren wir auch bei tollen Wanderungen unterwegs. Capri haben wir ausgelassen da es uns wirklich zu voll war.
Die Inseln haben wir sehr genossen, da es einfach wieder Buchten gab in denen wir gut schlafen konnten und wir so auch mehr Kontakt zu anderen Seglern hatten. Das Land mit seinen Menschen ist echt toll! Nur das maritime Italien gefällt mir nicht so besonders.
Italien ist ein Motorboot Land. Je größer das Boot desto besser und einflussreicher bin ich. Wenn der Italiener was darstellen will besitzt er es. Es gibt nur Stopp oder Vollgas. Die Häfen sind überfüllt und überteuert und leider lernt man sie nicht kennen da die wenigsten , gefühlt keiner, Englisch spricht.
Auf der Festland Seite fühlte ich mich manchmal wie eine Aussätzige die man nicht haben will die aber sooo gerne den Menschen dort kennen lernen möchte. Denn das ist das einzig wichtige! Die Begegnungen! Denn die Küste ist immer wieder traumhaft schön aber ziemlich ähnlich. Auf dieser Seite sind kaum ausländische Segler unterwegs und die Italiener die da sind können sich eben nicht verständigen.
Viele glauben, wir leben im Paradies und einen Traum. Doch dieser Traum kann auch zum Horror Film werden und ist in der meisten Zeit sehr anstrengend. Wenn wir nicht an Land kommen ist das auch für uns nicht gut. Wir brauchen Bewegung, Begegnungen, verschiedene Persönlichkeiten und Begebenheiten um uns wohl zu fühlen. Und ohne diese wird unsere kleine Alina für uns immer kleiner und enger.
Ich brauche es, das ich an Land gehen kann wann ich will sonst fühle ich mich eingesperrt. Und das war sehr oft so! Ich hatte oft den Gedanken, aufzuhören. So möchte ich das nicht. Ich mag das Land kennen lernen. Die Menschen. Und das Boot ist nur unser Fortbewegungsmittel!!
Das hat dieses Jahr gar nicht geklappt. Wir sind hauptsächlich gesegelt. Es fühlte sich oft an wie das abhaken eines neuen Ortes und dann weiter.
Das lag aber auch daran das wir mehr als 700 Seemeilen zurücklegen mussten um Besuch zu einem geplanten Termin aufzunehmen. Und das bereitet eben sehr viel Stress. Ein anderer Besuch meldete sich und sagte:“Hey ich bin jetzt da ich könnte morgen an Bord kommen.“ Einfach perfekt. 👏 Nur so machen wir es jetzt in Zukunft. Denn ich mag einfach nicht mehr hetzen.
Seglerisch ist das Tyrrhenische Meer sehr anspruchsvoll. Trotzdem hatten wir öfter wunderbare Segel Phasen und dann wieder sehr anstrengende.
Durch das enger werden an Bord habe ich gelernt das es wichtig ist seinen eigenen Raum zu behalten. Seine eigenen Aufgaben und Themen. Ich hatte zwischen drin das Gefühl das dieser Raum immer kleiner für mich wird. Das meine Persönlichkeit verschwindet wie in einem Vakuum. Meine Geschichten werden übernommen, meine Themen und Meinungen. Gibt es mich noch? Oder bin ich nur noch Partner von…? Wie war noch der Name ? , Marina oder Martina?
Im letzten Drittel der Saison haben wir viele liebe Menschen kennengelernt und es hat die Einsamkeit in manchen Abschnitten, wieder wett gemacht. Jede Geschichte ist besonders und ich genieße es sie zu hören.
Das Maritime Italien. Nun wie soll ich das beschreiben?
Die Lido Situation habe ich ja schon erwähnt. Gefühlt hat jeder Italiener ab dem Mittelstand ein Boot oder mietet sich eins. Zum Wochenende wird das Eigentum dann am Freitag Abend auf Hochglanz gebracht und am Samstag morgen geht es dann aus dem Hafen. Mit den vielen Mietbooten zusammen. Dann legt man sich vor den Hafen oder einer eventuellen Bucht, wirft den Anker und hängt dort den ganzen Tag ab um Abends wieder in den Hafen zu fahren. Das wiederholt sich am Sonntag.
So entsteht am Wochenende eine richtige Rush Our in der alle Boote unterwegs sind und Wellen, zum Beispiel vor der Amalfiküste, entstehen, die so hoch und unangenehm sind wie zu einem richtigen Sturm. Ist das Wetter nicht gut, sprich höhere Wellen oder Wind und Gewitter , verbringen sie den Tag genauso, nur eben im Hafen.🤣
Die Menschen die wir kennenlernen durften waren wahnsinnig freundlich und wir haben uns immer wohlgefühlt. Besonders in den einfachen Arbeiterstädten, ich nenne sie „ehrliche Stadt“, war es toll.
Um mal zum Ende zu kommen. Italien ist immer eine Reise wert. Aber lieber von Land her erkunden. 😉😁
Das ist mein persönliches Empfinden über dieses Jahr. Das kann beim Peter ganz anders sein. Ich versuche ihn zu überreden das er sein eigenes Resümee‘ schreibt. Mal sehen.
