Blog

Jetzt spüre ich die Veränderungen ganz nah

Es ist schon der 6. Dezember vorbei und das Jahr neigt sich mit großen Schritten dem Ende zu. Mit genauso großen Schritten wird Punkt für Punkt auf unserer Liste abgearbeitet .Wie man auf dem Bild sieht klappt die Transformation vom „Selbstständigen Dasein“ zum „Lebenskünstler Dasein“ immer besser, denn heute haben wir das Firmenschild abgehängt. Wieder ein Haken mehr auf der Liste. Ich bin schon über 3 Monate von der Werkstatt weg und Martina und mein Vater meistern die Sache richtig gut. Die Umstellung und die Akzeptanz von Ihm, für unsere Entscheidung werden immer größer. Ich denke Er hat sich in der neuen Werkstatt schon richtig gut eingelebt und kann so seinem Hobby uns seiner Berufung folgen solange er will und kann. Das ist uns sehr wichtig, damit wir ohne Sorgen unseren neuen Lebensabschnitt beginnen können.

Die nächste Herausforderung wird nun die Reisevorbereitung für einen längeren Aufenthalt in Griechenland zu planen und die Arbeiten am Boot zu koordinieren. Schon jetzt sammeln wir viele Kleinigkeiten die wir mitnehmen, besuchen im Januar die Bootsmesse in Köln, hören Onlineseminare und bringen unsre Papiere in Ordnung für den Fall der Fälle. Ja die Veränderungen ziehen sich durch alle Bereiche und der Alltag ist ja auch noch zu meistern. Martina stemmt davon den Löwenanteil und ich bin froh, dass sie die Energie hat und dankbar, dass ich sie an meiner Seite habe bei diesem Abenteuer das wir vor uns haben.

In den nächsten beiden Monaten muss ich bei meinen Aufgaben noch etwas Gas geben aber ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen. Es war die richtige Entscheidung so ein Wagnis zu beginnen und trotz allem Stress überwiegt die Vorfreude auf das was kommt.

Das Schild wird nun abgehängt!

Autor: Peter

Pause

So nun sind wir schon seid drei Wochen zuhause, die Beerdigung eine Weile her. Ich war eine Woche dort und konnte noch einiges an Bürokratie erledigen. Es ist echt wahnsinnig viel an das man denken muss und das auch erledigt werden muss. Meine Geschwister hatten schon sehr viel gemacht. Was macht eine Person die alleine zurück bleibt? Das ist ja unmenschlich!

Die Beerdigung war sehr schön und liebevoll von Mama und Astrid organisiert. Alle waren da!

Nun ist die Zeit des Sammelns. Ich bin wieder zuhause und stürze mich gerne in die Arbeit. Der Alltag tut gut. Das Chaos in den Sinnen wird ruhiger.

Ich wusste nicht das Emotionen sooooo kraftraubend sind. Die Erholung tut nun gut.

Erst wird der Garten auf Vordermann gebracht und dann das Büro. Und wenn dies alles erledigt ist fange ich mal an unserer neuen Boots-Bedarfs Liste an. Sind aber nur Kleinigkeiten aber dafür viele 🙂

Das wichtigste sind die Seeventile und die dazugehörigen Borddurchlässe.

Aber jetzt ist erst mal eine kurze Pause zur Besinnung angesagt.

Also bis dann mal.

Und gleich wieder raus!

4.10.22

Heute gegen Mittag gehen wir wieder raus. Diesmal mit einem Travel Anhänger. Das wird spannend. Es soll erst ein Polnisches Schiff raus kommen. Wir schauen genau zu wie es funktioniert. Aber das liften wird abgebrochen da das Kiel zu breit für seinen Traveler ist und er den erst mal umbauen muss. Also kommt die Ansage das wir vorgezogen werden. Also schnell zurück, Dinghi hoch und Anker lichten. Wir fahren ganz langsam auf die Slipanlage zu und hoffen das wir genug Wasser unter dem Kiel behalten. :-0

Peter am Steuer und ich vorne am Anker. Ganz langsam und in Ruhe läuft alles ab. Es wird professionell und bedacht alles gemacht.

