Angekommen!

Nun sind wir raus aus der windreichen Ägäis und ich bin auch ganz froh drum. Es war bisher ein sehr anstrengendes windreiches Jahr und ich hoffe hier im ionischen Meer auf etwas angenehmere Winde zu stoßen.

Wir liegen in einer Bucht vor dem westlichen Finger und kommen einfach nur an. Wir genießen die Ruhe mit sehr viel Zeit. Hier bleiben wir ein paar Tage, wandern zum alten Leuchtturm und hoffen ein Kri Kri zu sehen. Diese sind eine wilde Urform der Ziegen und wurden hier ausgesetzt zum Erhalt aber auch zum Vergnügen. Denn diese unbewohnte Insel nimmt ein Jagt-Verein in Anspruch. Der kontrolliert den Bestand und sagt an wann dort gejagt werden darf.

Eigentlich darf man nicht auf die Insel aber es wird geduldet das man zum Leuchtturm wandert.

Morgens starten wir recht früh damit es noch nicht so heiß ist bleiben aber noch etwas an einem deuten Boot hängen.

Dann aber los! Es ist ein schöner Natur Weg über die Insel hoch zum Leuchtturm. Erst im Schatten niedriger Bäume und dann mit offener Sicht.

Der Leuchtturm ist beeindruckend. Sehr alt und stellenweise auch schon eingestürzt. Die alte Technik wurde vor kurzem erst auf Solartechnik umgestellt. Nun ist eine sehr starke winzige LED Lampe an einer kleinen Batteriebank angeschlossen die wiederum von ein paar Solarpaneelen gespeist wird und über einen Dämmerungsschalter eingeschaltet wird. Klasse wie wenig man braucht.

Moderne Solarplatten….

Peter inspiziert alles ganz genau. Leben tut hier niemand mehr, nur die Jäger scheinen es als Unterschlupf zu nutzen. Aber früher gab es hier Leben. Entweder vom Leuchtturm Wärter oder von Soldaten.

Auf dem Rückweg zum Boot sehen wir das die Deutschen ablegen. Es soll 20 kn Wind geben und sie flüchten zum Festland. Ich merke das uns die Ägäis abgehärtet hat. Wir finden 20 kn hier sehr sicher und bleiben noch.

Abends entdecken wir dann sogar einen Kri Kri und genießen den majestätischen Anblick.

Es ist toll hier einige Tage zu bleiben und zur Ruhe zu kommen. Wir erledigen einige kleine Arbeiten am Boot wie Unterwasserschiff putzen, eine Seite des Rumpfes putzen, Edelstahl reinigen, Dinghi-Motor-Ölwechsel da ja noch Salzwasser drin ist, Davids (da wo das Schlauchboot dran hängt) verbessern, am Ruder war ein Geräusch das wir kontrollieren müssen (waren Gott sei Dank nur Muscheln), Wasserfilter vom Wassermacher kontrollieren, Blog schreiben, Büro machen aber auch schwimmen gehen und lesen.

Als wir keine frischen Nahrungsmittel mehr haben wollen wir ans Festland segeln da wir einkaufen müssen. Leider müssen wir unseren ersten Kurs auf der Westseite der Insel abbrechen weil wir sehr hohe Wellen und 25kn Wind direkt auf die Nase haben.

Wir drehen ab und segeln an der Leeseite vorbei was viel angenehmer ist, machen Wasser und ankern vor der Steilküste der Peloponnes. Wir können hier zwar nicht einkaufen aber das ist nicht schlimm. Wir haben eh vergessen das heute Sonntag 🤣.

Manchmal vergisst man einfach die Zeit!

Wir kreuzen unseren Weg von 2023

30.7.-4.8.24

Wir starten unseren Weg von der Insel Kythira Abends um fünf um über Nacht zu unserem Ziel auf den westlichen Finger der Peloponnes zu segeln. Wir erwarten drehende Winde aber nicht sehr stark und es ist leider der beste Moment. Denn sonst müssen wir noch fast eine Woche bleiben da der Wind wieder sehr stark werden soll.