Wir beschließen auf der Heimreise einen Stopp in Rom einzulegen. Früh morgens geht es mit dem Bus los.
Ätna
Was wir nicht wussten, es ist wieder einmal ein „heiliges Jahr und steht unter dem Leitwort -Pilger der Hoffnung.“
Das heißt für uns, die Stadt ist zum bersten voll. Denn an diesem Wochenende ist großes Treffen der Synodal-Teams und Beteiligungsorgane. Die kommen dann nicht in kleinen Gruppen sondern Busse weise. Ich weiß nicht wie viele Menschen zu Besuch waren ,aber ich kann sagen es waren einige.
Für das gesamte heilige Jahr werden ca. 32-45 Millionen Pilger erwartet.
Es ist aber nicht schlimm. Wir beschließen in keine großen Sehenswürdigkeiten zu gehen da die Schlangen der Wartenden enorm sind. Wir lassen uns einfach durch die Stadt treiben und lernen wunderschöne Ecken von Rom kennen.
Hier hat der Herbst auch schon begonnen und lässt die Bäume in wunderschönen Farben leuchten.
Petersplatz mit Domein paar Menschen ....auf dem Weg zum PetersdomEngelsburg + BrückeKleines CafeNavona BrunnenPiazza di NavonaDas können nur die Italiener: Eis!
Wir entdecken natürlich tolle Kirchen und Plätze mit Brunnen aber auch ganz kleine bezaubernde Cafes wo sich kein Pilger hin verirrt.
Spanische Treppe von untenSpanische Treppe mit ein paar anderen 😂Trevi BrunnenRom am AbendTriumpf-BogenCircus MaximusPause im Park der Villa BorghesePiazza del PopoloPalazzo Barberini
Nach drei Nächten steigen wir in den Frecciarossa und fliegen mit dem roten Pfeil über Mailand nach Hause.
Ich hatte im Frühjahr lange gesucht und mich dann für Marina di Ragusa entschieden um dort über Winter zu liegen. Und ich glaube das war eine gute Entscheidung. Hier befinden sich sehr viele Segler über Winter die auch schon einige Jahre hier sind. Einige davon pflegen ganz rührig die MdR (Marina di Ragusa)-Gruppe auf Facebook. Hier erfährt man alles was in der Community (Gemeinschaft) los ist. Von Treffen zum Sundowner auf der Hauptmole, Happy Our in der Kneipe, wandern am Freitag, Sport, Halloween-Party, etc., bis hin zu Fragen die beantwortet werden, Ersatzteile oder Flohmarkt. Es ist einfach toll.
Neben unseren kleinen Arbeiten lernen wir viele liebe Leute kennen und haben eine tolle Zeit.
Elektrik aufräumenAn Deck alles aufräumen
Wir wechseln sogar die Ventile während wir im Wasser sind. Das muss ich kurz erklären.
Bei uns gibt es einige Löcher unter der Wasserlinie nach draußen. Toilette (die hier im Hafen natürlich nicht verwendet wird), Abwasser Waschbecken und Küche und natürlich noch andere für den Wassermacher und den Motor. Die Ventile schließen die Löcher wenn man das will.
Und davon müssen fünf gewechselt werden weil die alten sich langsam auflösen.
Normalerweise macht man das wenn das Schiff an Land ist aber ich hatte im laufe des Sommers die Idee das Loch von außen zu schließen denn dafür gibt es schöne Holzpfropfen , die man im Normalfall von innen bei einem Leck verwendet. Wenn das schief gehen würde, würde das Boot sich sehr schnell mit Wasser füllen.
Aber die Idee war gut. Es hat alles wunderbar funktioniert obwohl uns einige für verrückt erklärt haben.
Ich bin außen mit dem SUP im Wasser und mache die „Stöpsel“ rein und Peter wechselt innen die Ventile. Ohne Probleme, war dies recht schnell erledigt.
Sonst haben wir nur Kleinigkeiten zu machen und Peter langweilt sich recht schnell😉.
Während ich unser Boot Winterfest mache ist er schon wieder auf anderen Booten unterwegs und repariert hier und hilft dort.
Alles muss verpackt werden
Es vergehen einfach nur drei/vier Tage und die Nachbarn haben es erlickert das er was kann🙃.
Ich laufe dann nach der Arbeit einfach los und genieße den tollen Strand zum laufen oder gehe mit Freunden ein leckeres Eis essen oder etwas trinken. Mir geht es also gut dabei auch wenn es manchmal nervt.
Wieder Gewitter im AnmarschEs gibt auch ganz schön WindMan kann gut am Strand laufen
Aber er hat nun mal riesigen Spaß dabei zu zeigen was er kann.
Abends ist immer was los. Entweder sind wir auf anderen Booten, oder haben mit anderen Seglern einen gemütlichen Abend bei uns an Bord oder gehen wir auch mal essen. Kaum ein Abend an dem nichts los ist.
