An eine liebe Wiener Crew da draußen

Da ich euch nicht anders erreichen kann, sage ich es eben hier.

Ich finde es toll das ihr eure Lebensmittel und die GetrĂ€nke nicht in den MĂŒll geschmissen habt. Denn so sind wir auch gestrickt.

Nicht nur das Ressourcen geschont werden sondern auch weil nun unser KĂŒhlschrank rappel voll ist und wir heute einen leckeren Wein auf euch trinken können.

Habt eine gute Zeit und bleibt wie ihr seid. Vielleicht treffen wir und irgendwo mal wieder.

Ganz liebe GrĂŒĂŸe.

Fortsetzung

Es ist nun schon halb elf und stockdunkel. Bei jedem Blitz kann ich sehen das alle Boote stÀndig anders stehen da andauernd der Gewitterwind aus einer anderen Richtung weht. Peter ist noch an Bord und ich sehe um uns einige Positionslichter, das mir sagt das Boote unterwegs sind.

Neben uns lagen zwei TĂŒrkische Boote die im PĂ€ckchen lagen. Das heißt sie haben sich zusammen gebunden.

Nun bei diesem Gewitter mussten sie sich ja schnell lösen, was aber nicht ging da sich ihre Anker zusammengeknotet hatten.

Und Alina mitten drin in diesem Dilemma.

Als es sich etwas entspannt hatte kam Peter mit dem Dinghi angesaust um mir zu sagen das ich schnell bezahlen soll.

Er war ziemlich aufgewĂŒhlt und sauste erst mal wieder zurĂŒck zum Boot um mir fĂŒrs zahlen etwas Zeit zu geben und dort auf zu passen.

Bald war ich auch wieder an Bord. Das Gewitter hatte sich dann auch beruhigt. Wir haben noch mal alles kontrolliert. Die TĂŒrken haben sich in der Bucht verteilt und wir konnten ins Bett gehen.

Schlafen konnte ich nach alledem nicht besonders gut und eines habe ich daraus gelernt, das wir bei solchen Wetteranzeichen immer gemeinsam an Bord zurĂŒck gehen.

Auch wenn der Tisch noch voll steht. Das muss in diesem Moment egal sein!!

Ein aktueller Moment

Wir sitzen im Restaurant in der Klosterbucht von Symi.

Ich nutzt hier das Internet um endlich unseren Blog hoch zu laden und etwas BĂŒro zu machen. Danach wollen wir eigentlich um die Bucht wandern.

Plötzlich sind wir mit weiteren zwei Tischen in einem intensiven GesprĂ€ch. Wir sagen unsere Wanderung ab und genießen lieber diese Begegnung.

In diesem GesprÀch merken wir aber nicht das ein Gewitter heranzieht. Wir haben Wein bestellt und einen griechischen Salat. Alles steht auf dem Tisch. Die ersten Tropfen fallen. Blitze leuchten auf.

Der Donner lÀsst uns hören das das Gewitter schon sehr nah ist.

Wir haben bei der Hitze natĂŒrlich alle Fenster auf.

Die Nachbar-Tische verschwinden auf ihre Boote. Was machen wir mit unserem vollen Tisch.

Peter schlÀgt vor zum Schiff zu paddeln und alles dicht zu machen. Ich bleibe hier.

NatĂŒrlich hat er sein Handy bei mir gelassen so können wir uns nicht erreichen. Was jetzt?

Nachdem er eine Weile weg ist merkt man das sich das Gewitter verzieht. Gott sei Dank gab es keinen Böenkragen. Zumindest bis jetzt.

Es ist ein komisches GefĂŒhl nicht mit Peter bei dieser Gefahr an Bord zu sein sondern hier, handlungsunfĂ€hig in diesem Lokal zu sitzen und ab zu warten wie das Gewitter weiter zieht.

In diesem Moment sehe ich das unser Nachbar Anker auf genommen hat. Warum?? Ich mache mir Sorgen. Sind sie uns zu nahe gekommen?

Ich weiß es nicht und das macht mich etwas unruhig.

Gut das Peter an Bord ist. Ihm vertraue ich Alina zu 100% an.

Der Regen lÀsst langsam nach. Ab und zu donnert es noch und Blitze leuchten auf.

Um Alina sind Boote unterwegs. Ich sehe es an den Lichtern. Ich fĂŒhle mich total hilflos.

