Jahresende

Nun sind wir schon 3 Wochen zuhause. Ich genieße es sehr und hatte mich auch sehr darauf  gefreut.

Wir verbringen sehr viel Zeit mit unserer Familie und unseren Freunden. Das ist echt nach der Zeit auf dem Wasser sehr schön und auch sehr wichtig für mich. Das habe ich nun gemerkt. Ich genieße zwar die Einsamkeit der Natur und die vielen neuen Begegnungen. Doch es ist auch immer wieder sehr anstrengend und intensiv sich mit neuen Orten und Menschen zu Recht zu finden. Und alle Erlebnisse und Begegnungen haben auch wieder den Abschied zur Folge. Das ist schon ein wenig belastend.

Nun genieße ich den normalen Alltag, stürze mich ins Geschäft und regle mein Büro und versuche den Garten vor den Wintereinbruch winterfest zu machen. Das gelingt mir leider nicht ganz denn der Hexenschuss zwingt mich zum Abbruch. Mein Rücken mag das nass kalte Wetter nicht  😀.

Auch Peter genießt es. Er stürzt sich auch sofort wieder zu 100 % ins Vereinsleben und ist da wo er gebraucht wird..😃

Die Ersatzteile für unseren Generator und andere Sachen die wir noch brauchen oder wollen sind schon fast alle besorgt also kehrt auch bei uns nun die winterliche Ruhe ein und wir können die Adventszeit mit vollen Zügen genießen. Sogar mit ein wenig Schnee.

Ich verabschiede mich nun bis ins neue Jahr und wünsche allen die hier lesen eine schöne Adventszeit, traumhafte Weihnachten mit der Familie und einen feucht fröhlichen Rutsch ins neue Jahr.

Ach was mir noch einfällt.  Ich wüsste gerne ob ihr irgendwelche Fragen habt, was euch besonders interessiert. Wenn ihr es nicht über die Kommentare schreiben wollt ist hier meine Mailadresse tinahack(ät)t-online.de

Würde mich echt freuen. ✍👋

Unsere Route 2023 und mein Rèsume‘

https://maps.app.goo.gl/GyKsMfLGJS2jJ9zq7?g_st=org. (Wenn ihr die Liste ganz nach unten scrollt könnt ihr alle Punkte sehen wo wir waren)

Es fing mit einem Traum an und wurde zu einem Ziel auf das wir hin gearbeitet und gelebt haben.

Und hat sich mein/unser Traum erfüllt?

Ja! Wir sind mit unserem Boot auf dem Wasser und leben unseren Traum!

Erst mal mussten wir das Boot kennen und vertrauen lernen. Und auch wir mussten lernen uns seglerisch zu vertrauen. Auch die Enge auf dem Boot ist zu Anfang nicht immer einfach gewesen.

Nun, nach über acht Monaten ist unsere kleine Alina für uns riesengroß geworden obwohl wir die Kabine vorne in der Spitze noch nicht mal nutzen. In Wirklichkeit braucht man gar nicht viel Platz!

Es gab aber auch Momente wo ich gerne alles hingeschmissen hätte. Wo mir alles zu viel war!

Das war die Zeit als wir noch nicht unser Gleichgewicht gefunden hatten. Wir hetzten von einem Spot zum nächsten um an einem bestimmten Datum ganz oben im Norden zu sein. Das ist nicht der Traum von mir. Mein Traum ist es, Land und Leute kennen zu lernen und das Segeln als fahrbaren Untersatz zu nutzen. Wir haben wunderschöne Orte kennengelernt aber keine Zeit sie richtig einzuatmen und zu genießen.

Mitte August waren wir dann am Treffpunkt und konnten von dort an den Gang raus nehmen.

Wir haben fortan wunderbare Orte kennengelernt und konnten sie auch tief in uns einatmen. Wir hatten nun Zeit an einem Ort die Natur zu genießen in all ihren Facetten. Die Stille die schon fast weh tat zu erfahren und die absolute Dunkelheit an einsamen Orten zu genießen.

In diesen Momenten habe ich gespürt das ich hier richtig bin. Ja ich lebe meinen Traum!

Oft war es mir mulmig wenn wieder mal ein Sturm angesagt war. Und das waren echt nicht wenige. Aber wir haben beim festmachen an der Mole oder beim ankern mit Landleine uns so lange abgesichert bis wir uns sicher waren das wir so den Sturm überstehen können. Alina ist ein starkes Boot mit super Ankergeschirr und ich konnte immer gut schlafen und mich auf sie verlassen.

