Eine Insel auf Zeit zum Geburtstag

Wir sind nun an der Nordseite Sardiniens angekommen. Peter hat Geburtstag und ich zerbreche mir schon eine Weile das Hirn, was ich ihm gutes tun kann. Und dort kommt mir der Lichtblitz.

Ich schenke ihm die Insel Asinara👏. Natürlich nur auf Zeit. Zu mehr langt es leider nicht 😂 aber ich weiß das es ihm gefallen wird.

Da wir in einer sehr heißen Zeit sind schenke ich ihm auch noch einen Tag mit dem elektrischen Golfcar. Denn wandern geht bei diesen Temperaturen auf gar keinen Fall. Leider!

Asinara ist auf dem Land und im Wasser ein Nationalpark. Ankern ist nicht erlaubt, was ich sehr gut finde. Ich melde mich also für eine Boje an, was auch kein Problem ist.

Asinara ist schon seid dem Neolithikum bewohnt und im Mittelalter gab es darauf ein Kloster. Seid dem 16. Jahrhundert war es von Fischern bewohnt die das Dörfchen Cala di Oliva gründeten.

Diese Fischer wurden 1885 vom Italienischen Staat vertrieben und die Insel fortan als Gefängnisinsel genutzt. Das hielt bis 1999 an.

Im ersten Weltkrieg war es ein Kriegsgefangenen Lager. 50 000 Tausend Gefangene machten sich von Serbien auf den Weg wo schon tausende an Cholera starben. Auch bei der Verschiffung nach Asinara starben nochmal 1500 Gefangene. So kamen nur 24 000 auf Asinara an. Das Lager dort war nur für 700 Gefangene vorgesehen und so starben in den ersten drei Monaten nochmal 7000 Menschen unter schlimmen Bedingungen.

Für diese Menschen aus Österreich und Ungarn wurde dann später zu Ehren ein Gebeinhaus gebaut.

Nach dem Krieg wurden 16000 Gefangene an Frankreich übergeben.

In der weiteren Zeit war es eine Quarantänestation und es gab 11 Gefängnisse auf der Insel verteilt die heute langsam zerfallen.

Man versuchte über die Landwirtschaft die Gefangenen wieder ins richtige Leben zu führen und so sind ein paar Lager auch wie große Bauernhöfe errichtet. Mit Silos für das Getreide.

Das Hauptgefängnis der Insel, „Fornelli“, war in den 1930igern ein „Justizsanatorium“, Tuberkolose -Krankenhaus und ab den bleiernen Jahren (Mafia-Zeit) auch Hochsicherheitstrakt für die Mafia-Verbrecher.

In den 80igern waren Sondergefangene der rechts- und linksextremen Kriminellen dort inhaftiert. Dann kam die Tora Null und alle wurden irgendwo hin verteilt bis 1992 nach dem Massaker von Capaci der Ort wieder als Hochsicherheitsgefängnis gebraucht wurde.

1997 wurde es entgültig geschlossen und 1999 als National Park und Meeresschutzgebiet eingerichtet.

Da 112 Jahre hier nichts passierte gibt es eine wunderbare karge Natur mit seinen Bewohnern.

Herrlich sind die wilden leuzistischen Zwergesel die überall auf der Insel zu finden sind.

Wir holen früh am morgen den Golfcar ab und fahren quer über die Insel. In der ersten Stunde sehen wir noch einige Tiere wie den Steinkauz, ein Mufflon, Rebhühner, Greife, Ziegen und natürlich viele Esel.

Später ist es zu heiß und außer den Eseln sieht man nichts mehr. Nur die vielen Lagerruinen und die karge und doch tolle Natur.

Wir sind überall dort unterwegs wo wir dürfen und genießen diesen Tag sehr. Nur gibt es leider kein Restaurant wo wir Peters Geburtstag feiern können. So genießen wir ein Radler und gehen dann auf Alina lecker essen.

Auch unter Wasser ist einiges zu sehen und so genießen wir die Zeit hier auf Asinara sehr. Das Wasser kommt bei dieser Hitze natürlich nicht zu kurz.

Unsere Vorräte gehen zu Ende und wir beschließen wieder auf die Nordseite Sardiniens zu segeln.

Dort suchen wir uns eine Stadt aus in der wir es ganz nah zum Supermarkt haben.

Frisch bestückt und von vier verschiedenen kreischenden Musikanlagen aus verschiedenen Strandbars bis tief in die Nacht beschallt, machen wir uns morgens wieder auf und ziehen weiter.

Diesen Krach sind wir nicht mehr gewöhnt😁

Die Westküste Sardiniens

Nach dem Starkwind Feld auf Carlaforte sehen wir in der Großwetterlage eine ruhige Zeit und machen uns auf der Westseite auf Richtung Norden. Diese Seite Sardiniens wird normalerweise von den starken West oder Nordwest-Winden (Mistral) gebeutelt. Und das sieht man auch an der Küste.