Antiparos, Schionousa, Koufonisi

19.5.24-26.5.24

Die kleinen Kykladen von denen ich noch nie gehört hatte.

Neben Paros liegt die kleine Insel Delos die ein Hotspot der Antike ist und mit Tempel und Figuren damals das religiöse Zentrum Griechenlands darstellte und heute tausende Touristen anzieht.

Wir haben sie links liegen lassen und sind gleich nach Antiparos in eine wunderschöne große Bucht gesegelt. Dort steht der große Apollo Tempel den man erst vor kurzem(1993) entdeckt hat und immer noch weitere Teile entdeckt und restauriert. Es wird nun schon vermutet das er noch Ă€lter wie Delos ist. Wir konnten leider nicht hin da es geschlossen war, haben es aber sehr aus der Entfernung genossen.

Endlich ist die Wassertemperatur knapp ĂŒber 20 °C und auch ich kann mich zu sehr kurzem schwimmen aufraffen. Aber auch nur um zu duschen.😋

Peter beginnt die Griffe fĂŒr die Backskisten zu montieren. Wir versuchen immer kleine Arbeiten zu erledigen und alles was uns auffĂ€llt auch gleich zu richten. Wie zuhause. Am Haus ist auch immer etwas zu tun.

Plötzlich ruft uns jemand, ich springe nach draußen und sehe das die SY Sunny neben uns anhĂ€lt.

Wir freuen uns sehr die beiden die wir letztes Jahr in den Sporaden kennengelernt haben, wieder zu sehen. Als sie kurz drauf in der Ferne fest sind fahren wir mit dem Dinghi rĂŒber und begrĂŒĂŸen die beiden. Wir verabreden uns fĂŒr den Abend den wir dann auch total genießen.

Es ist einfach toll wenn man bekannte Gesichter wieder trifft.

Uns zieht es aber am nĂ€chsten Tag weiter denn der Wind soll passen. Ich lege unter Segel ab und es toll diese schöne Bucht gemĂŒtlich an mir vorbei ziehen zu lassen und die zweite Tasse Kaffee zu genießen.

Keine 2 Stunden spĂ€ter ist der Wind schon wieder so stark das wir das Segel gehörig verkleinern mĂŒssen. Wir gehen ins 2. Reff. WĂ€hrend ich segel macht der Peter unten Wasser und fĂŒllt den Wassertank und meine Trinkflaschen wieder auf. Wir trinken das Wassermacher Wasser sehr gerne. Es schmeckt sehr gut. Die fehlenden Mineralien fĂŒllen wir durch etwas Saft auf und es gibt in jedem Lokal erst mal eine Flasche Wasser wenn man sich hinsetzt. Bis jetzt haben wir noch keinen Mangel festgestellt.

Die nÀchste Insel auf der wir zwei Tage verweilen ist Schionousa. Die Magie dieser Insel ist wunderbar. Als wenn die Zeit auf dieser kleinen Kykladeninsel stehen geblieben wÀre. Es gibt nur zwei Orte. Die Hauptstadt (Chora) auf dem Berg und ein sehr kleiner charmanter Hafen. Wir erwandern beides und lieben diese Insel auf Anhieb. Eine sehr authentische griechische Insel auf der die Zeit wohl stehen geblieben ist.

Aber leider mĂŒssen wir weiter. Der Wind zwingt uns dazu.

Wir sind sehr frĂŒh unterwegs, treffen auf zwei Delfin-MĂŒtter mit ihren Jungen. Es ist immer wieder wundervoll diese Tiere zu treffen und uns ist auch bewusst das dies ein riesen Privileg ist und bestimmt nicht selbstverstĂ€ndlich. Unsere Welt ist sooo schön.đŸ„°

Bald liegen wir in einer karibischen Bucht auf Koufonisi. Das Wasser ist wahnsinnig in den Farben. Der Wind ist recht stark aber der Halt ist sehr gut.

Wir merken nun immer mehr das hier die Saison beginnt. Die Bucht ist schon recht voll was aber nicht unangenehm ist. Auch andere möchten die schönen Flecken dieser Erde entdecken😉

Wir bleiben hier zwei NĂ€chte und genießen das kommen und gehen der verschiedenen Boote, die Farben des Wassers und die zerklĂŒfteten Felsen mit den vielen Höhlen. Leider können wir dort nicht schnorcheln da der Wind zu stark und auflandig ist. Aber wir wandern ĂŒber die Insel in die Stadt.