Kaum steht es fest auf seinem Platz legen wir mit dem Rest fürs winterfest machen los. Wassersystem leeren, Motor Glysantin rein, alles abdecken und mit Wolfgang über den Geräteträger sprechen. Irgendwann fallen wir müde ins Bett. Am nächsten Morgen stehen wir sehr früh auf und brechen auf.

Die neue Aussicht von Alina

Jetzt geht es los. Die Rückfahrt klappt gut.

Man sieht viele junge Flüchtlinge auf der Balkanroute. An der Autobahn entlang mit nur dem was sie am Körper haben. Sehr beklemmend. In Belgrad ist der Strom dann zu Ende. Es geht wohl über eine grüne Grenze nach Kroatien.

Wir übernachten zweimal. Und haben immer nette Begegnungen.

Samstags sind wir zuhause und Montags fahre ich mit dem Zug zu meiner Mutter.

Jetzt bereiten wir uns auf die Beerdigung von Papa am Mittwoch vor.

Es geht los

3.10.22

Unser Lift-In Termin ist um 10.30. Wir stehen um sieben auf. Es ist noch dunkel und kalt. Dies ist einfach nicht unsere Zeit.

Nach dem Frühstück geht Peter das defekte Seeventil kaufen und wir warten auf den Kran. Der ist pünktlich und wir werden ohne Stress und Hektik ins Wasser gelassen.

Wir kontrollieren alle Seeventile und die frisch gemachten Borddurchlässe. Alles dicht!

Nach dem tanken in Preveza fahren wir bei absoluter Windstille und glatter See in den Ambrakischen Golf Richtung neuer Marina.

Irgendwann kommt etwas Wind. Aber da wir das Segel wieder weggeräumt haben motoren wir den Rest auch noch. Die See wird richtig kibbelig. Es läuft die Strömung gegen den Wind. Schaumkronen bilden sich, aber alles ist gut um 14 Uhr sind wir in der Rougar Bucht beim Hainzl und schmeißen den Anker.

Unser neues Zuhause

Das Dinghi berührt das erste mal das Wasser und Peter saust strahlend durch die Gegend 🙂

Wir melden uns beim Hainzl an und spazieren noch über das Gelände um manchen Leuten „Hallo“ zu sagen.

Wieder an Bord beginnen wir schon für den Winter alles einzupacken. Bei den Fendern lassen wir die Luft raus und können so alle vorne am Ankerkasten verstauen.

Die Winschen werden verpackt und am Mast auch einige Leinen. Am Vorsegel wickel ich die Genua-Einhol- Leine ganz auf den Furler und packe alles gut ein.

Wir sind für morgen wenn es wieder raus geht, gut vorbereitet.

Nun genießen wir die einzigen Urlaubsmomente mit schwimmen, lesen und chillen.

Ein freier Tag

2.10.22

Na nicht ganz. Am Vormittag räumen wir noch etwas auf. Außerdem stand neben dem Container wieder mal was brauchbares 🙂

Ein alter Windgenerator. Den könnten wir doch als Projekt für Lukas mit nach Hause nehmen, meint Peter.

Kaum ausgesprochen bugsieren wir den Flattermann unter Deck. Gar nicht so einfach das Ding ist ziemlich schwer. Bin mal gespannt. Er soll laut Zettel noch funktionieren. Wir werden sehen.

Mit dem Fahrrad fahren wir noch über das ganze Gelände und finden noch so manches.

Uns fällt dann noch ein das wir die Seeventile alle bewegen und kontrollieren wollten. Das tuen wir jetzt auch und prompt hat der Peter einen Hebel in der Hand. So ein Mist! Müssen wir gleich morgen früh besorgen. Dann ist aber endlich Feierabend.

Wir essen eine Kleinigkeit und wandern durch die Marina zur Lagune. Endlich etwas Natur und das Wasser.

Danach gehen wir zum Abschied noch mal lecker essen

Letztes Bild unserer Marinestraße K

Die letzte Nacht in dieser riesigen Trocken Marina bricht an

Der Tag an dem die Zeit still stand

Papa ist tot. Am Vormittag versuche ich meine Gedanken zu ordnen. Alles dreht sich in mir. Ich weiß nicht wie ich mit meiner Trauer umgehen soll. Bald habe ich mich gefangen. Was machen wir jetzt?