Eine raue Felsenküste die mit langen Dünen-Stränden unterbrochen wird. Sie wirkt wilder, rauer und ursprünglicher als die Ostseite. Die See ist Gott sei Dank nicht wild und wir können über riesigen Kalkklippen glühende Sonnenuntergänge beobachten, die die alten Minengebäude und Maschinen rot beleuchten und Flamingos in den Lagunen in Schwärmen sehen.

Hier dominiert noch die Natur und es gibt nur kleine Orte mit dezentem Tourismus da wo Dünen sind.

Auf der Sini Halbinsel mit vielen traumhaften Stränden bleiben wir etwas länger. Überall sind Bojen in den Meeresschutzgebieten damit keine Anker das Poseidonia Gras beschädigen. Wenn eine da ist nehmen wir immer eine. Denn ich finde das eine gute Sache. Die Anmeldung funktioniert nicht und es kommt auch nie jemand. Also ist sie sogar Kostenlos.👏👏👏

Wir genießen es hier sehr. Machen Wanderungen auf die Halbinsel und schauen uns das alte Tharros an das 800 Jahre vor Christus von den Phöniziern gegründet wurde und schnorcheln viel in dieser tollen Unterwasserwelt. Ich sehe meinen ersten Tintenfisch der mich aus seinen großen gelben Augen genauso mustert wie ich ihn. Erleben Delfine direkt um unser Boot. Mutter, Vater und Kind. Und wir genießen auch die tolle Ruhe an diesem Ort.

Da wir mal wieder einkaufen müssen machen wir uns auf dem Weg zum malerischen und bunten Ort Bosa. Ich schreibe mit dem Hafen, der im Fluss Temo bei Bosa liegt und bekomme sofort eine positive Antwort mit Bildern und anlege Anweisungen. Einfach perfekt! Es ist etwas spannend in den Fluss zu fahren da wir an der flachesten Stelle nur ein Meter Wasser noch unter uns haben.

Aber es klappt alles super und wir machen uns mit dem Dingi auf in die Stadt zu fahren um durch die engen Gassen zu wandern. Echt schön hier. Eine der ältesten Städte hier an der Westseite.

Wir fahren am nächsten Tag mit dem Dingi weit den Fluss Temu hoch. Hier ist die Zeit stehen geblieben und wir genießen die absolute Ruhe. Vögel sieht man kaum. Diese haben sich bei der Hitze in Büsche verkrochen. Nach einem lecker Essen abends in der Stadt geht es dann auch Richtung Alghero weiter.

Da der Wind gut steht und wir gerade aus einer Stadt kommen und alles haben was wir brauchen, entscheiden wir uns ins Reservat Cala Conte zu segeln. Hier liegen auch wieder Bojen die wir auch benutzen. Es kommt wieder niemand😊. An einem Abend kommt die immer präsente Guardia Finanzia ins Bojenfeld gefahren. Aber sie kontrollieren nur einen Schweizer und fahren zu einem Italiener der ankert. Denn das ist hier verboten.

Er geht später Anker auf, macht an der Boje fest, ist aber am Morgen wieder vor Anker. Sorry, aber das geht gar nicht!!!

Wir interessieren sie nicht.

Hier ist es sehr ruhig in der Nacht. Echt schön.

Unser nächster Ankerstopp bevor es durch die Fornelli Passage geht ist Argentiera eine alte Mine die hier mehr wie hundert Jahre zu gange war. Sie wurde soweit saniert das sie nicht weiter verfällt und an einer kleinen Stelle wird es auch bewirtschaftet. Wir ankern auf Sand. Der Untergrund ist tot. Ich denke die Mine hat damals auch mit Chemikalien gearbeitet.

Am Rand in den Felsen gibt es Leben aber nicht sehr üppig.

Und das nach so langer Zeit.

Doch nun kommt unsere letzte Etappe an der Westseite und wir segeln durch die sehr schmale Fornelli Passage auf die Nordseite Sardiniens und ankern in Karibischem Wasser.

Die Passage muss man genau fahren da sie seeehr flach ist. Doch am Land sind Markierungen die man anpeilen kann und so kommt man auch ohne elektronischen Hilfsmitteln sehr gut und sicher durch. Geniale Sache.

Was mir noch einfällt. Wir haben einen riesigen Mondfisch gesehen. Habe gar nicht gewusst das es sie im Mittelmeer gibt. Aber sie gibt es und wir haben einen gesehen. Wie wunderbar ist das denn!!!!

Auf nach Carlaforte

Kaum ist unser lieber Besuch weg , geht es für uns auch gleich weiter. Denn wir haben uns am Vormittag an die Tankstelle gelegt damit die beiden von dort in das Taxi steigen können. Aber dort müssen wir ja auch wieder gehen.

Unser grobes Ziel ist Carlaforte auf der Insel San Pietro mit einigen Steps unterwegs.