Wir setzen in der Bucht schon das volle Groß und haben aber nicht bedacht das es um die Insel immer stark bläst. Wir kämpfen die erste Zeit mit Starkwind der uns aber auch mit über 9 Knoten dahin fliegen lässt. Kaum haben wir etwas Abstand zur Insel wird es auch wieder weniger und mein Muffen sausen normalisiert sich. Es ist schöner Wind und wir kommen gut voran. Peter legt sich früh hin und ich kämpfe mit dem immer weniger werdenden Wind. Bald kommen wir an eine stark befahrene Schifffahrtsstraße und ich hole bei sehr wenig Wind das Vorsegel ein und mache den Motor an. Noch erkennt man die riesigen Schiffe mit dem Restlicht aber bald ist es auch schon stockdunkel und man erkennt nur noch winzige Fahrlichter. Außer die Cruiser, die sind wie ein Tannenbaum hell erleuchtet.🤣

Gott sei Dank haben wir AIS. Das ist ein System, da können wir auf unserem Bildschirm alle Schiffe sehen die AIS haben. Ich kann schauen wie sie heißen, wie schnell sie sind und wie nah sie uns maximal kommen. Schon sehr praktisch. Und die anderen sehen uns natürlich auch.

Auf dem Bildschirm sehe ich die Dichte der Schiffe durch die wir durch müssen. Wirklich gruselig und es erfordert eine 100 % ige Aufmerksamkeit. Erst fahre ich etwas Zick Zack und gebe dann fast Vollgas um im kürzesten Winkel über die Straße zu queren. Ich war echt froh als ich durch war und sich alles etwas entspannt hat.

Die Fahr ist gespickt mit Manövern. Segel hoch, Segel runter, Motor an, Motor aus, In die Richtung kreuzen in die andere Richtung kreuzen. Sehr anstrengend. Auch für den der unten liegt und schlafen will. Denn alles ist ziemlich laut und so hat der Ruhende auch keine Ruhe.

Um eins gebe ich an Peter ab. Ich bin kaputt und kann nicht mehr. Auch er kämpft in den nächsten Stunden mit dem schwankenden Wind. Um sechs übernehme ich wieder und Peter legt sich noch mal hin. Um neun kommen wir dann auf der Insel Schiza vor der Peloponnes an.

Dies ist eine militärische Insel die für Flugzeuge als Ziel dient. (Heute denke ich nur noch digital im Anflug) In einer Bucht liegt ein Schiffswrack das zu Schießübungen genutzt wurde. In dieser Bucht frühstücken wir erst mal und gehen dann das Wrack erschnorcheln. Man kann gut sehen das es wirklich mal beschossen wurde. Schon etwas Angsteinflößend. Die Natur nimmt es immer mehr ein und einige Rote Feuerfische haben hier ihr Zuhause. Es sind tolle Farben die wir unter Wasser sehen. Aber nun schnell weg nicht das wir noch beschossen werden🤪

Ich drängel schon bald auf die nächste Insel Sapienza, unserem eigentlichen Ziel, zu segeln um zur Ruhe zu kommen. Denn irgendwie fühle ich mich hier beobachtet.

In der Bucht Port Longos bleiben wir erst mal ein paar Tage und genießen es wieder an der Peloponnes zu sein.

Leider gibt es zu diesem Blog keine Bilder. Denn das meiste war ja Nachts. 😉⛵

Wir verlassen Kreta

Wir stehen um fünf auf und trinken gemütlich Kaffee, machen alles klar und los geht es.

Natürlich mache ich kein Wetter 😉 aber eben das Wetter Routing. Da es am Anfang kein, oder wenig Wind geben soll ist mein Plan, das wir erst so 10 Meilen direkt raus motoren. Dann soll der Wind kommen und wir haben für die restlichen 65 sm einen guten Winkel zum Wind und können segeln. Und mein Plan geht auch super gut auf. 🙏 Der Wind nimmt immer mehr zu und wir fliegen unserem Ziel entgegen. Um 16 Uhr werfen wir auf der Insel Kythera die der Peloponnes vorgelagert ist, den Anker. Auf dem Weg hat noch ein kleiner Thunfisch gebissen, es wäre perfekt für uns gewesen. Aber ein kurzer Moment bevor das Gaffe ihn aufspießen konnte, ist er davon gekommen. Peter war bitter enttäuscht, hat immer wieder vor sich hin geflucht und sich geärgert.