Beim segeln spüre ich es besonders wie ich der Natur ausgeliefert bin.Ich fühlte mich manchmal so hilflos da ich das Wetter nicht beeinflussen kann. Wir haben uns einfach (na ja, einfach war es nicht immer) dem Wetter mit unserem Verhalten angepasst, darauf reagiert, gehandelt. Indem wir den Kurs gewechselt haben, das Segel angepasst wurde, aus einer Bucht geflüchtet sind oder mehr Festmacher Leinen befestigt wurden. Es war nach einem der vielen Starkwind-Phasen immer wieder toll zu erkennen das wir die Kontrolle durch unser Wissen behalten haben. Es war schön zu erleben das wir in schwierigen Situationen gut zusammen arbeiten. Und es hat mich auch etwas stolz gemacht das ich alles machen kann. Denn wir sind der Meinung das jeder von uns alles alleine schaffen muss falls der andere mal nicht kann. Und das funktioniert echt gut! Ich habe in diesem Jahr sehr viel dazu gelernt!

Segeln ist eine komplexe Situation und wir mussten oft durch sehr schnelles handeln reagieren da es sonst schnell gefährlich werden kann. Und das haben wir geschafft was mich sehr freut und Stolz macht.

Neben der tollen Natur haben wir auch tolle Menschen kennengelernt. Vor allem natürlich Segler mit spannenden und interessanten Geschichten hinter ihrem Lebensmodell. Alle waren total unterschiedlich aber auch irgendwie doch nicht. Denn das segeln hat uns alle verbunden. Ich bin froh um jede Person die ich kennengelernt habe.

Die Griechen sind toll. Super freundlich und herzlich mit dem Herz an der richtigen Stelle. Und wir waren sehr oft von der Ehrlichkeit begeistert. Es ist wirklich perfekt von hier unseren Traum zu starten.

Ein Segler der schon um die ganze Welt gesegelt ist, hat es mal so gesagt. „Ich habe alles gesehen. Aber hier gehe ich nicht mehr weg denn hier ist es am schönsten!“

Das können wir noch nicht beurteilen. Wir können aber schon sagen das dieses Land viele wunderschöne Ecken hat. Es sind einfach zu viele Inseln und wir haben viele noch nicht gesehen. Darum haben wir beschlossen noch ein Jahr hier in Griechenland dran zu hängen und dann erst weiter durchs Mittelmeer zu ziehen.

Also das heißt,es geht weiter!!!!!!!

„Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren.“ (Vincent van Gogh)

Athen und Heimreise

Plötzlich ist der 7. November da und wir reisen ab. 😯 Am Ende ist es komischerweise immer etwas Stress.

Habe ich an alles gedacht? Sind die Rest-Lebensmittel alle gut verpackt? Ist wirklich jegliches Wasser aus dem System? Denn auch hier wird es kalt und kann schneien. Ich bin immer etwas unsicher. Auch wenn wir das Einwintern schon zum dritten mal machen.

Aber letztendlich muss ich mir selber vertrauen das ich und Peter an alles gedacht haben. Wir gehen mit ruhigem Gewissen. Denn vor ein paar Tagen hatten wir wieder mal einen Sturm und haben gesehen das Charris mit seinem Vater alle Boote abgelaufen ist und sie kontrolliert hat ob alles gut ist. Außerdem haben wir einen Freund hier der direkt von seinem Balkon auf unsere Alina schaut und somit ein Auge für uns ist. Das beruhigt sehr.

Wir fahren früh mit dem Mietauto nach Chalkida und geben es direkt am Bahnhof wieder ab. Es klappt wunderbar und wir können ohne Unterbrechung in den Zug steigen.

Kurze Pause in Chalkida

Wir genießen die Fahrt und ich komme etwas runter. Denn Boadyard ist immer anstrengend.

Wir fahren anderthalb Stunden und genießen die Aussicht. Auch wenn wir sehr erschrocken sind. Denn auch hier hat 2019 überall das Feuer gewütet. Rechts der Bahnlinie ist alles verbrannt und links sieht es sehr viel besser aus.

Dann sind wir in Athen, steigen in die Metro und finden ganz schnell unsere Unterkunft in Plaka direkt unter der Akropolis. Nun lassen wir uns in dieser schönen Stadt treiben.

Für den ersten Eindruck sind wir mit dem Roten Bus unterwegs und genießen später alles zu Fuß.

Wir schauen uns alles an und sind Abends in angesagten Stadtteilen. Zumindest ein bisschen denn die vielen Eindrücke und ganz besonders die vielen Menschen überfordern uns ein wenig. 🤣 Somit sind wir Abends sehr müde und keine Nachtmenschen. Aber wir genießen es im Straßen Café zu sitzen und Menschen anzuschauen.

Am 10.11. fliegen wir nach München um den 30igsten unseres Sohnes zu feiern. Er holt uns vom Flughafen ab, fährt uns zur Pension damit wir unser Zimmer beziehen können.

Aber, was für ein Schreck, in unserem Zimmer liegt schon ein Pärchen im Bett😱. Nach ein paar Anrufen ist alles geklärt und wir bekommen den richtigen Schlüssen. Beim Frühstück treffen wir das Pärchen und wir lachen alle über diese Situation😃.