Der Wind ist sehr gut. Wir müssen zwar aus den Golf von Cagliari raus kreutzen aber das macht nichts da wir guten Wind haben. Wir kommen den wartenden Tankern an der Raffinerie manchmal etwas nah aber es ist immer noch Platz genug. Es macht riesen Spass. Die Tanker sind mit ihrer Größe schon etwas Angst einflößend. Man kommt sich daneben echt winzig vor!

Unser erster Stopp ist der Archäologische Park Nora. Diese antike Stadt ist eine der wichtigsten auf Sardinien und vermittelt einen Hauch von Pompeii. Sie ist neben Bosa wohl die älteste Siedlung auf Sardinien und von den Phöniziern gegründet. Es war mal das wichtigste Handelszentrum unter den Puniern und später den Römern.

Ich war schon mal mit meiner Schwester dort und so sind wir nicht an Land sondern weiter Richtung Porto Pino. Ein wirklich schönes Fleckchen Erde.

Ein riesen Strand mit Dünenlandschaft und einer dahinter liegenden Lagune in der allerhand Vögel unterwegs sind.

Wir müssen allerdings am nächsten Tag gleich weiter da es bald Starkwind gibt und den wollen wir in Carlaforte abwettern und uns die Insel anschauen.

Wir halten noch in einer Bucht auf der Südseite von San Pietro bevor wir in den Hafen gehen.

Die Insel wurde in der Antike von Phöniziern, Griechen und Römern als geschützter Hafen genutzt. Sie bauten Ocker ab und betrieben den Thunfischfang (Mattanza). Auch der Apostel Petrus soll der Legende nach hier im Sturm Zuflucht gesucht, und der Insel so den Namen gegeben haben.

Genuesische Korallenfischer wurden von Tunesien hierhin vertrieben und der König Karl Emanuel III. Schenkte diesen Flüchtlingen 1738 die Insel als neue Heimat.

Carlaforte ist ein wirklich liebenswertes Städtchen und wir genießen es sehr. Wir wandern um die alte Saline mit unzähligen Flamingos, Säbelschnabel, Stelzenläufer, weißen Reihern und vielen mehr.

Wandern in die Höhe und mieten uns einen Roller um die Insel zu erkunden. Sehen von oben die Netze der Mattanza, wandern zu einem einfach spektakulären natürlichen Pool an der südwestlichen Steilküste mit riesiger Brandung im Hintergrund und genießen diese Natur in vollen Zügen.

Eine wirklich liebenswerte Insel. Das manche sie lieben

(gelle, liebe Susanne😘)

kann ich sehr gut verstehen.

Aber dann heißt es leider Abschied nehmen. Das Wetterfenster passt für die Westseite Sardiniens und wir machen uns auf den Weg.

150 Seemeilen liegen vor uns

Vor so einer Etappe bin ich immer sehr angespannt. Seid Tagen schaue ich mir verschiedene Wettermodelle an. Und in diesen beobachte ich was sich entwickelt in Wind, Welle und Strömung.

Jedes Wettermodell ist natürlich etwas anders und die Entscheidung nun los zu segeln liegt am Ende natürlich an uns. Diesmal helfen uns bei der Entscheidung, Nina und David die sich für den 4.6. bei uns anmelden. Treffpunkt Cagliari😮.

Also fackeln wir nicht lange.

Das Wetter passt einigermaßen.

Los gehts.

Wir starten kurz nach Sonnenaufgang. Der Wind kommt erst später und so entscheiden wir die ersten Stunden direkt nach Westen zu steuern um dann mit dem Kommenden Westwind nach Norden abzudrehen und mit einem netten Halbwind Richtung Ziel zu segeln.

Die Zeit vergeht eigentlich rasend schnell. Wir hängen ziemlich viel herrum da die letzte Nacht durch aufkommende Wellen nicht besonders erholsam war.

Lesen, schlafen, essen, kleine Arbeiten die noch zu machen sind. Ich muss noch das Moskitonetz fertig nähen und eine Birne in der Vorschiff Kabine wechseln. Wie zuhause. Immer etwas zu tun.

Nach 6 Stunden wechseln wir den Kurs Richtung Norden. Der Wind ist moderat und wir haben kaum Welle. Somit sind wir echt schnell und haben eine 50%ige Ausbeute. Der Wind dreht immer wieder etwas und wir haben viel Segelarbeiten. Abends haben wir die Hälfte und es ist schön mit diesem Wissen ins Bett zu gehen.

Ich übernehme die erste Wache. Wir haben uns angewöhnt, das einfach jeder so lange macht wie es geht und weckt dann den anderen zur Übergabe. Das passt bei uns sehr gut in unseren Rhythmus.

Ich segel also bis um eins. Dabei erlebe ich einen tollen Sonnenuntergang und einen traumhaften Blutmond Aufgang. Wunderschön!

Um eins wecke ich Peter, da ich nicht mehr kann und lege mich in die Messe um zu schlafen. Um sechs übernehme ich wieder und wir frühstücken gemeinsam.

