In Agropoli freuen wir uns auf unseren Besuch. Ute, Elia und Jochen kommen an Bord und wollen uns eine Woche begleiten. Ich mache mir lange Gedanken welche Route wohl am besten ist da hier in Italien die Strecken immer recht lang sind.

Wir entscheiden uns darauf rüber zur Amalfiküste zu segeln denn das wäre eine lange Strecke am Anfang mit sehr ruhigen Bedingungen und dann wären es kürzere Etappen die Küste entlang.
Aber leider zeigt sich schon unterwegs das der Besuch nicht Seefest ist. Da steckt man nicht drin und es kann leider jeden erwischen. Auf der Fahrt über den Golf von Salerno können wir einiges noch durch Ablenkung minimieren aber angekommen an der Amalfiküste leider nicht mehr.




Hier ist es aber auch extrem. Hunderte Boote fahren die Küste rauf und runter und verursachen durch ihr Tempo hohe Wellen die uns meistens am Anker von der Seite erwischen. Und das ist sehr unangenehm. Auch für uns ist das nicht schön denn die Italiener lieben Motorboote und schnelles fahren. Und es ist auch noch Wochenende. Es kommt also alles zusammen.


Die Mädels gehen von Bord an den Strand und überlegen was sie machen wollen. Wieder an Bord ist die Entscheidung gefallen. Sie verlassen uns leider wieder, müssen aber noch eine Nacht aushalten bis sie im Hafen von Arechi wieder an Land gehen. Sie haben eine nette Unterkunft in den Bergen gefunden und werden sogar am Hafen abgeholt, genießt jetzt die gemeinsamen Tage.

Schade für euch, aber das kann jedem so gehen. Es war aber auch sehr heftig!
Wir segeln dann wieder die Amalfiküste entlang und legen uns in Minori an die Boje. Ein sehr netter Ort neben Amalfi. Der Ort ist sehr schön ruhig und wir können mit dem Bus ins überlaufene Amalfi fahren. Es sind nur 10 Minuten die aber ein paar graue Haare verursachen denn die Straße ist sehr eng und der Bus saust nur so dahin.




Als wir in die Stadt laufen entdecken wir die drei Baiertaler und erkunden somit zusammen das Städtchen Amalfi mit seiner tollen Kathedrale und dem besonderen Zitronensorbet.




Nachdem wir uns Abends wieder getrennt haben gehen wir wieder mit dem Bus zurück nach Minori.
Wir wollen noch etwas trinken und lernen dabei die Amerikaner Carmela und Mark kennen die wir auf ihrer Linda Lee schon ein paar mal gesehen haben.
Es wird ein sehr netter Abend und wir alle bemerken erst auf dem Wassertaxi zu unseren Booten das es ziemlich wild in der Bucht zugeht. Die Boote hüpfen so das wir kaum übersteigen können.
Die Nacht wird sehr unruhig und wir gehen recht früh am Morgen von der Boje weg.


Wir fahren die Amalfiküste entlang um die Landzunge von Sorrento herum und genießen den Anblick der Amalfi Küste. Auf der anderen Seite suchen wir eine ruhige Bucht in der wir erst mal etwas bleiben.
Das Problem hier in Italien für uns Segler ist das ans Land kommen. Jeder Strandabschnitt ist ein Lido und somit privat. Da dürfen wir nicht anlanden. Die Häfen wollen es in der Regel auch nicht.
Also was tun.
Da wir eine Wanderung machen wollen beschließen wir an Land zu schwimmen . Wir stecken alles in wasserfeste Säcke und dann los. Das klappt sehr gut und wir haben eine schöne Zeit an Land.
Das zurückschwimmen ist gegen den Wind etwas anstrengender, geht aber auch gut, nur merke ich das in die eine Tasche mit dem Handy Wasser eingedrungen ist. So ein Mist! Ich spüle es gleich mit Süßwasser und trockne es gut. Noch mache ich mir keine Sorgen. Es funktioniert noch alles👍
Am nächsten Morgen beschließen wir nach Neapel zu segeln da der Wind gut dafür ist.
Da wir im Winter mit dem Zug nach Hause fahren, lassen wir Sorrent mit Pompei jetzt aus und machen es dann wenn es kühler ist.
Also auf in die Großstadt Neapel.














































































