Nun genießen wir unsere Familie und reisen Sonntags mit dem Zug nach Hause.

Unser Enkel unterhält uns alle köstlich und wir haben lange nicht so viel gelacht. Die Zeit verfliegt wie im Flug. Obwohl wir alle total müde sind.

Als wir in unsere Wohnung treten ist es als wenn wir gestern erst weggegangen wären. 🙂

Auf dem Trockenen

29.10.-7.11.23

Und alle Finger sind noch dran! Niemandem ist was ernsthaftes passiert!!!

Wir sind auf unserem Winterplatz gut angekommen und stehen sicher auf den Ständern. Nun heißt es wieder. Leiter rauf und Leiter runter. Ich versuche mal ein paar Arbeiten auf zu zählen die wir nun zu tun haben.

– Unterwasserschiff kontrollieren und an ein paar Stellen nach reinigen

– Propeller Welle sauber kratzen

– Dinghi + Sup reinigen und verstauen

– alles was Metall ist mit Süßwasser spülen damit es nicht rostet

– Rettungsring säubern

– Groß-Segel runter holen und dem Segelmacher mitgeben ((wir brauchen einen neuen Sonnenschutz)

-Vorsegel reinigen und später verpacken und unter Deck tun

-Wassermacher einwintern

– Fender unters Boot binden

– Seile mit Süßwasser spülen

– Anker ablassen

– Motor einwintern

– Wassersystem einwintern = Wasser ablassen

– alles gut reinigen

– Schränke auswaschen etc.

und noch ganz viele Kleinigkeiten. Sogar den Generator hat Peter ausgebaut, was wir erst im Frühling machen wollten, um zu schauen warum er nicht geht. Das war allein eine Heiden Arbeit da er sehr schwer ist und aus dem hintersten Eck unter Deck erst aufs Deck gehievt werden musste und wir dann mit einem selbstgebauten Kran ihn runter vom Schiff auf einen Tisch gehievt haben.

Während ich dann viele Reinigungsarbeiten gemacht habe hat Peter den Generator total zerlegt und den Schaden eingegrenzt. Er muss wohl schon sehr sehr lange undicht gewesen sein und somit wurde einiges vom Salzwasser zerfressen und die Kristalle haben das Auslass-Rohr verstopft.

Aber das schaffen wir im Frühjahr.

Drei Tage haben wir von Morgens bis Abends ohne Pause gearbeitet. Nur Abends haben wir uns mit anderen Seglern immer auf ein Boot zum Abendessen getroffen. Die Community unter den Seglern ist echt toll. Und jeder hat sich natürlich Hilfe beim Peter geholt 😉

Eine tolle Gemeinschaft, jeder bringt Essen mit, aber gegessen wird gemeinsam

Nach diesen anstrengenden ersten Tagen haben wir beschlossen nur Halbtags zu arbeiten und Nachmittags die Insel Euböa die zweitgrößte Insel Griechenlands anzuschauen. Dafür sind wir 85 km mit dem Bus in die Hauptstadt gefahren und haben dort uns ein Mietauto geholt. Die Insel ist sehr bergig und eigentlich das Motorradparadies. Wir sind 85km gefahren als wenn wir in den Alpen über die Pässe wären. Sehr kurvig und wunderschön.

Im Norden haben die Feuer von 2019 den ganzen Waldbestand vernichtet. Sehr viele Menschen haben damals ihre Existenz verloren. In einer eh nicht reichen Ecke gab es fast nichts außer Landwirtschaft wie Oliven, Pistazien, Feigen und Nüsse und Gemüse. Und dann kam das Feuer.

Athen hat die wenigen Löschflugzeuge benutzt um sich selber zu retten und Euböa hat man brennen lassen. Die Menschen konnten nur Richtung Wasser auf Fähren flüchten denn von Land her tobte das Feuer.

Als wir durch das riesige Gebiet fuhren waren wir unendlich traurig über diesen Anblick denn die Baumleichen stehen immer noch und zeugen von einem ehemaligen wunderbaren alten Baumbestand. Andererseits sah es so bizarr aus das es schon wieder mystisch schön wirkte.

Und dann kam dieses Jahr das Wasser und hat auf dem verbrannten Boden alles aus den steilen Hängen abgewaschen und im Tal unter Schlammlawinen vergraben. Wieder sind unzählige Existenzen vernichtet worden.

Anfang September kam das Wasser

Vieles wurde auch ins Meer gewaschen und wird bei den Herbststürmen wieder an den Strand gespült. Es ist sehr traurig wenn man ins Wasser schaut. Überall Müll!

Am 7.11. sind wir dann mit dem Auto zurück zur Hauptstadt Chalkidisch gefahren und sind von dort mit dem Zug nach Athen um dort vor dem Abflug noch ein paar Tage zu verbringen.

Eine tolle Stadt ! Aber dazu später.