Danach legt Peter sich wieder hin.

In der Endphase nimmt der Wind immer weiter zu und die Wellen sind nun auch sehr hoch. Bis drei Meter. Nicht sehr angenehm. Gut das wir beide nicht Seekrank werden. Der Wind dreht immer mehr auf die Nase. Übersetzt heißt das. Es wird immer ungemütlicher.

Zwei Stunden vor dem Ziel haben wir die Nase voll und stampfen mit dem Motor direkt in die Bucht von Villasimius. 154.1 Seemeilen in 31 Std.

Geht schneller aber wir sind sehr zufrieden. Nun erst mal ankommen, aufräumen (Nach so einer Überfahrt sieht es immer aus wie S…),essen und dann mal ablegen.

Am nächsten Tag gehen wir nach Cagliari in die Marina del Sol. Machen das Schiff sauber und gehen einkaufen denn nun heißt es Familienzeit.

Es ist nur über ein verlängertes Wochenende, leider.

So segeln wir im Golf von Cagliari, wechseln die Bucht wegen Feuerquallen, bewundern wahnsinnige Rennmaschinen (Luna Rossa) auf dem Wasser nur mit Wind angetrieben und gehen echt lecker essen.

Dafür hat sich der relativ spontan an gefühlte Start, wirklich gelohnt.

Schön das ihr da wart und bis zum nächsten mal.😘😘

Kaum sind die beiden unterwegs geht es auch für uns weiter nach Carlaforte

PS. Diesmal haben wir bei der Überfahrt leider keinen Fisch gefangen😔

Wieder an Bord

Mit der Heimreise zu Alina klappt alles ganz wunderbar und an Bord ist auch alles in Ordnung.

Wir klaren alles auf, nutzen mal Süßwasser zum abspritzen und legen uns in die Bucht von Castellamare. Dort erneuern wir alle Schalter der Elektrowinschen . Jetzt sind wir wieder voll einsetzbar und safe. Das ist ein sehr gutes Gefühl. Vom Gutachter und der Versicherung haben wir noch nichts gehört.

Dann geht es weiter Richtung Capo San Vito. Wir halten aber auf halber Strecke in der wundervollen Bucht von Scopello vor einer ehemaligen Thunfischfabrik die nun für edle Events gebucht werden kann. Traumhafte Kulisse! Felsen die überseht sind mit Kakteen und unzähligen Vögeln. Wirklich eine schöne Bucht. Wir nehmen das Dingi und rudern an die Felsküste um etwas zu schnorcheln. Sehen tut man leider nicht sehr viel außer ein tolles Licht unter Wasser oder interessante Felsformationen.😔.

Dann geht es weiter nach San Vito. Dort können wir in einer großen Sandbucht sicher ankern und den Ort genießen und eine kleine Wanderung machen. Wirklich sehr nett hier. Leider haben wir um ein paar Tage das berühmte Drachenfest verpasst.

Die nächste Station ist Trapani. Darauf freuen wir uns schon eine Weile. Im Hafen kann man ankern was immer sehr einladend ist denn die Marina Preise in Italien sind etwas gesalzen und werden von Tag zu Tag teurer und erst zum September geht’s dann wieder runter.

Bei der Einfahrt in den Hafen melde ich uns beim Hafenmaster an. Dieser verkündet das wir gerne dort ankern können aber es muss immer jemand an Bord sein und dies wird auch kontrolliert.

Das ist für uns etwas doof, da wir ja nur zu zweit sind.

Wir ankern erst mal und ich frage doch in der Marina an.

Diese sagt uns aber ab. Also verlassen wir wieder den Hafen von Trapani und segeln mit gutem Wind zur vorgelagerten Insel Favigniana auf der wir ein paar Tage bleiben und auf den richtigen Wind warten der uns nach Sardinien bringen soll.

Wir laufen in die Stadt , wandern auf die Burg und leihen uns noch ein Fahrrad und umrunden den Östlichen Teil der Insel. Wir haben eine schöne Zeit.

Zwischen drin ist immer etwas zu tun und dieses mal konzentrieren wir uns auf das Unterwasserschiff. Denn es soll glatt wie ein Baby-Popo sein damit wir rasend schnell auf Sardinien sind😁.

Denn Nina und David kommen uns in Cagliari spontan besuchen.

Wir springen noch auf die nächste Insel Marettimo und starten von dort mit hoffentlich guten Winden nach Sardinien.

Wir sehen uns dort.😗

Familie (deswegen etwas kürzer da privat😉)

Die Hochzeit von Nina und David steht kurz bevor und wir haben es rechtzeitig nach Castellammare di Golfo geschafft.

Hier lassen wir das Boot die nächsten 7 Tage in der Obhut des Hafenmeisters. Am ersten Tag im Hafen plane ich die Fahrt nach Palermo zum Flughafen. Wir können mit dem Bus fahren. Leider sehr früh und 45Min. zu laufen. Aber das ist kein Problem für uns. Das sind wir gewohnt.

