Endlich können wir unsere Reise beginnen und neue Orte kennenlernen. Da wir wieder durch die Engstelle Zwischen Festland und der Insel Euböa (Chalkis) müssen kommen wir auch wieder an schon bekannte Orte. Die Engstelle verbindet eine Brücke die immer zur Nachtzeit, wenn die Tide ruht, für Segler und Boote geöffnet wird. Nachts deswegen damit der Autoverkehr am wenigsten gestört wird. Wir müssen uns am Hafenbüro anmelden und die Rechnung zahlen. Leider wird uns gesagt das sie heute zu bleibt, weil zu wenig Boote durch wollen. Es ist eben noch sehr früh im Jahr und man muss damit rechnen. Also machen wir uns einen schönen Abend in der Stadt und besteigen am nächsten Vormittag den Berg zur Burg hoch. Chalkis ist die Hauptstadt von Euböa und sehr umtriebig. Man bekommt alles was man braucht.



Spät Abends warten wir dann auf den Funkspruch der uns auffordert durch die Brücke zu gehen.Um halb eins fällt der Anker auf der anderen Seite und wir können ins Bett. Das ganze ist immer sehr aufregend. Laute Musik läuft aus einem Restaurant und viele Leute stehen am Rand und schauen sich diese Attraktion an.
Am nächsten Morgen segeln immer weiter Richtung Süden. Das ist ein sehr gutes Gefühl denn ich hoffe immer noch auf beruhigtes Wetter. Aber leider nicht. Ständig müssen wir mehrere Tage den starken Wind ab wettern. Entweder in einer Bucht vor Anker oder an einer Stadtmole.






In den Buchten sind wir überwiegend alleine. Die wenigen Boote die schon unterwegs sind gehen lieber an eine Stadtmole.
Wir versuchen eine sichere Bucht auf der Festlandseite Nähe Flughafen zu finden da David, unser Sohn mit seiner Freundin Nina an Bord kommen möchten.




Aber auch zu dieser Zeit sagt der Wetterbericht auf der Ostseite von Attika um die 40 kn an, was für uns heißt wir müssen noch um Attika herum und von der Ostseite auf die Westseite wechseln.





Es ist aber kein Problem da wir genug Zeit einkalkuliert haben.
Und dann geht noch der Boiler kaputt. Gerade ist der Generator wieder fix, kommt schon das nächste. Ich fasse es nicht. Scheinbar ist der Heizstab mit der Anode durch. Nur haben wir leider die Wassertanks voll also ist der Wechsel ( wir haben Gott sei Dank Ersatz an Bord) nicht so einfach.



Aber Peter klemmt die Leitungen ab und findet auch für den fehlenden 52er Maulschlüssel eine Lösung. Er ist einfach ein Fass und kriegt alles hin. Echt zu bewundern!
Es ist eine Heiden Arbeit wieder in der engen Backskiste, aber nach einem halben Tag geht auch wieder der Boiler und unsere Gäste werden warmes Wasser haben können.
Denn im Meer duschen geht leider noch nicht. Dies hat erst 16 Grad. Wenn es Windstill ist schaffe ich es manchmal. Aber das war bisher nur zwei, dreimal. Peter schafft es öfter.
Ich wasche mich am Waschbecken und das ist auch gar kein Problem für mich. Man gewöhnt sich an alles. Und außerdem verbrauche ich so wahnsinnig wenig Wasser was mich etwas stolz macht aber eigentlich nicht notwendig wäre da wir ja einen Wassermacher haben und eigendlich haben wir auch eine Dusche🤣
Auf der Westseite finden wir dann auch eine Marina die uns aufnimmt und wir liegen sicher neben Schiffen der Reichen. Hier können wir nun auf die Zwei warten. Ich freue mich schon wahnsinnig.






































































