Rückweg

17.10.-28.10.23

Ein komischer Titel ich weiß. Aber so fühlt es sich an, denn hier waren wir schon. Es ist toll an Orte zu kommen die man schon kennt oder zumindest dran vorbei gekommen ist. Wir wollen uns am 26.10. an unserem Winterplatz von dem befreundeten Ehepaar der SY Uenuku, verabschieden und gemeinsam essen gehen. Also müssen wir schon jetzt das richtige Wetterfenster abwarten um wieder in in den Dhiavlos zu fahren. Das ist die Straße zwischen Festland und Euböa. Wir haben zwar noch 10 Tage Zeit aber wenn das Wetterfenster nicht passt können wir es auch verpassen.

Unterwegs verbringen wir noch etwas Zeit auf Skopelos bis wir rüber segeln nach Skiathos. Hier wollen wir auf den passenden Wind warten.

Auch auf diesen beiden ABBA-Inseln hat das Unwetter von Anfang September ganz schön gewütet.

Die Fußgängerzone war ein reißender Schlammfluß und hat sehr viel zerstört. Der Norden der Insel ist kaum noch zugänglich. Sehr traurig das zu sehen. 😦 Überall riecht es immer noch nach Kanal.

Da Südwind ist müssen wir warten weil sonst der Wind direkt von vorne käme. Darum beschließen wir in den Norden der Insel zu segeln um eine Höhle zu erschnorcheln. Das geht bei Nordwind nicht. Auf dem Weg dorthin stellen wir fest das ein guter Nordwind herrscht der in der Bucht nicht spürbar, und auch nicht gemeldet war. Wir schauen uns an und beschließen spontan Kurs auf Euböa zu nehmen.

Das war eine sehr gute Entscheidung. Denn die nächsten Tage wäre es nicht mehr gegangen 😉

Auf dem Weg nach Limni treffen wir wieder auf einen bekannten Segler. Helfen ihm bei einen technischen Problem und segeln über verschiedene Stopps nach Limni.

Da dort wieder zuviel Wind aus Süden kommt und wir nicht an die Boje vor dem Boad Yard können, gehen wir nach Limni in den ganz kleinen und engen Hafen. Dort liegen wir sicher und können Abends mit der SY Uenuku schön essen gehen.

Der nächste Tag ist noch sehr heftig und wir bleiben im Hafen aber dann bekommen wir den Anruf mit der Nachricht, das wir an die Boje kommen sollen, denn wir werden rausgeholt. Ohhhh. Die Aufregung ist sehr groß. Wir machen alles fertig und ich fahre rüber zum Yard und auch direkt auf den Trailer.

Nun sind wir nach 2320 Seemeilen = 4296,64 km wieder auf dem Trockenen.

Jetzt haben wir genug Zeit alles fertig zu machen, denn am 10.11. geht es nach München. Dort feiern wir den 30 igsten Geburtstag des Sohnemannes. 🙂

Ich freue mich wie wahnsinnig auf Zuhause.

Wir überfahren unsere Tack Linie vom Juli

8.-16.10.23

Nun ist der Moment gekommen an dem wir zu schon bekannten Inseln segeln. Der Kreis schließt sich.

Schirmmeduse auf Peristerie

Das wird mir auf der kleinen Insel Peristerie klar, denn hier waren wir schon mal. Doch hier können wir wieder mal nicht lange bleiben. Der Wind der kommen soll vertreibt uns auf die Insel Alonnisos.

Wir verkrümeln uns nach Steni Vala und lernen wieder mal nette Leute kennen. Die Taverne hat auch noch auf. Das ist momentan nicht selbstverständlich. Vieles ist mittlerweile geschlossen. Es kehrt Ruhe ein in die sonst so Touristische Ecke. Wir genießen das sehr.

Wir bleiben etwas hier und machen auch eine schöne Wanderung zur Höhe hoch und durch Olivenhainen. Wir sehen viele Alpenveilchen und Meereszwiebeln. Wunderschön!

Wanderung+Meereszwiebeln

Der nächste Stopp ist die Bucht Votsi. Dort legen wir uns mit Landleinen an die Steilküste und sind für das was kommt sehr sicher.

Ich fühle mich in den Anlegemanövern immer sicherer und verliere auch immer mehr die Angst etwas falsch zu machen. Die Manöver sind schon richtig eingespielt und es klappt fast immer ohne Worte.

Peter schrieb ins Logbuch: „Tja, Tina wird immer besser und bald braucht sie mich gar nicht mehr, außer zum spülen!“

🙂 So ist das natürlich nicht, aber ich bin schon stolz drauf.

Wir nutzen nach dem festmachen und ankern, sofort den Tag und fahren mit dem Dinghi einige kleine Höhlen ab da es am nächsten Tag zu hohe Wellen haben wird.