Nur wenn wir wieder zum Boot wollen wird es etwas blöd. Denn der letzte Bus ist nach unserer Landung schon weg. Ich frage den Hafenmeister ob er jemanden kennt der uns dann abholen würde. Und ja er kennt jemanden. So können wir mit gutem Gefühl los. Der Bus startet zwar an einer anderen Stelle, aber wir haben Glück wir kommen auch dort rechtzeitig an.

Bis Rom ist dann alles perfekt nur unser Autovermieter macht wiedermal Probleme. Der Standort des Shuttles stimmt nicht und auch der Name der Firma nicht. So suchen wir ewig am Flughafen Rom nach dem Shuttle und kommen somit zu spät an der Station an. Dort sagt man uns das es unser Auto nicht mehr gibt, da es nur eine Stunde länger zur Verfügung gestellt wird. Obwohl ich mehrmals angerufen und Bescheid gegeben habe. So müssen wir ein größeres nehmen und natürlich drauf bezahlen. „Ein nagelneuer Fiat 600, sagt die Person ganz stolz. Ach und bevor ich es vergesse der Wagen muss innen und außen sauber wieder gebracht werden.“

What? Wie soll das denn gehen?

„Nun, Sie können aber auch 14€ für die Reinigung bezahlen.“😮.

Ich fasse es nicht. Immer ein neuer Trick.

Aber egal. Wir haben das Auto und können zu Hochzeit nach Orvieto fahren.

Zur Hochzeit halte ich mich zurück. Denn das ist einfach Privat. Der Ort, ein Weingut, ist ein Traum und die Feier genauso. Auch wenn uns das Wetter ärgert und wir ins Haus flüchten müssen, so ist es rund herum ein tolles Fest. Vielleicht auch deswegen!

Es ist schön mitfeiern zu dürfen. Und die Rede eines Freundes zur Trauzeremonie, war einfach der Hammer. Wir hatten eine tolle Zeit!

Danke euch beiden! Es war eine perfekte Hochzeit.

Danach fuhren wir mit Anja, Lukas, Lira und Lio noch vier Tage in die schöne Toskana. Haben Thermalbäder besucht, sind wandern gegangen und haben einfach die Familie genossen.

Wir haben einfach eine tolle Familie mit euch sechs. Wir sind sehr stolz und glücklich euch zu haben. Danke das es euch gibt.

Die Rückreise lief ohne Probleme. Sogar unser privater Shuttle zum Hafen war pünktlich da. Ein perfekter Abschluss.

Der Alina erging es auch gut und es war alles in Ordnung als wir ankamen. Das Paket mit den Ersatzteilen war auch im Hafen und so konnten wir dann in der nächsten Bucht loslegen.

Aber dazu später.

Cefalu + Palermo

Alina ist wieder komplett! Das Groß-Segel ist wieder am Mast und wir segeln gemütlich nach Cefalu. Wir sind etwas vorsichtig😊und gehen ins erste Reff. Nicht das wieder etwas passiert.🤔

Was ich nicht glaube, da er alle Nähte nach genäht hat.

Es sind noch hohe Wellen unterwegs aber es geht. Nach einer rolligen Nacht in einer Bucht haben wir super Wind und segeln mit dem Para nach Cefalu. Wir entscheiden uns aber kurzfristig nicht in den Hafen zu gehen sondern auf die andere Seite der Stadt in die Bucht. Denn der Wind steht voll in den Hafen und da ist es auf der anderen Seite viel ruhiger.

Wir lassen uns durch die tolle Altstadt von Cefalu treiben, essen Eis auf den Treppen des Domes ( ein Juwel mit dem glitzernden goldenen Mosaik), besichtigen den historischen Waschplatz,“Lavatoio Medievale“ und wandern auf den 270m hohen Rocca von Cefalu der über die Stadt wacht. Auf dem Weg dorthin blüht die Natur und auch die riesigen Kakteen. Oben auf dem Felsen gibt es einen über 2000 Jahre alten vorrömischen Tempel (Tempio di Diana). Schon beeindruckend. Wir picknicken auf dem großen Plateau mit einer sagenhaften Aussicht auf die Stadt und die Bucht mit Alina.

Irgendwann ist es aber Zeit weiter zu segeln denn der Termin der Hochzeit ruft.

Aber erst entdecken wir noch Palermo denn da wurde das leckere Eis erfunden. Wir bleiben drei Tage und lassen uns durch diese riesige Stadt treiben. Es ist viel los. Denn jeden Tag liegen zwei Cruiser im Hafen und schütten die Menschen aus. Außer Sonntags, da sind die Italiener aus dem Umland unterwegs😁.

Wir wandern quer durch die Stadt zum Kapuzinerkloster um uns die 2000 Mumien aus dem 16. – 20 Jahrhundert an zu schauen. Etwas gruselig aber doch beeindruckend.