Der Anker sitzt in Kapsali sofort sehr gut. Wir genießen den Abend und gehen früh ins Bett. Der erste Tag an einem neuen Ort bleiben wir gerne erst mal an Bord um alles um uns herum zu beobachten. Beim Frühstück kommt ziemlich Wind auf und wir bemerken das ein Belgisches Boot auf Drift geht. Es sieht danach aus als wenn der Skipper noch schläft. Darum machen wir unser Dinghi fertig und Peter saust rüber um ihn zu wecken. Denn die Felsküste ist nicht mehr weit entfernt. Peter klopft an den Rumpf und ruft. Der verschlafene Kopf kommt raus, brummelt so etwas wie.“Och ne, nicht schon wieder!“

Er lässt sich noch ziemlich Zeit, nimmt den Anker hoch und verschwindet dann. Ein komischer Kauz.

Die Böen sind sehr stark, wir legen mehr Kette und nehmen das Reitgewicht dazu. So ist alles sicher. Bei einer starken Böe schlägt unser Dinghi um. Der Motor ist im Wasser. Ich reagiere schnell und kann es sofort wieder umdrehen. Aber Salzwasser und ein Motor vertragen sich gar nicht. Peter macht sofort alles frei vom Salzwasser und startet mehrmals bis er wieder läuft.

Im Öl wird auch Wasser sein aber das können wir jetzt bei dem Wind nicht machen. Wir verschieben es.

Ich mache an diesem Morgen noch Büro, denn wir sind am Monatsende und es muss die Steuer gemacht werden. Peter repariert etwas am Dinghi. Aber unser Highlight heute ist die Segnung von unseren Enkeln Lio und Liara. Wir können über YouTube direkt dabei sein und es miterleben. Echt schön die heutigen Möglichkeiten. Es ist eine schöne Zeremonie.

Danach räumen wir hoch motiviert die Vorkabine auf, machen Schränke leer und misten für die 4 Hacks ordentlich aus. Denn sie kommen ja bald. Wir freuen uns total.

Abends erkunden wir den Ort, gehen etwas essen und ich nutze das Internet fürs Büro. Es wird noch für den nächsten Tag ein Skooter (Motorroller) klar gemacht aber dann ist es Zeit ins Bett zu gehen.

Wir lassen uns mit dem Roller am nächsten Tag treiben. Entdecken durch Zufall eine tolle Höhle mit Kapelle und Fledermäusen. Fahren in ein schönes Bergdorf mit vielen Wassermühlen. Aber es ist sehr traurig. Seid vier Jahren hat der ehemals Wasserreiche Fluss kein Wasser mehr. Die Mühlen stehen still und die Gänse hecheln neben einer kleinen Pfütze. Wir laufen noch etwas am trockenen Fluss entlang brechen aber ab da es sehr traurig ist.

Danach geht es noch an die Küste runter an einen ganz bezaubernden Ort. Eine kleine Felsenbucht, wunderschön angelegt wo die Kinder die Klippen runter springen. Glasklares Wasser. Traumhaft schön. Am Boot zurück müssen wir erst mal etwas Ankerarbeit machen. Der Wind hat gedreht und abgenommen und die Bucht ist voller geworden. Also bauen wir das Reitgewicht ab und holen mal 10 m Kette rein um niemanden auf die Pelle zu rücken.

Zum Sonnenuntergang fahren wir hoch zur Chora und ihrer Festung und genießen die Athmosphäre. Sie ist sehr weitläufig und schön hergerichtet. In der Chora suchen wir uns einen netten Platz und beobachten das bunte Treiben. Denn hier beginnt das Leben und Treiben mit dem Sonnenuntergang. Denn da ist es einfach kühl. Die Alten stellen irgendwo ihre Stühle zusammen und gallern und die Kinder spielen auf einen Zentralen Platz zusammen. Es ist überall im Land das gleiche.