Eine tolle Exkursion. Aber leider sehen wir keine seltenen Mönchsrobben. 😦

Am ersten heftigen Windtag bleiben wir gerne beim Boot um zu sehen das alles gut fest ist. Wir machen die normale Bordarbeit und ich mache noch das Baiertaler Büro. Bei einem Spaziergang haben wir Glück und können für den nächsten Tag noch einen Roller bekommen. Denn nach der Saison ist das nicht so einfach.

Also fahren wir am nächsten Tag über die Insel und schauen uns die Chora an, wandern zum Sunset Aussichtspunkt und fahren auf die einsame Nordseite die aber auch ziemlich viel von den Unwettern Anfang September abbekommen hat. Dort fahren wir einen heftigen Offroad Weg die Berge hinunter und haben prompt auch abends noch einen Plattfuß. Also lasse ich den Peter an unserem Sonnenuntergangsplatz zurück und fahre vorsichtig runter in die Stadt zur Tankstelle. Fülle Luft auf ,( beim wegfahren sehe ich das dort dann das Licht ausging-Glück gehabt!) und fahre wieder hoch zur Chora und hole den Peter.

Wir beschließen noch mal mit dem Boot in den einsamen Norden von Alonnisos zu fahren und den Fjord dort zu genießen bevor es wieder zurück in die andere Bucht geht. Denn es kommt schon wieder Starkwind.

Wir bleiben noch ein paar Tage, lernen andere Segler kennen und genießen den Eisvogel der in der Steilwand lebt und auch dort jagt und lauschen gerne der Zwergeule die nach Sonnenuntergang nonstop ruft.

Aber dann wird es Zeit weiter zu segeln.

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Skyros

29.9.-6.10.23

Wir haben einen wunderbaren Segeltag nach Skyros rüber. In den 10 Stunden können wir fast die ganze Zeit den Parasailor nutzen und machen gute Fahrt.

Unterwegs produzieren wir mit dem Wassermacher frisches Wasser und lassen auch gleich zwei Waschmaschinen laufen. Wir nutzen die langen Fahrten immer zum Wasser machen, da unterwegs das sauberste Wasser ist und unsere Filter nicht so schnell verschmutzt sind. Die Wäsche ist unterwegs auch sehr schnell trocken. Auch die normale Haus/Schiffsarbeit wie, durchsaugen oder Bäder putzen, machen wir sehr gerne unterwegs. Somit haben wir am neuen Ort alle Zeit der Welt und können auf Entdecker Tour gehen 😉

Skyros: Zitat: Schlicht, authentisch und gastfreundlich.

Seid der Bronzezeit als Handelsrouten Stützpunkt sehr wichtig da sie ziemlich in der Mitte der Ägäis liegt. Leider auch deswegen immer schon als Militärbasis wichtig.

Wir laufen einen geschlossenen Hafen in der Mitte der Insel an, der nicht genutzt wird. Außer von ein paar Fischerbooten. Riesen groß, aber verlassen weil draußen Felsen in der Nähe der Einfahrt liegen, die als gefährlich gelten. Wir hatten gar keine Probleme damit aber es ist auch wirklich nur bei ruhigem Wetter zu empfehlen. „Speedy Gonzales“, ist natürlich schon da. 🙂

Am nächsten Tag laufen und trampen wir zur Chora. Das ist die Hauptstadt die selber keinen Hafen hat und auf dem Berg mit einer tollen Festung, liegt. Wir lassen uns durch die Stadt immer weiter nach oben treiben bis wir auf der Festung ankommen und die beiden anderen Segler treffen.

Gemeinsam ziehen wir weiter und teilen uns dann ein Taxi zurück zum Boot.

In der Nacht kommt Wind auf und wir merken warum dieser Hafen als gefährlich gilt. Es bilden sich immer höhere Wellen. Um 4 Uhr kann ich nicht mehr schlafen weil die Wellen laut an den Rumpf schlagen. Wir entschließen uns direkt bei Sonnenaufgang den Hafen zu verlassen um sicher aus der gefährlichen Einfahrt raus zu kommen. Das klappt auch problemlos und wir sehen das auch kurz darauf die Ramba den Hafen verlässt.

Hier trennen sich leider wieder unsere Wege. Die beiden segeln ans Festland und wir segeln in den einsamen und wilden Süden von Skyros der komplett zum Naturschutzgebiet NATURA 2000 gehört und trocken-karg und manchmal grün bewaldet ist.

Wir liegen in völliger Einsamkeit in einer tollen Bucht und genießen es den Eleonore Falken bei der Jagt zu beobachten. Außerdem sieht man Schafe und Ziegen sonst nichts. 🙂 Die endemischen Zwergpferde sehen wir leider nicht.

Wir versuchen eine Wanderung zu unternehmen, hören aber plötzlich immer wieder Schüsse von Jägern und entscheiden uns lieber wieder zurück zum Boot zu gehen. Man muss die Ziegen und Schafe eindämmen da sie alles wegfressen.