Dann nervt mich aber bald der laute Wind und das rollende Boot und so rege ich an hoch nach Naxos in eine geschĂŒtzte Bucht zu gehen um dort den zunehmenden Wind abzuwettern.

Ja ich weiß, es ist immer wieder das Thema Wind. Aber der ist hier in den Kykladen auch sehr dominant und wir können das leider nicht umgehen.đŸ€Ș

Aktuell sind wir sehr nah an der tĂŒrkischen Grenze. Und ohne es zu merken hat der TĂŒrke unser Datenvolumen vom Router gefressen da ich es nicht schaffe um zu stellen😏.

Somit ist es nicht immer Sonntag wenn was kommt, sondern nur dann wenn ich in einer Taverne mit Wifi bin. Sorry!

Unser Generator ist Schrott

Im Herbst, beim ersten Mal laufen lassen, haben wir gemerkt das der Generator heiß wird. Kaum waren wir auf dem Boatyard hat Peter den Generator zerlegt und wir haben in Deutschland die benötigten Teile bestellt und mitgenommen.

Sieht so noch ganz gut aus

Die ersten Tage haben wir alles gesĂ€ubert. Alle KĂŒhlgĂ€nge waren total zu. Das GerĂ€t wurde wohl nie mit SĂŒĂŸwasser gespĂŒlt.

Als dies soweit fertig war hat sich Peter um den dazugehörigen Dieselmotor gekĂŒmmert. Auch dort, alles zu!!

Beim sÀubern hat er dann festgestellt das der Zylinderkopf durch ist. Das ist ein Schock.

Denn nach kurzer Recherche habe ich herausgefunden das es den Motorhersteller nicht mehr gibt.

Trotzdem habe ich den Vertreter des Fischer Panda in Athen angeschrieben. Schnell kam die Antwort. Es tut ihnen sehr leid aber sie können nichts besorgen da es nicht mehr produziert wird.

Die beiden die ich in Deutschland angeschrieben habe, lassen mit ihrer Antwort noch immer auf sich warten. Wir kommen also nicht weiter.

Wenn sich nichts ergibt ist das ein riesen Posten der auf uns zu kommt. Nicht nur das wir schon Teile gekauft haben sondern ein neuer kostet bald 10000€. Und das nur um den Tauch Kompressor zu betĂ€tigen?! Na ich weiß nicht.

OK. Vielleicht noch als Strom Backup falls tagelang keine Sonne scheint.

DrĂŒckt die Daumen.

Deutschland hat nach Tagen endlich geantwortet. Es gibt nichts mehr!

Der Schock ist groß und hat eine Weile an uns genagt. Nach ein paar Tagen dachte ich mir warum frage ich nicht noch andere LĂ€nder an?

Gedacht, getan. Ich habe RumÀnien, Kroatien, Mazedonien und Bulgarien angeschrieben.

Nur Bulgarien hat geantwortet und uns an eine Deutsche Adresse vermittelt. Nachdem diese Adresse erklÀrt hat das es nichts mehr gibt, hat sie uns weiter vermittelt.

Dies ist eine Firma die alles von Farymann aufgekauft hat. Also schnell noch eine Mail dorthin gesendet.

Am gleichen Tag kommt die Antwort, rufen Sie mich an vielleicht kann ich helfen.

Das haben wir getan und es stellte sich raus das er auch ganze GerÀte der Bundeswehr abgekauft hat. Er baut den Zylinderkopf ab und schickt uns Fotos.

Ist das wahr oder trĂ€ume ich?! Die Bilder kommen schnell und Peter gibt grĂŒnes Licht. Eine sehr freundliche Person bringt es sehr schnell auf den Weg zu uns und sendet sogar noch das Werkstatthandbuch mit. Kann das alles wahr sein oder sind wir einem BetrĂŒger aufgesessen?

Denn wir mussten das Geld natĂŒrlich per Vorkasse schicken. Ich glaube nicht, aber wer weiß das schon.

DrĂŒckt die Daumen das alles klappt und nicht so lange dauert.