Das ist ein muss aber ab dort lassen wir uns durch die fünftgrößte Stadt Italiens mit seinen über 50000 Studenten treiben.

Die Stadt ist auch wegen seiner Street Food Tradition bekannt und gibt dieser dadurch einen tollen Fair den wir auch sehr genießen und auskosten.

Wir besuchen den großen Brunnen „Fontana Pretoria.

Dieser war ursprünglich von einer privaten Villa beauftragt worden. Landete aber in der Stadt und wurde dort sehr skandalös gesehen, da alle Figuren nackt sind. Heute haben sich die Gemüter beruhigt aber der Beiname,“Brunnen der Schande (Fontana della Vergogna) ist bis heute geblieben.

Die wunderschöne Kathedrale Maria Santissima, das Teatro Massimo und die Kreuzung Quattro Canti (vier Ecken) haben uns begeistert. Besonders das letztere. Dort haben wir gerne verweilt da immer wunderschöne Straßenmusik gespielt wurde. Eigentlich hat er acht Ecken mit einer ausgeprägten Symbolsprache. Denn in jeder Ecke sind illustere Figuren. Mann sieht sehr viel.

Die Palermitaner nennen diesen Platz das Sonnentheater.

Wir lassen uns durch die tolle Altstadt treiben und genießen es sehr.

Aber das beste ist, in dem Moment als ich auf unseren Ponton gehen will, kommt hinter mir ein fragendes: Martina?

Ich drehe mich um und sehe Chris und Stefan vor mir stehen. Gute Bekannte aus dem Nachbarort unserer Heimat.

Was für ein Zufall! Wir gehen gemeinsam zum Boot und überraschen Peter und feiern diese zufällige Begegnung.

Abends gehen wir noch gemeinsam Essen. Ein wirklich toller Zufall. Schön das Ihr da wart.

Leider trennen uns dann schon wieder die Wege, denn die beiden machen eine Rundreise und wir müssen nach Castellmmare di Golfo um dort unser Boot für die Hochzeit zu Parken.

Also genießt eure weitere Tour über Sizilien. Ciao

Wieder durch die Straße von Messina

Letztes Jahr sind wir von der Festlandseite schon mal durch die Straße von Messina durchgekommen. Zu dieser Zeit waren die Schwertfischer schon unterwegs. Dieses Jahr geht es von der Sizilianischen Seite durch.

Die Meerenge Messina

Wir haben ja unser Segel dem Segelmacher zum nähen gegeben und sind so nur mit dem Vorsegel unterwegs. Das ist oft nicht schön und wir müssen den Motor zur Hilfe nehmen denn das Wetter ist nicht optimal um durch die Meerenge zu fahren. Aber uns sitzt eine Hochzeit im Nacken die wir nicht verpassen wollen😁.

Als wir Riposto verlassen, haben wir eine klare Sicht auf den Ätna. Es sieht Atemberaubend aus und dieses Bild begleitet uns lange.

Da wir erst mal die Nase voll von Großstädten haben bewegen wir uns Step by Step Richtung Norden.

Wir ankern unterhalb von Taomina und genießen den Blick und einer relativ ruhigen Nacht.

Die Stadt liegt auf einem Plateau in 200m Höhe auf dem Monte Tauro von der man bestimmt einen tollen Blick hat. Wir genießen ihn von unten nach oben😉. Die beeindruckenste Sehenswürdigkeit ist das Griechische Theater mit Blick auf den Ätna.

Für uns geht es aber weiter und wir kämpfen uns bei ziemlich Wind und Welle durch die Enge, und retten uns für eine Nacht in einen stillgelegten Hafen bevor es am frühen Morgen dann hindurch geht.

Da es noch zu früh im Jahr ist, sind keine Schwertfischer unterwegs und auch die Großschiffe sind wenige. Also geht es ganz entspannt mit Vorsegel in eine Bucht vor Milazzo.

Jeden Abend senden wir dem Segelmacher unseren Standort. Aber leider tut sich noch nichts.

Nächster Stopp ist Tindari in dem wir sehr ruhig liegen und den Abend genießen. Hier sind wir sehr nah an der Werkstatt des Segelmachers. Aber leider…..

Der letzte Ort an dem es klappen könnte ist Capo di Orlando. Dort gehen wir in dem Hafen und bleiben drei Nächte. Der Hafen ist etwas außerhalb und so laufen wir die drei Kilometer und genießen es sehr.

Eine schöne Stadt in der man alles bekommt besonders das glaube ich beste Eis was ich auf Sizilien je gegessen habe. Am nächsten Tag ist der erste Mai und wir leihen uns die Hafen eigenen Fahrräder aus. Sie bräuchten mal etwas Pflege aber wir können uns aus den zehn Rädern was zusammenstellen was dann gerade so geht.

