Wir haben Elba verlassen und in einer Bucht am Festland den Anker geworfen. Es ist ziemlich viel Schwell in dieser Bucht der über Nacht noch zunimmt.Die Wettervorhersage sagte etwas anderes aber so sind wir schon bei Sonnenaufgang los, da an Schlaf eh nicht zu denken war.


Es geht nach Livorno. Es wird schon am Ankerplatz das Segel gesetzt und vor dem Hafen von Livorno nach 10 Stunden wieder runter genommen. So lieben wir es. Wir fahren auf den riesigen Hafen zu, der zum Teil Industriehafen , Cruiser-Anleger (oft mit drei großen Schiffen) und alter Hafen für die kleinen Fischerboote oder Yachthafen ist. Im Hafen treffen moderne und Historie zusammen. Zum Beispiel das im 16.Jahrhundert erbaute Fortezza Veccia das wir Abends besichtigen. Es ist eine tolle Anlage und zudem auch noch kostenlos. Und ganz im Süden bildet sich eine neue moderne Hafencity wie in Hamburg. Aus alt mach neu. Alte Dock,-oder Lagerhallen werden zu Einkaufszentren und Lokalen. Daneben neue Wohnflächen vereint mit historischen Gebäuden.



Beim rein fahren in den Hafen sind wir etwas überfordert. Man kann sich leicht verfahren. Wir finden dennoch den Yachthafen und machen uns dort gut fest. Denn es soll Gewitter geben.
Diese charmante toskanische Hafenstadt am Fuße der Berge gilt als bedeutender Hafen in Italien.Und das merkt man auch.
Livorno hat eine wunderschöne Altstadt die auch als Neu-Venedig der Toskana bezeichnet wird, denn es führen viele Kanäle durch die Stadt. Teilweise sehr eng oder sogar unter der Erde. Dieses gibt der Stadt einen besonderen Flair der abwechslungsreich und lebendig ist. Denn an vielen Kanälen reihen sich tolle Lokale wie eine Perlenkette auf. An einem Nachmittag aktivieren wir das Dingi und fahren durch die Kanäle und auch unter dem Piazza di Republica hindurch. Sehen imposante Gebäude mit prachtvoller Architektur und fahren unter zahlreichen Brücken hindurch. Es ist sehr beeindruckend und sehr ansprechend. Wir genießen diese Ausfahrt durch die Stadt sehr.






Am nächsten Tag lassen wir uns in der Stadt einfach treiben und finden immer wieder tolle Ecken. Den Dom, verschiedene tolle Plätze und das Castel im Zentrum mit Freilichtkino und Konzertbühnen, die Terrasse Mascagni mit seinem Schachbrett Muster und das Aquarium.











Das Aquarium besuchen wir an einem heißen Nachmittag. Es entpuppt sich als wirklich lohnenswert.



Der Focus liegt auf Mittelmeer Bewohner und dem Umweltschutz. Es war ein toller Besuch und wir haben es sehr genossen.
Natürlich müssen wir auch in die alte Markthalle. Wir stehen extra früh auf um dort einen Kaffee und ein Cornetto zu frühstücken. Aber leider sind viele Stände zu da ja Ferienzeit ist.


Ich kann Livorno nur empfehlen uns hat es sehr gut gefallen. Die Stadt hat Ideen und setzt sie auch um.
Nach drei Tagen verlassen wir die Stadt und segeln genau Richtung Norden. Wir machen Zwischenstopp in Rioreggio. Eine furchtbare Stadt in der alles künstlich wirkt. Als wenn man im Phantasia Land wäre. Zig Kilometer Strand der aber in der Hand von zahlreichen Lidos ist und man muss Eintritt bezahlen wenn man auf den Abschnitt will. Schrecklich! Das zieht sich bald bis zur Bucht von La Spezia. Liege an Liege und tausende von Menschen. Wir segeln daran lieber vorbei und ankern vor Portovenere.



Jetzt geht es immer Richtung Nord