Soll ich nach Hause fliegen und Peter alleine lassen? Nein das geht nicht. 2300Km alleine fahren finde ich nicht richtig. Ist zu gefährlich!

Bald ist es klar, am Montag den 3. geht es ins Wasser. Wir wollten bis Freitags segeln und dann an der neuen Marina wieder raus. Nach einem Anruf, wissen wir, wir können schon am Dienstag raus. Super, das hat schon mal geklappt. Also bauen wir so manches schon mal wieder zurück. Segel wieder runter und die Luft vom SUP wieder raus. Alles geht irgendwie automatisch.

Wir werden einfach rüber motoren, aus dem Wasser gehen und alles wieder winterfest machen.

Wenn alles gut geht können wir Mittwoch losfahren und am Wochenende wieder zuhause sein.

Ich rufe zuhause an und bespreche unseren Plan mit der Familie . Alle sind einverstanden. Die Beerdigung wird in der Woche danach sein.

Gut! So ist der erste Druck weg und wir können uns heute erst mal sammeln.

Peter steckt am Nachmittag das Fahrrad in den Bus und fährt den Bus zur neuen Marina. Dann steigt er aufs Fahrrad und fährt die 30km zurück.

In dieser Zeit weiß ich gar nicht mehr was ich getan habe. Es ist irgendwie alles leer.

Peter ist schneller wie gedacht. Ich habe noch nicht mal gekocht.

Das tue ich aber nun und wir gehen dann früh ins Bett. Ich bin fix und alle.

Meine Welt steht still!

Heute ist Samstag 1.10.22. Ich habe wahnsinnig schlecht geschlafen. Um kurz vor acht Griechischer Zeit, Deutschland ist eine Stunde früher, bekomme ich einen Anruf von meinem Bruder.

Papa ist für immer eingeschlafen. Er ist erlöst worden von einer Krankheit von der wir bis vor drei Wochen noch gar nichts wussten. Er hat uns die ganzen Jahre geschützt und es mit sich ganz alleine ausgemacht. Typisch Hegger-Gen.

Papa, ich hätte dich sehr gerne unterstützt in dieser Zeit aber ich verstehe und akzeptiere deine Entscheidung. Du wirst immer bei mir sein das weiß ich und du wirst immer einen Platz in meinem Herzen haben. Ich zeige dir die Welt mit unserer Alina. Tschüss ich habe dich ganz doll lieb.

RIP mein lieber Papa

Wir rödeln immer noch

Heute ist Freitag der 30.9.

Am Montag soll es ins Wasser gehen. Darum gehen wir heute mal ins Hafen Büro und begleichen unsere Rechnung. Der Lift-in Termin wird noch mal bestätigt.

Nach einem zweiten Kaffee machen wir dann das Boot endgültig segelfertig. Fender raus, Landleinen raus, Dinghi aufblasen, SUP aufblasen.

In dem Zuge finden wir auch einen Platz für den Tauchkompressor. Nämlich unter meinem Bett!

Peter strahlt wie ein Honigkuchenpferd. Wir müssen noch etwas umbauen, aber nicht viel. Lüftungsschlitze, eine Öffnung um bei Betrieb das Kondenswasser abzulassen und natürlich die seesichere Befestigung. Leider habe ich vergessen ein Foto davon zu machen.

Es ist schön zu sehen wie Peter sich freut. Ich glaube er hatte schon langsam Zweifel einen Platz zu finden. Hinten rechts ist auch wegen der Gewichtsverteilung optimal. Nur weiß ich jetzt nicht wohin mit der Bettwäsche 🙂

Frisch motiviert holt er auch die kleine Waschmaschine vom Bus hoch. Denn es muss ja auch alles raus aus dem Bus damit wir ihn morgen an die neue Marina stellen können.

