10.7.21 Unsere erste Begegnung mit Alina

Am 10.7.21 sind wir nach Preveza in Griechenland geflogen um unsere Alina von den alten Eignern zu übernehmen. Es ist ein herzlicher Empfang. Die zwei sind schon einige Tage dort und haben Alina nach anderthalb Jahren Corona-Pause auf dem staubigen Trockendock, wieder fit gemacht.

Da es Samstag ist, haben wir noch genug Zeit alles im Boot zu besichtigen und vom alten Eigner erklärt zu bekommen. Es ist sehr anstrengend und uns rauchen die Köpfe.

Montags ist dann der Kran-Termin. Mit einstündiger Verspätung geht  es los. Es ist sehr aufregend für uns da es das erste mal  ist. Wir laufen wie die Hühner hinter dem Traktor her.

Alina will seine alten Eigner aber nicht so leicht loslassen, denn als wir im Wasser sind geht der Motor nicht an. Der alte Eigner ist entsetzt: „das war noch nie!“

Peter löst das Problem sehr schnell mit einem Überbrückungskabel, denn die Batterie ist nach der langen Standzeit kaputt.

Außerdem kommt durchs Echolot Wasser rein. Wir schmieren eine Reparaturpaste drauf und entscheiden uns dieses Problem zu lösen wenn wir in 10 Tagen wieder an Land gehn.

Nun weisen uns die Zwei noch einen halben Tag seglerisch ein. Es macht Spaß mit Alina zu segeln.

Wir setzen die alten Eigner an der Tankstelle ab und winken nur kurz. Denn den Beiden fällt es sichtlich schwer sich von Alina zu trennen.   Vielen Dank euch Zwei es hat Spaß gemacht Alina von euch zu kaufen!

Wie haben wir Alina gefunden

Da kann ich nur sagen, Geduld , Geduld, Geduld!!!

Ich habe ziemlich zwei Jahre das Internet durchforstet. Am Anfang habe ich erst mal lernen müssen was es alles für Schiffe gibt. Ich kannte bisher nur die typischen Charter-Schiff Typen.

Ich war verwundert was es für tolle Schiffe gibt. Dann mußten wir uns entscheiden. Am Anfang stand das Stahl Schiff. Kein Wunder wenn der Partner ein Metaller ist.

Davon kamen wir schnell ab und gingen Richtung Alu. Aber, oh Gott, wer kann sich das leisten und weiß was im Hafen-Wasser für offene Stromkabel liegen. Einen Schweizer Käse wollten wir auch nicht.

Also doch GFK. Das stand dann schnell fest. Und was wir in unseren 25 Jahren chartern gelernt haben, wir möchten nicht im Keller leben.

Das heißt also, wir suchen eine Decksalon Yacht. Echte Decksalon Yachten gibt es nicht so besonders viele also konnte ich den riesen Markt schon einschränken.

Jeder der ein solches Schiff sucht, stolpert irgendwann über Sirius. Wir also auch und besuchten sogar die Werft in Plön. Es ist ein richtig stabiles und tolles Boot, in der Werft wird richtig mit Handarbeit gearbeitet, die Leute und auch der Chef waren grandios aber ihr merkt es schon, es kommt ein „aber“.

Das Boot ist für uns einfach unbezahlbar !

Also weiter suchen.

Im März 20 habe ich dann eine Sunbeam gefunden die uns sehr gut gefiehl. Ich habe Kontakt zum Eigner aufgenommen und wir haben ausgemacht uns im Juli 20 in Griechenland zu treffen. Das war alles etwas heikel mit Corona.

Die Flüge hatte ich schnell gebucht. Zwei Wochen später kam der Anruf vom Eigner das er einen Unfall hatte und nicht zum Schiff kann.

Mist, also Flug-Geld weg und warten. Die Corona Zahlen gingen wieder enorm hoch und im Oktober folgte der Lockdown. Das hieß weiter warten. Ich blieb mit dem Eigner über diese lange Zeit im Kontakt und wir besuchten ihn im März 21 auch in Norddeutschland. Er wußte das es uns ernst war. Dort regelten wir dann auch schon einiges und verabredeten uns für den Juli wieder in Griechenland. Diesmal klappte es auch und da alles passte sind wir von nun an die neuen Eigner.