Am nächsten Tag haben wir wieder einen Starkwind Tag von bis zu 40kn Wind. Wir sind aber gut fest, kein Problem. Der Wind ist schon recht kalt also verkrümeln wir uns unter Deck und machen groß reine.

Die nächste Station ist der einzige Hafen von Skyros auf der Nordseite. Sehr nobel hier, das hatten wir in Griechenland noch nie.

Wir leihen uns einen Roller um den Norden der Insel zu erkunden und genießen diese Insel sehr.

Jeden Abend kommt eine Fähre in den Hafen die mit dem Lied “Also sprach Zarathrusta“, begrüßt wird, echt Klasse.

Nach weiteren zwei Tagen haben wir ein gutes Wetterfenster und wir segeln nach einer Woche Skyros weiter nach Peristerie.

Plötzlich ist der Herbst da

20.-29.9.23

Die Nächte werden kühler und morgens ist das Boot oft nass. Ein bekanntes Zeichen das der Herbst schon voll da ist. Über Tag ist es noch wunderbar warm aber das Wasser hier im Nordosten Griechenlands ist schon sehr kalt. Ich gehe nicht mehr gerne baden und zum duschen muss ich mich Abends ganz schön überwinden. Ja ich weiß, ich bin ein Warm Duscher 🙂

Als der Wind nachgelassen hat machen wir uns auf den Weg Richtung Süden. Nach Limnos.

Der Wind ist weniger aber die hohen Melthimi Wellen sind noch da. Es ist etwas unangenehm aber ich freue mich das wir uns wieder Richtung Süden bewegen.

Nach 10 Std. kommen wir in Limnos an und treffen wieder auf die SY Uenuku. Die Freude ist groß und Regine verwöhnt uns zur Ankunft mit Leckereien. Es ist ein schöner Hafen über dem die größte Festung Griechenlands thront. Wir verwöhnen uns Abends mit Pizza und Lasagne beim Blick auf den Berg Arthos und fallen dann aber früh tot ins Bett.

Die nächsten Tage verbringen wir mit der SY Uenuku (maorisch für Regenbogen) in einsamen Buchten und genießen die Zeit mit gemeinsamen Abenden an Bord bis uns dann leider wieder der Weg trennt. Wir gehen zurück in den Hafen da wieder 😦 Melthimi kommt und die Uenuku segelt dem Melthimi nach Lesbos davon.

Wir hängen dann einige Tage im Hafen fest. Was aber gar nicht schlimm ist denn die Stadt mit der Festung ist echt schön. Wir versorgen uns wieder mit allem, leihen ein Auto ( ein Nachbar schaut auf unsere Alina) um die Insel zu erkunden und umwandern die Bucht zur Agia Maria.

Dann geht es aber endlich weiter. Der Wind lässt nach und wir verlassen mit drei anderen Booten den Hafen um auf die nächste Insel im Süden zu segeln. Wir haben Gott sei Dank beim Anker hoch holen keine Probleme. Andere fangen sich leider eine alte Ankerkette oder Leine ein und haben ganz schön zu kämpfen um sie wieder los zu bekommen.

Auch ein Spanisches Boot, die SY Ramba VI verlässt mit uns den Hafen. Ist aber um einiges schneller als wir, da es nur die Hälfte wiegt und schmaler ist. Für uns ist das kein Problem, wir sind gerne etwas gemütlicher unterwegs. Dafür nimmt die Ramba auf Efstratios im kleinen Hafen uns die Leinen ab. Das ist sehr nett. Wir verabreden uns um acht in der einzigen Taverne und laufen bis dahin über der Stadt in der Bucht umher und gehen ins Museum der Demokratie.

Es stellt sich raus das Efstratios eine Gefängnisinsel war für ins Exil geschickter Griechen. Es gab einige dieser Inseln auf denen die Verurteilten einfach abgeladen wurden und sie sich dann selber versorgen sollten. Das hört sich einfacher an als es war. Viele Menschen starben nur weil sie der damaligen Regierung störten. Es gab auch 5000 Frauen mit vielen Kindern.

Die letzten wurden tatsächlich erst 1974 befreit.

Abends treffen wir dann Carmen und Raphael in der Taverne und lernen die Madriter näher kennen. Sehr nette Leute. Wir haben einen schönen Abend. Die beiden gehen auch am nächsten Morgen weiter nach Skyros.

Wir starten bei Sonnenaufgang und können fast die ganze Zeit wieder mal den Para nutzen. Immer wieder schön anzusehen. Die Ramba startet etwas später. Natürlich überholen sie uns unterwegs und bekommen den Spitznamen“Speedy Gonzales“. 🙂

Samothraki

12.9.-20.9.23

Die kleine Familie ist fort, das Boot wieder aufgeräumt also geht es über Thassos nach:

Samothraki-Die Insel der Ziegen

Ein Segler sagte uns:“Wenn ihr nach Limnos segelt dürft ihr aber nicht Samothraki auslassen. Eine tolle Insel und sie liegt doch fast auf dem Weg.“

Wir hatten noch nichts von ihr gehört. Aber als ich mich informiert habe, wurde ich sehr neugierig.

