Alina ist wieder komplett! Das Groß-Segel ist wieder am Mast und wir segeln gemütlich nach Cefalu. Wir sind etwas vorsichtig😊und gehen ins erste Reff. Nicht das wieder etwas passiert.🤔
Was ich nicht glaube, da er alle Nähte nach genäht hat.
Es sind noch hohe Wellen unterwegs aber es geht. Nach einer rolligen Nacht in einer Bucht haben wir super Wind und segeln mit dem Para nach Cefalu. Wir entscheiden uns aber kurzfristig nicht in den Hafen zu gehen sondern auf die andere Seite der Stadt in die Bucht. Denn der Wind steht voll in den Hafen und da ist es auf der anderen Seite viel ruhiger.

Wir lassen uns durch die tolle Altstadt von Cefalu treiben, essen Eis auf den Treppen des Domes ( ein Juwel mit dem glitzernden goldenen Mosaik), besichtigen den historischen Waschplatz,“Lavatoio Medievale“ und wandern auf den 270m hohen Rocca von Cefalu der über die Stadt wacht. Auf dem Weg dorthin blüht die Natur und auch die riesigen Kakteen. Oben auf dem Felsen gibt es einen über 2000 Jahre alten vorrömischen Tempel (Tempio di Diana). Schon beeindruckend. Wir picknicken auf dem großen Plateau mit einer sagenhaften Aussicht auf die Stadt und die Bucht mit Alina.














Irgendwann ist es aber Zeit weiter zu segeln denn der Termin der Hochzeit ruft.
Aber erst entdecken wir noch Palermo denn da wurde das leckere Eis erfunden. Wir bleiben drei Tage und lassen uns durch diese riesige Stadt treiben. Es ist viel los. Denn jeden Tag liegen zwei Cruiser im Hafen und schütten die Menschen aus. Außer Sonntags, da sind die Italiener aus dem Umland unterwegs😁.
Wir wandern quer durch die Stadt zum Kapuzinerkloster um uns die 2000 Mumien aus dem 16. – 20 Jahrhundert an zu schauen. Etwas gruselig aber doch beeindruckend.



Das ist ein muss aber ab dort lassen wir uns durch die fünftgrößte Stadt Italiens mit seinen über 50000 Studenten treiben.
















Die Stadt ist auch wegen seiner Street Food Tradition bekannt und gibt dieser dadurch einen tollen Fair den wir auch sehr genießen und auskosten.


Wir besuchen den großen Brunnen „Fontana Pretoria.
Dieser war ursprünglich von einer privaten Villa beauftragt worden. Landete aber in der Stadt und wurde dort sehr skandalös gesehen, da alle Figuren nackt sind. Heute haben sich die Gemüter beruhigt aber der Beiname,“Brunnen der Schande (Fontana della Vergogna) ist bis heute geblieben.

Die wunderschöne Kathedrale Maria Santissima, das Teatro Massimo und die Kreuzung Quattro Canti (vier Ecken) haben uns begeistert. Besonders das letztere. Dort haben wir gerne verweilt da immer wunderschöne Straßenmusik gespielt wurde. Eigentlich hat er acht Ecken mit einer ausgeprägten Symbolsprache. Denn in jeder Ecke sind illustere Figuren. Mann sieht sehr viel.
Die Palermitaner nennen diesen Platz das Sonnentheater.
Wir lassen uns durch die tolle Altstadt treiben und genießen es sehr.
Aber das beste ist, in dem Moment als ich auf unseren Ponton gehen will, kommt hinter mir ein fragendes: Martina?
Ich drehe mich um und sehe Chris und Stefan vor mir stehen. Gute Bekannte aus dem Nachbarort unserer Heimat.
Was für ein Zufall! Wir gehen gemeinsam zum Boot und überraschen Peter und feiern diese zufällige Begegnung.

Abends gehen wir noch gemeinsam Essen. Ein wirklich toller Zufall. Schön das Ihr da wart.
Leider trennen uns dann schon wieder die Wege, denn die beiden machen eine Rundreise und wir müssen nach Castellmmare di Golfo um dort unser Boot für die Hochzeit zu Parken.
Also genießt eure weitere Tour über Sizilien. Ciao