Das Leben auf dem Boat Yard

Dieses mal habe ich eine Weile gebraucht bis ich mich wieder an dieses Leben gewöhnt habe.

Viele Annehmlichkeiten vom normalen Landleben gibt es nicht mehr. Es ist nasskalt und windig. Die ganze Zeit die Heizung laufen lassen, tun wir nicht. Nur Morgens und Abends. Morgens ist es so. Der erste der wach ist springt in Windeseilen aus dem kuschelig warmen Bett, und macht die Heizung an. Dann schnell wieder ins warme BettđŸ€Ł. Eine halbe Stunde spĂ€ter stehen wir dann auf und frĂŒhstĂŒcken. Unsere Batterieleistung ist gut und wir können mit dem Wasserkocher unser Kaffeewasser machen.

Die ToilettengĂ€nge sind etwas blöd. Das muss gut kalkuliert werden😋. Denn wir mĂŒssen ja erst die Leiter runter und rĂŒber zur Toilette laufen. Und das egal wie das Wetter ist. Wie frĂŒher mit dem Plumpsklo auf dem Hof.

Mit meinem Knie geht das schon sehr gut und ich habe nur noch manchmal schlechte Tage. Ich denke wenn es wÀrmer wird, wird auch das besser.

Wir haben schon sehr viel gemacht und die Tage vergehen ohne Sonntag und Feiertage. Auf dem Yard vergessen wir das einfach. Wir mĂŒssen uns wieder zwingen.

Fast alle must to do sind erledigt. Und ich mache schon Dinge die gar nicht auf meiner Liste stehen. Zum Beispiel in den BĂ€dern und der KĂŒche das Silikon erneuern.

Zwischen drin hat Peter immer wieder anderen geholfen und wir waren deswegen des öfteren Abends lecker auswĂ€rts essen. Auch hatten wir so die Möglichkeit mit im Auto zu sitzen und einen Ausflug zu den heißen Quellen nach Loudra zu machen.

Das hat meinen alten Knochen richtig gut getan.

Die Zeit auf dem Boat Yard ist immer sehr intensiv und anstrengend. Aber es macht auch Spaß.

Nun einfach mal ein paar Bilder von unseren Arbeiten.

Und vieles vergessen zu fotografieren.

Davids verbessert(da hĂ€ngt das Dinghi dran), Backskisten (Stauraum) verbessert, Wassermacher Ventil eingebaut, am Unterwasserschiff ein paar Stellen erneuert, FunkgerĂ€t korrekt eingestellt und dann unser Generator. Das ist eine lange Geschichte und noch nicht vorbei. Da schreibe ich mal extra rĂŒber.

Wir hatten aber auch ein paar schöne Freizeitmomente:

4.3.-12.3. ZurĂŒck auf dem Boatyard

Nachdem an den letzten Tagen in Deutschland noch viel auf uns eingeprasselt ist und wir sehr viel mit dem Auszug vom Senior und dem Einzug der neuen Mieter zu tun hatten, kehrte dann nun etwas Ruhe ein.

Kaum saßen wir am Bahnhof viel einiges von uns ab. Und als die Lautsprecherdurchsage kam: „Der ICE 
.aus Kassel hĂ€lt heute nicht in Wiesloch. Es tut uns Leid.“ Ă€hh what?

War es uns eigentlich egal. Denn wir hatten genug Zeit eingerechnet. Ein kurzer Blick aufs Handy und die neue Verbindung stand. Wir haben in Mannheim sogar noch unseren Anschlusszug bekommen.

Am Flughafen lief alles wie geschmiert und das wenige ÜbergepĂ€ck war auch kein Problem.

In Athen war es eine richtige RĂŒckkehr. Ich kannte mich aus und wusste wo ich das Busticket fĂŒr in die Stadt kaufen konnte und auch wo die Haltestelle ist. Das war total stressfrei und angenehm.

Wir haben uns fĂŒr die erste Nacht ein B&B in der Stadt genommen, was sehr gut war.

Dieses war extra in der NÀhe der Bushaltestelle und der Metro so das wir mit unserem GepÀck nur kurze Wege hatten.

Nach einem leckeren Mal sind wir frĂŒh ins Bett. Reisen ist einfach immer wieder anstrengend.

Am nÀchsten Tag sind wir mit der Metro zum Bahnhof und von dort nach Chalkida auf Euböa (Evro).