Also auf nach Samothraki.

Sie ist ein echter Geheimtipp in Nordgriechenland.

Von hier stammt die berühmte Skulptur Nike die aber nur original im Louvre zu bewundern ist.

Samothraki ist wunderschön mit ihrer wilden Natur. Das Gebirge auf ihr ist das höchste der Ägäis mit 1611 m und voll mit tollen Naturwundern. Besonders die Wasserfälle und deren Felspools die den Ursprung hoch oben im Gebirge haben, laden zum schwimmen ein. Aber eiskalt brrrr.

Auf der Insel leben 100 000 Ziegen. Das sind mehr als 30 pro Einwohner. Sie fressen die ganze Insel kahl und müssen deshalb eingedämmt werden. Das heißt für uns, leckeren Ziegenbraten 😉

Die Nike ist nicht mehr da aber dafür tolle Ausgrabungen die aussagen das Poseidon von hier den Trojanischen Krieg beobachtet haben soll.

Wir starten also früh von Thassos und haben auch eine ganze Weile guten Wind. Aber 2 Stunden müssen wir dann doch gegen die hohen Wellen motoren.

Der Hafen ist recht gut geschützt und wir machen längsseits an der Mole fest. Die SY Uenuku ist auch schon da. Sie ist eine Stunde vor uns von Thassos los und nimmt jetzt gerne die Seile an.

Das ist immer sehr schön wenn das jemand tut denn es ist alles viel einfacher und entspannter. Wir helfen auch immer gerne bei anderen Seglern. Wir finden das gehört sich einfach so.

Kaum sind wir fest werden wir schon ausgesprochen freundlich vom örtlichen Roller Vermieter begrüßt. Das hatten wir so auch noch nicht :-). Sehr geschäftstüchtig aber echt nett.

Abends genießen wir von der Strandmauer die Delfine die hier scheinbar ihr Revier haben.

Sie schwimmen am Strand auf und ab.

Am nächsten Tag soll es noch relativ ruhig sein also machen wir einen Segeltörn um die Insel in eine schöne Bucht. Schöne Sandstrände und kleine Buchten zieren die Südseite. Peter geht schön schnorcheln und ich genieße es von Bord. Denn ich bin noch etwas angeschlagen von einer Erkältung.

Wir bekommen von anderen Seglern weitere Tipps was wir uns unbedingt anschauen sollen.

Da hören wir gerne zu und ordern bei dem netten Roller Vermieter gleich drei Roller. Die SY Uenuku auf einen und wir jeweils einen.

Am nächsten Morgen geht es los. Denn zum segeln ist es draußen zu wild.

Als erstes fahren wir nach Chora hoch der eigentlichen alten Hauptstadt. Wir schlendern durch dieses gemütliche und echt schöne Bergdorf.

Von hier fahren wir zur Ausgrabungsstätte der Nike und wandern über das riesige Gelände. Dort sehen wir einige Frauen in weiß gekleidet die dort meditieren. Venus-Anbeterinnen.

Die Insel ist auch ein Treffpunkt der Hippies. Man trifft sie überall und sie bringen einfach einen schönen Flair auf diese Insel.

Nach sehr viel Geschichte brauchen wir jetzt erst mal eine Stärkung beim Ziegenwirt. Dort essen wir hervorragend bei sehr netten Wirtsleuten die lange in Deutschland gelebt haben.

Gefühlt hat hier jeder vierte in der Nähe von Stuttgart gearbeitet. :-).

Dann halten wir am Zugang zum Wasserfall an. Es sind zwei Kilometer zum ersten Wasserfall am Fluss entlang. Wir laufen durch wundervollen alten Baumbestand. Ich kann mich gar nicht satt sehen. Es ist traumhaft. Und immer wieder trifft man auf Hippies die am Wasser sitzen und diese Atmosphäre genießen.

Am Wasserfall angekommen springen wir in den wirklich eiskalten Felspool. Bleiben noch eine Weile da und wandern dann zurück.

Abschluß machen wir zum Sonnenuntergang auf der Molenmauer und sehen wie ein ca. 2m großer Thunfisch beim jagen frei aus dem Wasser springt. Echt unglaublich.

Die Uenuku zieht am nächsten Morgen schon zur nächsten Insel. Aber wir haben beschlossen noch zu bleiben und die große Wanderung zum obersten Wasserfall zu machen.

Also leihen wir uns noch mal einen Roller und Fahren zum Anfang. Wir erleben eine tolle Natur und genießen die Einsamkeit denn wir treffen nach dem ersten Wasserfall bis oben niemanden mehr. Zum Abschluss noch etwas Musik mit den Hippies am unteren Pool machen und zurück geht es mit müden Knochen.