Es macht riesen Spaß auf Maitour zu gehen und wir genießen es sehr. Wir fahren die Küste entlang bis es nicht mehr geht. Denn hier ist der Rand von den Januar Stürmen weggefressen. Zurück geht es durch die Stadt und wir können noch einen Absacker nehmen.

Dann kommt die Nachricht das es mit dem Segel heute klappen könnte.👏👏👏

Abends als wir schon nicht mehr dran glaubten, war es dann soweit. Er brachte uns das Segel und zeigte uns was er gemacht hatte. Alles super. Er hat alle Nähte nach genäht und das zerrissene Stück repariert. Für den Service des Abholens und des Bringens, die ganze Arbeit, hat uns der Spaß mit Trinkgeld 350€ gekostet. Unschlagbar, oder?!!

Es wäre sicherlich auch schneller gegangen wenn in dieser Woche nicht zwei Feiertage gewesen wären.

Wir sind überaus glücklich und können am nächsten Morgen weiter segeln.

Denn es ist ja wohl klar. Obwohl es schon dunkel wurde, haben wir das Segel sofort wieder gehisst.

Endlich wieder kompletto!

Weiter geht es Richtung Straße von Messina

Wir halten aber erst mal auf Catania zu. Die zweitgrößte Stadt Siziliens. Dort hin haben wir schönstes segeln und es macht richtig Spaß. Peter perfektioniert das Ausbaum-System des Vorsegels. So das wir es jeder Zeit verkleinern oder vergrößern können und das der Baum nach vorne und hinten mit Leinen gesichert ist. Auf diese Weise kann er nicht schlagen. So können wir einen gesicherten Schmetterling segeln wenn wir platt vor dem Wind sind.

Kurz vor dem riesigen Containerhafen von Catania packen wir nach sieben Stunden das Segel wieder ein und fahren ganz nach hinten ins letzte Eck. Dort machen wir in einer kleinen Marina fest. Hier liegen wir quasi im Zentrum der Stadt die nur durch eine große Straße und der Eisenbahn uns den Weg dorthin etwas erschwert.

In der Stadt finden wir viele attraktive Plätze, elegante Villen aus dem 18. Jahrhundert, natürlich Kirchen und das berühmte Teatro Massimo Bellini. Catania hat natürlich auch einen Dom auf dessen Platz findet man das Wahrzeichen der Stadt, den Elefantenbrunnen.

In der Nähe des Hafens ist jeden Tag ein Fischmarkt durch den wir uns treiben lassen.

Vieles ist in der Stadt mit dem dunklen Lavastein des Ätna gebaut. Die der Stadt einen gewissen morbiden Scharm vermittelt. Es wird nicht alles toll gepflegt. Vielleicht ist man ja der Meinung das es dann nicht so schlimm ist wenn wie 1670 die Stadt von Lava vernichtet wird😁.Uns hat es sehr gefallen. Aber wir müssen leider weiter auch wenn das Wetter nicht richtig passt.

Und so passiert es auch, dass bei hohen Wellen und blödem Wind wieder eine Naht unseres Großsegels reißt. (aber eine andere, unsere von Hand genähte Naht hält super🤣).Wir rollen es auf, mit etwas Gewalt und versuchen nur mit dem Vorsegel weiter zu kommen. Das klappt leider nicht und wir müssen den Motor nach Riposto einsetzen.

In Riposto kennen wir einen Segler den ich umgehend nach einen Segelmacher frage. Und tatsächlich er kennt jemanden. Und so können wir schon im Hafen am selben Abend mit ihm Kontakt aufnehmen und wir machen einen Termin für den nächsten Tag.

Nun heißt es aber erst mal das Segel wieder aus den Mast zu bekommen.

Ich ziehe den Peter in den Mast und er zerrt oben und ich unten, so haben wir es dann nach einer Stunde mit vereinten Kräften am Boden, zusammengefaltet im Segelsack.

Leider habe ich von diesen Aktionen keine Bilder, da ich keine Hand frei hatte.😉

Tatsächlich wird das Segel Tags drauf abgeholt und wir können uns in Riposto etwas umschauen.

Das gute daran ist, das wir weiter segeln können. Denn der Segelmacher kommt vom Norden. Und so segeln wir ihm quasi entgegen. Ist doch super, oder?!

Überall wo wir in Riposto laufen sieht man die Schäden des verheerenden Sturms Harry im Januar.

Der Sturm hat Häuser und Straßen weggerissen die Stadt mit Sand und Schotter gefüllt und die Hafenmauer mit seinen riesen Beton-Blöcken von ca. 20t, schwer beschädigt.

Viele Boote im Hafen sind schwer beschädigt worden. Doch überall wird repariert und gebaut. Die Leute machen einfach weiter.

Nur ein Bild geht mir nicht aus dem Kopf.