Das ist sie

Das ist unser Koreanischer Schatz

und in diese Nische in der Dusche soll sie hin

An den Holzleisten war die Wand befestigt. Also nach hinten noch sehr viel Platz

Peter entfernt die Rückwand in unserer Dusche und wir finden noch ganz viel Spiel nach hinten. Wunderbar! So verschwindet dann die Maschine fast komplett in der Wand. Klasse! Dann keine Laundry’s (Wäschereien) mehr. 🙂

Umbaumaterial finden wir hier überall auf der Werft im Müll. Der Blick geht auf dem Weg zur Toilette immer in die Container.

Konserven, Reis und anderes. Alles zu und ewig haltbar geht natürlich mit an Bord. Was die Leute hier wegschmeißen ist Wahnsinn aber gut für uns. Sie können es eben nicht mit in den Flieger nehmen.

Angekommen und gleich losgelegt!

Als wir gestern angekommen waren haben wir auch gleich den Wassertank gefüllt. Das hätten wir vielleicht nicht sofort nach der anstrengenden Fahrt machen sollen. Sondern erst mal eine Nacht schlafen. Denn wir haben vergessen den Wasserablass Hahn zu zu machen. Der war offen da wir ja das Boot im März Winterfest gemacht haben und dort den letzten Rest Wasser aus den Leitungen gezogen haben.

Sorry. Aber so eine Schei….!

Über Nacht ist also das Wasser was wir getankt haben komplett in die Bilge gelaufen. Das ist der tiefste Ort im Schiff. Also haben wir erst mal einen dreiviertel Tag gebraucht um wieder alles raus zu pumpen und von Hand heraus zu schöpfen. Bis wieder alles trocken war hat es ganz schön gedauert. Wir haben über die nächsten Tage immer wieder den Heißlüfter drin laufen lassen um die Feuchtigkeit wieder raus zu bringen.

Das passiert uns hoffentlich nicht mehr. Mache für in den März wenn wir wieder hier sind einen riesen Zettel 🙂

In den folgenden Tagen arbeiten wir sehr viel. Wir sehen eigentlich nur unser Boot und die Sanitären Einrichtungen. Abends gehen wir auch mal essen, aber das ist auch hier im Hafen.

Ja was haben wir bisher gemacht?

Als erstes bin ich an die Borddurchlässe gegangen, damit diese fiesen großen Löcher im Boden des Schiffes wieder geschlossen werden. Es hat sehr gut geklappt. Nochmal sauber geschliffen, Aktivator drauf getan und dann hat Peter sie gut mit Sika von außen eingeklebt. Am nächsten Tag dann das gleiche von innen. Fertig! Wenn wir ins Wasser kommen sehen wir ob alles dicht ist.

Das nächste war es in den Mast zu gehen und die Lampen auf LED zu wechseln und alles zu kontrollieren.

Ein schwieriges Unterfangen. Die erste Winsch am Mast war fast fest. Abbruch! Zu gefährlich!!

Die zweite Winsch noch schlimmer. Die dritte ging dann. Ich habe aber trotzdem tausend Ängste erlebt bis ich den Peter wieder unten hatte. Winschen sind die Rollen über die die Taue der Segel laufen. Das kann man dann mit Kurbeln machen oder wie bei uns auch elektrisch.

Für uns heißt es, alle Winschen warten und reinigen!!!!!

Am heutigen Tag machen wir aber erst noch das Vorsegel dran um zu schauen ob das neue Segel passt.

Und es passt! Wunderbar.

Während Peter den Hauptkasten vom Victron Strom System einbaut schrubbe ich das Deck von anderthalb Jahren Dreck sauber. Eine wahnsinnige Arbeit. Darum gehen wir heute auch Essen.

Am nächsten Tag gehen wir an die Winsch Wartung. Um an die erste ran zu kommen müssen wir die Decke unseres Schlafzimmers demontieren. Da die Schrauben durch die Decke gehen.

Wir machen von jedem Schritt der Demontage Bilder damit wir beim Zusammenbau keine Probleme bekommen. Wir schaffen so an diesem Tag zwei Stück. Allein die Reinigung von allen Teilen dauert je Winsch zwei Stunden. Uraltes verharztes und festes Fett hat alles unbrauchbar gemacht. Danach laufen sie wie neu. Da wurde viele Jahre nichts mehr gemacht.