Der öffentliche Verkehr lĂ€uft hier eigentlich ganz gut und ist auch recht gĂŒnstig. FĂŒr ca. 100km Bahn haben wir pro Nase 5,50€ bezahlt.

In Chalkida hat uns ein Freund vom Boatyard abgeholt. Das ist sehr nett denn es sind nochmal 85km durch die Berge. Unterwegs noch kurz einkaufen.

Aber dann hatten wir es geschafft und standen vor unserer Alina. Außen war alles in Ordnung und auch als wir reinkamen gab es keinen feuchten Muff oder sonstige Überraschungen. GOTT SEI DANK, ALLES GUT!!

Dann hieß es erst mal sich wieder einrichten und die Einkaufssachen verrĂ€umen. Denn wenn wir das Boot verlassen werden alle Polster hochgestellt und alle SchrĂ€nke geöffnet, damit alles gut belĂŒftet wird.

Als es dunkel wird sind wir dann auch fertig und gönnen uns ein leckeres Ankunftsbier.

Hier herrscht noch der Winter. Es ist noch recht kalt und regnerisch. Auf den Bergen am Festland liegt noch dick der Schnee. Auch die FrĂŒhlingsblĂŒher verstecken sich noch denn der Wind ist recht stark.

Am nĂ€chsten Tag beginnen wir mit unseren Arbeiten. Die grĂ¶ĂŸte ist unser Generator. Den haben wir nie gebraucht aber bei einem Test festgestellt das er heiß wird. Er wird nicht richtig gekĂŒhlt.

Peter nimmt ihn total auseinander und stellt fest das dieses Problem wohl auch schon lange vor uns war.

Alles wird am Generator gut gereinigt und plangeschliffen. Eine Wahnsinns Arbeit! Als der Generator fertig ist schaut er auch auf den dazugehörigen Dieselmotor. Der sieht nicht besser aus.

Alles ist zu und konnte nicht mehr gekĂŒhlt werden. Im Zylinder sieht man leichte Riefen. Aber das geht noch. Und dann der Schock. Der Zylinderkopf ist durchgerostet. Abbruch, und was nun?

WÀhrenddessen laufen auch andere Arbeiten. Schöne Arbeiten! Wir ziehen die Segel hoch und sehen die Arbeit des Segelmachers, die sehr gut gelungen ist.

Dieser Segelmacher bringt auch unser neues Bimini und die Sprayhood. Sehr schön!! Danke Dimitris!

So nah liegt negatives und positives beieinander. Jetzt mĂŒssen wir erst mal wegen dem Generator recherchieren.

Peter ist auch viel bei den zwei anderen Seglern und hilft dort. Diese sind extra gekommen und gehen am Wochenende wieder. Das hÀlt bei uns einiges auf, aber das ist ok.

Der Countdown beginnt

Am Montag geht es zurĂŒck nach Griechenland und der Stress beginnt.

Alles soll noch fertig werden und jeden wollen wir noch mal besuchen.

Heute ist sogar das Dachfenster gekommen und Peter muss es noch bei der Sigrid einbauen.

Das Wetter passt, also los.

Die Wohnung vom Senior ist auch noch nicht ganz leer und am Samstag ist die Übergabe.

Wird schon. Einfach positv denken.đŸ€Ł

Die Abende sind voll um noch liebe Freunde zu treffen.

Es ist ziemlich viel, aber ok.

Wir werden schon fertig werden.

ResĂŒmee nach diesem Winter zu Hause.

FĂŒr mich war es sehr gut und wichtig nach Hause zu kommen. Und wir haben hier erlebt, das es auch fĂŒr alle anderen wichtig war. Besonders fĂŒr die direkte Familie.

Ich mag keine Minute missen. Jaaa, ok. Die OP hÀtte ich nicht gebraucht. Aber ich freue mich jetzt um so mehr auf schöne Wanderungen ohne Schmerzen.

Es ist viel passiert hier, es gibt massive Änderungen und es war gut das wir alles organisieren konnten.

Nun freue ich mich auf Alina und hoffe das dort alles in Ordnung ist.🖐

Nicht mehr lange!

Mitte November ging es nach Deutschland und nun sind wir kurz davor wieder nach Griechenland zu gehen.

Die Zeit ist rasend schnell vorbei gegangen und wir haben Familie und Freunde sehr genossen.

