Tropea bis Agropoli
Nach dem Erlebnissen der Vulkane legen wir uns in die Nähe von Tropea in die Bucht. Eine wunderschöne alte Stadt die auf den Felsklippen gebaut ist. Hier bleiben wir etwas und verlegen uns Tags drauf nochmal näher zur Stadt.




Wir fahren mit dem Dinghi in den Hafen, machen dort fest und wandern zur Oberstadt zu einem Supermarkt. Es ist ziemlich weit aber uns tut diese Bewegung gut.
Als wir zurückkommen ist unser Dinghi weg! Der Schreck ist sehr groß, wir sind geschockt. Wir fragen einen jungen Mann in der Nähe ob er was gesehen hat. Er vermutet mit einem verschmitzten Lächeln, das es der Hafenmeister bestimmt geholt hat. Wir sollen mal zum Hafenbüro gehen und dort fragen. Das Büro ist auf der ganz anderen Seite des großen Hafens und wir müssen einen weiten Weg dorthin zurücklegen.
Im Büro bestätigen sie, das sie das Schlauchboot haben und belehren uns das man nicht einfach in den Hafen darf, der wäre Privat. Wir müssen 25 € dafür bezahlen.Ich erkläre das es ja nur kurz, und wir nur einkaufen waren. Er drückt noch mal ein Auge zu und lässt uns springen.
Abends machen wir es dann korrekt. Wir funken rein und fragen an und bezahlen unseren Betrag und können so ohne schlechtes Gewissen die Stadt genießen.






Hier ist die rote Zwiebel berühmt (Cipolle) und wir müssen natürlich ein Gericht mit dieser Knolle essen 🤣.


Eine tolle Stadt mit der vorgelagerten Kirche Santa Maria dell’Isola.
Tags drauf geht es weiter.
Wir bewegen uns die Kalabrische Küste hoch, essen das berühmte Tartufo-Eis in Pizzo, und wollen Richtung Maratea zur schwebenden Madonna auf dem Berg.
Doch bei einem Zwischenstopp bei Torre Sant Nicola, einem tollen Felsbogen, müssen wir Nachts flüchten da sich in die enge Bucht noch ein Pole gelegt hat und plötzlich wahnsinniger Schwell in die Bucht kommt.




Wir wurden wie ein Ping-Pong Ball hin und her geschmissen. Um halb eins in der Nacht haben wir uns entschieden zu flüchten. Es war untragbar. Draußen haben wir erst überlegt wie es weiter geht. Uns bleibt keine Wahl wir müssen über Nacht langsam über diese große Bucht segeln damit wir auf der anderen Seite im hellen ankommen. Gesagt getan!
Da ich hellwach bin habe ich Peter ins Bett geschickt und bin in die Nacht gesegelt. Auch aus der Ferne kann man in der Nacht die schwebende Madonna von Maratea sehr gut sehen.
Irgendwann höre ich immer wieder lautes prusten. Im Mondschein bemerke ich das uns eine große Gruppe Delfine ( die Alina) in die Mitte genommen haben. Fast so als würden wir dazugehören. Total magisch aber auch etwas gruselig. Als der Wind weg ist und ich den Motor anmache, verschwinden die Tiere und ich sehe sie nicht mehr.
Kurz vor Sonnenaufgang wecke ich Peter und gehe selber ins Bett. Um sieben sind wir in dem kleinen Ort Scario. Werfen den Anker und gehen erst mal schlafen.


Ein wirklich netter Ort. Schade das wir nicht noch was bleiben können aber am 13.6. müssen wir in Agropoli sein. Denn wir bekommen Besuch. Und das ist nicht mehr lange hin so das wir schon genau planen müssen.
Doch Palinuro bleiben wir noch etwas in der „ Guten Schlaf“ Bucht. Denn diese ist wirklich toll zum schnorcheln und wir können super schlafen. Wir wandern zum Ort, sind mit dem SUP unterwegs und geniessen eine neue Seglerbekanntschaft.







Aber bald müssen wir los um nach Agropoli zu segeln.


