Cote’d Azur

Wir segeln einfach an allem vorbei und sind plötzlich auf der Höhe von Monaco. Ein eigenes Land mit eigener Grenze. Hin wollen wir aber nicht. Das ist einfach nicht unsere Welt. Wir betrachten es aus der Ferne 😉 das genügt uns.

Unser nächstes Ziel ist das Cap Ferrat das zu den exquisitesten Wohngebieten der Welt zählt. Weitläufige Villen mit zum Teil bewaldeten Arealen. Die Hauptattraktion ist wohl die Villa der Rothschilds die heute ein Museum beherbergen.

Die Halbinsel kann man über einen schönen Fußweg umrunden. Was wir natürlich tun.

Auf der höchsten Erhebung gibt es eine Signal und Beobachtungsstation, eine Semaphore von 1862 die heute noch zur Beobachtung des Landes genutzt wird um schnell gegen Waldbränden reagieren zu können und auch Richtung Meer für den Küstenschutz und der Seenotrettung. Es wird vom Militär genutzt und die werden wohl noch ein paar weitere Dinge sehen😉.

Semaphore

Wir lassen uns durch den kleinen Ort treiben und kaufen das teuerste Wasser im Supermarkt, ever. Hier erleben wir ein starkes Gewitter das einige Boote am Anker in Bewegung bringt. Aber wir waren fest! Zur Sicherheit lief der Motor aber alles ist gut ausgegangen. Von einem anderen Boot gingen die Leute mit dem Dingi in diesem Moment an Land!🤔 Ihr Boot driftete schon und wir versuchten mit lautem Hupen ihnen klar zu machen das ihr Boot unterwegs ist. Aber keine Chance. Sie kamen nach dem Gewittersturm wieder und fuhren ihr Boot von den Felsen weg auf denen sie nun aufgesessen waren. Wer das wohl versteht?!

Wir sind bald ums Cap nach Villefranche-Sur-Mer auf die andere Seite und haben diesen Ort sehr genossen.

Bald ging es weiter nach Antibes eine schöne alte Stadt mit viel Kunst und schönen Plätzen. Überall findet man Galerien und Veranstaltungen. Die Stadt ist voll und sehr lebendig. Wir genießen das herumstreunen und hoffen Abends die Sonnenfinsternis zu sehen. Aber leider ziehen Wolken auf und wir haben Pech.

Beim nächsten Stopp legen wir uns zwischen die Inseln Saint Margarite und Saint Honorat mit Hunderten Nachbarn. Es ist wirklich irre wie voll es ist aber wir haben noch ein Plätzchen gefunden und können so entspannt das Geschehen beobachten. Am nächsten Morgen legen wir uns aber auf die Nordseite. Denn dort können wir beruhigter an Land und die Insel Saint Margarite umrunden.

Es ist alles irre trocken und ich hoffe nur das hier den Sommer nichts passiert, denn es sind seeeeeehr viele Gäste auf der Insel und natürlich auch Raucher.

Die nächste Nacht gehen wir an die Boje denn wir wollen das tolle Feuerwerk von Cannes bewundern. Wir liegen 2 Seemeilen weg, aber es kommen soviel Boote aus allen Richtungen und legen sich vor Cannes, das man meinen könnte trockenen Fußes rüber hüpfen zu können. Echt der Wahnsinn.

Am nächsten Morgen starten wir durch und machen über Frejus und Port Grimaud an St. Tropez vorbei, über Lavandou und vorbei an Toulon nach Ciotat Strecke, denn es soll etwas kommen.

Einen Gewittersturm haben wir noch an der Boje vor St. Tropez erlebt der uns gefühlt, 2m hat hüpfen lassen wobei eine Festmacherleine geborsten ist.

Nur was jetzt kommen soll ist heftiger. Wir müssen uns einen Hafen suchen und darum geht es so schnell weiter. Alle Häfen winken ab weil sie voll sind. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf.

Avatar von Unbekannt

Autor: Tina

„In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume. (Mark Twain)

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