Das Wetter ist noch sehr schön im Oktober. Der Wind ist zwar oft sehr stark aber wir sind gut und sicher im Hafen, da ist es uns egal. Es regnet aber immer öfter und dann verkrümeln sich alle unter Deck. Das ist der Moment wo es sehr ruhig ist im Hafen. Er wirkt wie ausgestorben. Aber kaum ist der Regen vorbei kommen wieder alle aus ihren Höhlen.
Wir besuchen auch mal mit dem Bus die alte Stadt Ragusa Ibla die seid 2002 zum UNESCO-Menschheitserbe ernannt wurde. 1693 wurde sie wie viele andere Städte durch ein verheerendes Erdbeben fast vollständig zerstört aber sehr schnell auf den Ruinen wieder aufgebaut. Sie ist eine der bedeutendsten Kunst-Städten. Wir lassen uns einfach durch den Ort treiben und genießen es sehr.
Ragusa IblaFaszinierende Barocke Fratzen an den BalkonenDer DomErntezeit. Mmmmh
Plötzlich ist der Moment gekommen das wir an die Abreise denken müssen. Wir beschließen mit dem Zug zu fahren und noch einige Tage in Rom zu bleiben. Und darauf freuen wir uns sehr.
Geschäftiges Treiben in der NachbarschaftImmer wieder RegenFast alle Plätze sind schon voll.
Die Zeit hier ist rasend schnell vorbei gegangen, mit lustigen Abenden und wertvollen Begegnungen. Habt einen schönen Winter, bis bald.
Wir gehen früh raus und verlassen Licarta. Bis Marina di Ragusa gibt es keine Möglichkeit mehr zu ankern und so wollen wir mit einem Schlag dorthin. Es ist ruhiges Wetter und wir müssen am Anfang noch motoren. Später geht eine Weile das Segel hoch. Der angesagte Wind kommt leider nicht und so nehmen wir die Segel wieder runter.
Wir kommen an Öl oder Gasplattformen vorbei die scheinbar nicht mehr betrieben werden. Zumindest habe ich keine Informationen darüber gefunden.
Unterwegs machen wir das letzte mal mit unserem Wassermacher, Wasser, und wintern ihn danach ein. Dies muss man tun damit sich keine Mikrorganismen bilden. Und da wir ja bald im Hafen sind machen wir dies lieber hier draußen.
Unterwegs werden wir von einem einzelnen sehr großen Delfin mehrere Stunden begleitet. Er hat sich scheinbar in Alina verknallt😃.
Er kuschelt sich immer wieder an den Rumpf und schlägt auch mal mit seiner Flosse an unser Unterwasserschiff so das es im inneren des Bootes richtig knallt. Irgendwie erinnert dies an die Orca – Attacken an der Portugiesischen Küste.😮
Als wir der Küste wieder näher kommen und die ersten Netze im Wasser liegen verschwindet Flipper wieder. Schade, war sehr schön ihn zu beobachten.
In der letzten Stunde vor der Ankunft kommt dann endlich der gemeldete Wind. Doch jetzt wollen wir auch nicht mehr. Ich melde uns über Funk in der Marina an und wir können direkt rein fahren. Ein Marinerio im Dingi zeigt uns unseren Platz und Peter fährt ohne Probleme in die Lücke.
Wir machen gemütlich fest und kommen erst mal an, trinken unser verdientes Anlege-Bier das jetzt am Ende der Saison besonders gut schmeckt. Es ist toll nach 1900sm (=3500km) ohne Verletzungen im sicheren Hafen angekommen zu sein!!!!
Nun ab zum Hafenbüro, uns anmelden, den Rest bezahlen und gemütlich zu unserer Alina zurück schlendern. Unterwegs sagen wir noch kurz „Hallo“ bei der Petit Jolie.
Am nächsten Tag fangen schon die ersten Arbeiten an denn es soll windig und gewittrig werden. So nutzen wir den windstillen Tag und ziehen das Vorsegel raus damit ich es mit Süßwasser abspritzen kann. Während es dann so vor sich hin trocknet ziehe ich Peter in die Mastspitze.
Sauberes Segel trocknenBackskiste aufräumenKontrolle an der Mastspitze
Denn unser Fall (Leine) um den Para hoch zu ziehen ist aufgescheuert und wir müssen kontrollieren warum das so ist. Es ist Gott sei Dank nicht gerissen doch wir müssen uns leider ein neues besorgen was wir aber erst im Frühjahr in den Mast ziehen werden. Bei der Kontrolle wurden keine scharfen Kanten gefunden. Peter vermutet das es sich mal an einer oberen Maststufe verhangen hat und es deswegen angescheuert ist. Aber super! Keine weiteren Schäden! So kann ich ihn wieder runter lassen.
Jetzt kommt das schlimmste überhaupt.
Vorsegel runter lassen und an Deck falten. Da es ein riesen Lappen ist, ist dies ziemlich anstrengend. Doch wir schaffen es ohne Scheidungsandrohungen 🤣👍.
Ab in den Segelsack und in die Vorschiffskabine. So kann bei den Winterwinden nichts passieren.
Danach ist aber Feierabend und wir machen unseren ersten Ausflug in die Nachbarschaft des Hafens. Echt schön hier!