Nach einem frühen Abendessen packt uns noch mal die Arbeitswut. Peter macht den Dinghi Motor flott und ich räume und verstaue und schmeiß immer noch einiges vom Voreigner weg. Und finden so auch einen guten Platz für meine Eismaschine. 🙂

Es wird immer mehr zu unserem Boot.

Um an die eine Winsch zu kommen müssen wir in unserem Zimmer die Decke abschrauben

Endlich geht es weiter! Wir fahren nach Griechenland!

Das warten hat nun ein Ende. Es ist Freitag der 21.9.22 . Wir packen den Rest in den Bus und machen uns auf den Weg nach München.

Denn wir nutzen die Gelegenheit und besuchen David und Nina und gehen gemeinsam essen. Wir treffen uns auf dem Oktoberfest. Ich habe es gewusst, dieses Fest ist nicht meins.

Ist mir einfach zu voll!!

Der Abend mit den beiden ist sehr schön und wir genießen es sehr, gehen aber auch bald schlafen.

Früh um sechs geht es wieder raus. David steht mit auf und macht uns einen leckeren Kaffee und kurz drauf sind wir unterwegs.

Es läuft sehr gut. Wir sind schnell in Salzburg. Dort ist es zwar sehr voll da es nun Berufsverkehr ist aber es ist gar kein Problem.

Mittags sind wir schon auf Höhe von Zagreb und gehen dort in einem kleinen Ort zu Mittag essen.

Der Wirt ist goldig. Erst wirkt er als wenn er uns fressen will und fünf Minuten später erzählt er seine Geschichte und lässt uns nicht gehen bevor der Beifahrer nicht einen Kräuter getrunken hat. Das ist eine sehr nette Begegnung.

40km vor Belgrad in Sremska Mitrovica suchen wir uns eine Unterkunft.

Auf der Suche nach einer Unterkunft

Wir brauchen bald 3 Std. um etwas zu finden. Alles ist voll. Das ist uns eine Lehre. Morgen Abend fangen wir früher an. Da ich immer wieder Google fragen musste ist auch mein Auslands Soll von max. 60 € voll. Ich bin total geschockt. So viel Geld. Aber wir sind halt in Serbien das nicht zur EU zählt. Das ist man einfach nicht mehr gewöhnt. Ich habe daraus gelernt ;-). Wird sobald nicht mehr passieren.

Das Zimmer ist super.. Hoher Standard . Aber es gab eben nichts mehr anderes.

Um halb neun morgens geht es weiter. Wir fahren quer durch Serbien. Es wirkt wie die Nahrungsquelle des Balkans. Ein Getreide, Gemüse oder Obstfeld neben dem anderen. Alles ist eben und wirkt wie die riesige Rheinebene.

Wir fahren noch durch das kleine Mazedonien und kurz hinter der Grenze in Griechenland suchen wir uns die nächste Unterkunft. Mazedonien ist wunderschön bergig. Ein Gegensatz zu tausend Kilometern Feldern in Serbien und Kroatien.

Der Ort in Griechenland ist klein und arm. Wir finden sehr schnell eine sehr einfache Unterkunft von einem zahnlosen Alten. Sie ist in Ordnung . Wir gehen nett essen und dann früh ins Bett.

Am morgen finden wir ein kleines Cafe‘, frühstücken und machen uns dann auf zur letzten Etappe.

Später ist es nochmal stressig. Unser Tank ist fast leer und alle Tankstellen die wir sehen gibt es nicht mehr.

Kurz vor Ende klappt es dann doch noch. Und wir können ganz entspannt nach Preveza fahren und erst mal einen Ankunfts- Cafe‘ trinken.

Aber wir nehmen uns nicht viel Zeit denn Alina ruft uns. Wir wollen sie endlich sehen.

Als wir in die Marina rein fahren ist es wie nach Hause kommen. Wir sehen sie sofort und freuen uns das alles in Ordnung ist.

Gleich kommen unsere Sachen hoch und werden verstaut. Auch die Matratzen werden schon gewechselt. Und wir freuen uns das sie perfekt passen. Nun noch lecker Essen gehen und dann ab ins Bett auf unsere neuen Matratzen. Gute Nacht. Das haben wir uns verdient! :*