Die nächsten 2 Tage bleiben wir noch Windbedingt hier und helfen anderen die es trotz starken Melthimi probiert haben, :-0 ihr zerfetztes Vorsegel zu bergen.

OH Gott

Wir sind froh das wir uns fürs bleiben entschieden haben. Aber dann kommt auch für uns der Moment weiter zu Segel und diese ruhige, freundliche, alternative, grüne und hohe Insel zu verlassen.

Der nordwestlichste Teil unserer Reise

Wir sind auf Thassos eine Insel der nördlichen Sporaden. Sie ist sehr hoch, vulkanischen Ursprungs und kreisrund. Sie gilt als grüner Smaragd Griechenlands da sie sehr bewaldet ist. Leider hat auch hier in den letzten Jahren das Feuer viel von den schönen alten Wäldern, weggefressen.

Thassos ist außerdem berühmt wegen seines weißen Marmors, Honigs, Oliven und der Schafe. Aber auch sehr stark im Tourismus.

Sie ist sehr schön aber auch durch die Kreisrunde Form sehr anstrengend für Segler. Wir haben des öfteren schnell eine Bucht verlassen müssen da der Schwell herein kam oder eben der Wind. Das ändert sich hier fast im Stundentakt.

Um sicher die Insel mit dem Roller zu erkunden, sind wir in den Hafen gefahren und haben uns dort fest gemacht. Wir umrunden die Insel mit dem Roller und finden viele tolle Plätze.

Irgendwann geht es dann weiter in Richtung Westen da wir ja unsere Gastwirte Vasu und Georges treffen wollen. Unterwegs verdunkelt sich der Himmel von den Rauchschwaden der Feuer in unserer Nähe. Es sieht sehr bedrohlich aus. Aber wir schaffen es der Wolke davon zu segeln.

Über verschiedene Buchten kommen wir dem Hafen wo wir uns treffen wollen immer Näher.

Aber diesen Hafen können wir nicht nehmen da die Einfahrt vollkommen versandet ist und wir nicht rein können. Also geht es nach Stavros am nordwestlichsten Teil von Chalkidiki.

Hier verbringen wir ein paar Tage. Wir sind die Attraktion des Hafens. Denn hierher verirrt sich wohl sehr selten ein Segler. Wir haben auch schon geraume Zeit keine mehr gesehen.

Wir genießen die Stadt. Sehr voll mit Touristen aus dem Balkan da dieser ja auch nicht weit weg ist.

Am ausgemachten Tag, stehen sie plötzlich vor unserem Boot. Vasu und Georges. Ein großes „Hallo“. Wir freuen uns total. Nach einem Kaffee in der Stadt legen wir mit den beiden ab und segeln etwa eine Stunde bei gutem Wind raus. Georges fühlt sich am Ruder pudelwohl und genießt es in vollen Zügen. 🙂 Vasu ist etwas zurückhaltend, genießt es aber auch. Dann legen wir eine Angelrunde ein und Georges ist total enttäuscht das er nichts fängt. Wie soll er auch. Das Mittelmeer ist nahezu leer.

Wir können auf dem Rückweg einem Gewitter davon segeln und legen bei 20kn wieder sicher im Hafen an. Das war ein toller Tag mit euch beiden und ich habe es sehr genossen bekannte Gesichter von Zuhause bei mir zu haben.

Am nächsten Tag machen wir eine tolle Wanderung in die Berge durch uralte Wälder. 850 Höhenmeter und 12km Länge. Es war sehr anstrengend da es auch wieder sehr heiß war aber wunderbar.

Fast am Ende treffen wir Waldarbeiter die uns mit Händen und Füßen erklären, das man hier wegen der Brandgefahr gar nicht wandern darf. Denn das ist der Zeitraum in dem es bei Kavala und im Grenzbereich zur Türkei sehr stark brennt.

Das ist nicht weit weg. Aber es geht alles gut und wir sind bald wieder sicher an Bord.

Morgens drauf ist vor unserem Boot Markttag und wir können alles einkaufen was wir brauchen. Nun leihen wir uns noch 😉 in einer Baustelle in der Nähe einen langen Schlauch und können somit das Boot von der Brandasche und vom Salz befreien und unseren Tank auffüllen.

Am nächsten Morgen legen wir ab und segeln mit einem Halt in einer großen Bucht Richtung Kavala. In der Bucht fährt Peter morgens zu den Fischern rüber und fragt nach Fisch.

Dieser greift mit Schaufelhänden zweimal in einen Behälter und füllt zu einem drittel unseren Eimer, und das für 5€.

An Bord sehe ich dann das auch einige Baby Tunfische dabei sind. Sehr traurig. Die Netze sind viel zu kleinmaschig.

Dann geht es Anker auf nach Kavala. Denn am 2.9. kommen Anja,Lukas und Lio für zehn Tage zu Besuch. Ich bin sehr aufgeregt und freue mich total auf einen Teil meiner Familie.