Anfang Dezember wurde mir gesagt das mein Knie nicht zu retten ist und ich ein neues Knie brauche. Die Stationen bis zur OP waren sehr kurz und so hatte ich am 5.1.24 schon den OP-Termin.

Ich habe kurz ĂŒberlegt ob es nicht eventuell mit der Reha zu kurz ist aber dann beschlossen das 8 Wochen reichen (mĂŒssen).

Wir haben die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel intensiv mit der Familie und den Freunden verbracht und ich will diese Pause vom segeln auch nicht missen. Diese Zeit war fĂŒr mich sehr wichtig. Ich habe kaum an Alina gedacht nur immer wieder mal das Wetter dort gecheckt. Ich hatte nie Angst um sie da ich wusste es ist jemand dort der nach dem Rechten schaut.

Also konnte ich mich ganz auf das Knie konzentrieren und mich in ein paar Wochen auf tolle und Schmerzfreie Wanderungen freuen.

Es gibt zwei OP-Arten. Einmal die Teilprothese auch Schlitten genannt, die nicht ganz so umfangreich ist und auch schneller ĂŒberstanden ist. Oder eben das komplette Knie, sprich Knie TEP oder Knieendoprothese. FĂŒr eine Teilprothese war mein Knie schon zu kaputt. Ich mache da ja auch schon viele Jahre mit herum. Also musste bei mir die Knie -TEP gemacht werden.

Da ist der Eingriff grĂ¶ĂŸer und die Genesung etwas langwieriger. Es geht etwas langsam aber stetig bergauf. Es gibt gute Tage und schlechte Tage aber ich muss halt Geduld haben und immer trainieren um wieder in die komplette Beugung zu kommen. Das mache ich auch.

Aber nun Schluss mit diesem Thema.

In zwei Wochen geht es zurĂŒck nach Griechenland. Jeden Abend ist etwas anderes. Denn alle Lieben wollen uns noch mal sehen. ❀❀ Der Terminkalender ist voll.

Nun muss Peter noch den Umzug seines Vaters stemmen, das ist echt krass. Und ich kann leider nicht helfen.

Die Koffer mit Teilen fĂŒr Alina sind schon eine Weile gepackt um zu schauen ob wir alles unter bekommen oder auch was schicken mĂŒssen. Es ist knapp aber es langt. 😂

Jetzt genießen wir noch die restliche Zeit mit dem ganzen Herzen.

Ich melde mich mit einem Liedtext zurĂŒck

Weil sich TrÀumen lohnt

TrÀume kommen und gehen und bleiben

wie Wellen auf dem Meer.

Manchmal werden sie Wirklichkeit

nur dran glauben fÀllt oft schwer.

Was sie uns dann sagen wollen

können wir erst nicht verstehen.

Was wir wirklich haben wollen

haben sie schon lÀngst gesehen.

Es ist ernĂŒchternd, schon zu wissen

die meisten Chancen sind verteilt.

Denn die Vernunft hat kein Gewissen

macht selbst vor Liebe niemals halt.

Es bleibt die Antwort auf die Frage

die in deinem Herzen wohnt.

Weil sich trÀumen lohnt

Weil sich trĂ€umen lohnt …

TrÀume sind wie Wegebereiter, in eigener Mission.

Spinnen unsere FĂ€den weiter von der Erde bis zum Mond.

VerfĂŒhren uns mit Leichtigkeit, weil fĂŒr sich nichts unmöglich scheint.

Wenn in unserer Wirklichkeit, kein Ausweg ĂŒbrig bleibt.

Denn fĂŒr sie schließt sich keine TĂŒr, sie geht woanders wieder auf.

Man kann die SchlĂŒssel nie verlieren, solang man weiter an sie glaubt.

Es bleibt die Antwort auf die Frage, die in deinem Herzen wohnt.

Weil sich trÀumen lohnt

Weil sich trĂ€umen lohnt…

Weil sich trĂ€umen lohnt…

Weil sich trĂ€umen lohnt…

Weil sich trĂ€umen lohnt …

Es bleibt die Antwort auf die Frage, die in deinem Herzen wohnt

Weil sich trĂ€umen lohnt …

Weil sich trÀumen lohnt.

Gregor Meyle

Ab jetzt wieder regelmĂ€ĂŸig.