
ist wirklich eine schöne Insel. Wir bewegen uns langsam Richtung Süden und besuchen verschiedene Buchten. So wie es der Wind zulässt. Und wir besuchen das ehemals kleinste Königreich der Welt. Die Insel Tavolara liegt vor der Bucht von Olbia und erinnert an einen schlafenden Drachen der jedes Schiff durch seine beeindruckende Größe begrüßt. Für Wanderer und Kletterer ein Paradies aber leider nicht im August da es viel zu heiß dafür ist. Wir überqueren die Bucht von Olbia und legen uns vor diese schöne Insel, machen einen schönen Spaziergang und essen Abends im Restaurant des letzten Nachfahren des Königs von Tavolara. Es leben nur noch elf Personen in dieser Mini-Monarchie die schon seid 1962 nicht mehr anerkannt ist. Aber eigentlich existiert sie immer noch, denn Italien hat diese 6km lange Insel offiziell nie einverleibt.







Die Insel genießt es auf jeden Fall mit dieser Popularität.
Wie überall ist es über Tag sehr voll und am Abend wird es wunderschön. Nach einem kleinen Tanz am Strand fahren wir wieder zu unserer Alina und verlassen diese schöne Insel am nächsten Morgen da das Wetter schlechter werden soll.
Und tatsächlich. Auf Tavolara setzt sich ein Wolkenhut und für die Einheimischen ist klar das es bei diesem eindeutigen Zeichen, Regen gibt.



Wir sind aber inzwischen in einer sicheren Bucht und können diesen Stark Regen gut ab wettern. Nach dem einkaufen und einer kleinen Wanderung die Küste entlang geht es nach ein paar Tagen auch schon weiter.





Wir wollen in einen Hafen und suchen uns la Caletta aus. Wir lernen nette Holländer kennen die hier permanent leben und verbringen mit Esther und Clemens zwei tolle Abende. Erleben einen Sardischen Abend mit Tanz und gutem Essen und leihen uns ein Auto um das Inland kennen zu lernen.















Hier ist Sardinien schön wild mit hohen Bergen und einem Tal der Bauern. Wir besuchen eine Tropfsteinhöhle mit dem größten Stalagmiten Europas (37m) fahren durch die Berge, besichtigen ein altes Grab des Urvolkes von Sardinien und eine schöne Burg mit toller Aussicht.
Nach zwei Tagen geht es weiter Richtung Süden und wir besuchen verschiedene Buchten und erkunden unsere eigene kleine Tropfsteinhöhle in der Cala Luna.












Ich würde sagen sehr viel schöner als die berühmte blaue Grotta.
Hier ist das Höhlenlabyrinth 18km bis ins Inland erforscht. Aber man vermutet das es noch viele km mehr sind und sich tief ins Gebirge zieht. Auch die große Tropfsteinhöhle Ispinigoli, in der wir waren, gehört zu diesem Labyrinth.
Am Morgen stehen wir extra früh auf um die Höhlen von Cala Luna alleine zu erleben und zeigen dem französischen Pärchen Carolin und Daniele noch unsere Höhle mit dem Dingi. Sie sind begeistert von dieser traumhaften kleinen Tropfsteinhöhle.
Zurück an Bord, bekommen wir ekelhaften Schwell auf die Seite und Alina schwankt wie verrückt. So lichten wir einfach den Anker und segeln weiter nach Süden.