Wir laufen am Strand entlang und sehen ein Haus direkt an der Strand Kante. Ich vermute ein ehemaliges Fischer-Haus. Es ist total zerstört. Man kann in die Küche und das Bad schauen da die Wände weggerissen wurden. Und vor diesem Haus kehrt ein alter Mann vor der Haustüre den Sand weg und geht dann in das letzte verbliebene Zimmer des Hauses zurück.

Das Haus des alten Mannes

Ich finde das sehr traurig und doch zeugt es von Stärke des alten Mannes. Er hat bestimmt Familie, und in Italien ist die Familie das höchste Gut. Aber er will einfach in sein zerstörtes Haus. Denn das ist seine Heimat.

Die schlimmsten Schäden sind natürlich im ärmsten Teil Italiens. Doch überall wird wieder aufgebaut.

Nur der alte Mann?! Der wird das Geld nicht dafür haben.

Dieses Bild werde ich wohl nie vergessen.

Für uns geht es nun weiter und wir kommen der Straße von Messina immer näher.

Der Ätna begleitet uns und raucht wieder ziemlich

Syrakus

Nach der geruhsamen Zeit in der Bucht von Portopalo und das erste Bad dieses Jahr ( das allerdings nur sehr kurz war🥶) ging es weiter nach Syrakus.

Auf diese Stadt freuen wir uns schon eine ganze Weile. Der Törn dorthin geht leider die meiste Zeit unter Motor. Aber die Stadt zieht uns irgendwie magisch an und ein passendes Wetterfenster für besseres segeln zeigt sich die ganze Woche nicht. Also muss es auch mal unter Motor sein.

Wenn man in die große Bucht hereinfährt soll man sich bei der Hafenpolizei über Funk anmelden. Das tun wir auch und sind so auf der sicheren Seite. Darum müssen wegen irgendwelcher Strafen keine Angst haben. Denn über diese Bucht wird manches gemunkelt, das aber bei uns nicht eintraf.

Kurz nach dem ankommen machen wir auch zum ersten Mal das Dingi fertig um an Land zu fahren. Es ist alles noch etwas ungewohnt, besonders die schwere Kette um den Motor und das Dingi im Hafen fest zu schließen. Das fühlt sich auch total falsch an. Aber es wird hier leider empfohlen.

Die historische Stadt ist wunderschön an zu sehen. Da sie strategisch günstig lag war sie schon in der Antike ein blühendes Handelszentrum und wurde so zu bedeutendsten Stadt Italiens lange bevor Rom oder Alexandria zu Weltmächten wurden. Man findet auch an jeder Ecke, die Macht und den Reichtum aus dieser Zeit. Das historische Zentrum ist auf der Halbinsel Ortygia und ist auch das Herz der Stadt. Nur ein paar Meter breit ist die Durchfahrt zwischen der neuen Stadt und Ortygia. Die Altstadt ist im Barrock gebaut und wurde auch wieder nach einem schweren Erdbeben im 17. Jahrhundert in diesem Stil aufgebaut

Wir genießen einen Sundowner und lassen uns durch das Gewirr von kleinen Gassen treiben.

Überall sieht man kunstvolle Portale und Fassaden. Einfach nur schön.

Am nächsten Tag geht es früh los. Wir besuchen den Archäologischen Park und besichtigen das Griechische Theater aus dem 5. Jahrhundert mit einer Größe von 15000 Zuschauern. Das Aushängeschild ist aber das römische Amphitheater in dem die brutalen Gladiatoren Kämpfe ausgetragen wurden. Es ist vollständig in einen Felshügel gebaut.

Außerdem besuchen wir dort das Ohr des Dionysos. Es ist eine Höhle in der Dionysos seine Gefangenen belauscht hat. Diese hat er zu tausenden in dieser Höhle verrecken lassen.

Auf dem Weg dorthin besuchen wir noch die futuristische Kirche der weinenden Madonna . Die Kirche ist 80m hoch (Sieht aus wie ein Faltenrock) und wurde 1950 gebaut nachdem ein Madonnen Bildnis ungefähr an dieser Stelle zu weinen anfing. Die Träne wurde untersucht und es war wirklich vom Menschen. Nach der Untersuchung weinte sie nicht mehr. 🤔

Wir sehen uns viele andere Dinge an. Den Dom , die berühmte Quelle „Fonte Aretusa mit seinem Papyrus und der Legende von Arethusa und Alpheios und natürlich der berühmte Dianabrunnen im Zentrum der Altstadt. Er stellt den Mythos der Nymphe Arethusa dar die von Artemis(Diana) in eine Quelle verwandelt wird während sie vor dem Flussgott Alpheios flieht.

Die Stadt ist voll von solchen Legenden und an jeder Ecke sieht man die Geschichte.

Wir bummeln aber auch durch die Geschäfte ( wie ich das hasse!!😊) und finden endlich unser Outfit für die Hochzeit von Nina und David.👏👏👏👏👏 Gott sei Dank😂

Wir haben die Zeit hier sehr genossen und segeln nach ein paare Tagen mit tollem Schmetterling weiter Richtung Catania.