Am nächsten Morgen wandern wir noch zur Felsenkirche Argios Ioannis (Heiliger Johannes). Bestaunen die tolle Aussicht und unterhalten uns mit dem Wärter. Es hängen uralte Ikonen.

Bei der großen Hitze halten wir Siesta und gehen schwimmen bevor wir uns am frühen Abend für die weite Überfahrt zur Peloponnes fertig machen. Wird sicher etwas anstrengend da drehende Winde zu erwarten sind und eine stark befahrene Schifffahrtsstraße muss gekreuzt werden. Aber wird schon klappen. Ziel ist der westlichste Finger der Peleponnes.

Bis dann!🖐

Kreta die Größte

12.7.-27.7.24

Nach unserer bisher längsten Strecke am Stück (97sm) sind wir in der Bucht vor Sitia angekommen und fallen nach einem leckeren Fisch Snack todmüde ins Bett. Am nächsten Morgen funken wir den Hafen an und bekommen einen Platz zugewiesen. Nachdem wir sicher fest sind machen wir erst mal klar Schiff und kommen an.

Der Ort ist sehr nett und wir genießen die vielen Restaurants und Cafés. Hier in Griechenland findet das abendliche Leben meist im luftigen Hafen statt. Hier entfliehen viele Einwohner der Hitze im Ort.

Nach etwas suchen finden wir auch noch einen Skooter den wir leihen können. Kreta ist voll in Touristischer Hand und ein Flieger nach dem anderen landet. Wir hören viel deutsch.

Auf unserer Tour erleben wir ein recht grünes Land mit sehr, sehr vielen Oliven Plantagen die mit tausenden Kilometern Tröpfchen Bewässerung vernetzt sind. Ich übertreibe nicht. Es ist echt enorm!

Unterwegs entdecken wir eine riesige Geisterstadt. Ehemals schöne Ferienhäuser die an Leute verkauft wurden. Kein Haus gleicht dem anderen mit toller Poollandschaft , Läden, Apotheke und was man sich im Alter sonst noch wünscht. Nachdem irgendjemand mit dem Geld abgehauen ist und sich niemand mehr zuständig fühlt verkommt alles. Einzelne Häuser sind in dieser Ruinenstadt noch bewohnt. Denn viele Rentner haben ihr gesamtes Geld in ein Häuschen gesteckt und müssen nun so elendig leben. Traurig oder?!

Kreta ist die größte griechische Insel und zählt auch zu der sonnigsten Perle des Mittelmeeres. Sie hat einiges zu bieten. Eine abwechslungsreiche Natur, die wir hier im Osten der Insel in Form des Palmen Tals von Vai finden und natürlich auch überall die wunderschönen Strände die uns aber jetzt nicht so arg locken. Und auch besondere antike Paläste wie Knossos die tausende von Besucher anzieht.

Uns interessieren eigentlich die Wanderrouten mehr, die es hier reichlich gibt.

Durch die zerklüfteten Berge, kann man zahlreiche tolle Schluchten erwandern die zwar meist kein Wasser mehr führen ( warum wohl, ich sage nur Tröpfchen Bewässerung) aber dennoch spektakulär sind.

Wir haben uns die etwas unbekanntere Richi Schlucht ausgewählt und sind sehr früh aufgestanden damit es nicht so heiß ist.

Leider ist Peter auf halber Strecke runter in die Schlucht aufgefallen das eventuell das Benzin nicht reicht um später den enorm steilen Weg zu zweit wieder hoch zu fahren.

Also haben wir uns getrennt. Peter ist weiter gelaufen und ich bin wieder hoch auf die Hauptstraße und habe die nächste Tankstelle gesucht und getankt.

Dann ging es den steilen Weg wieder runter. Oft gefühlt eine 45% Neigung/Steigung. Die Griechen lieben den direkten Weg 😉. Serpentinen werden überbewertet 🤣.Das haben wir im ganzen Land festgestellt.

Peter wartet schon am Einstig der Schlucht und wir steigen auch sofort in Kretas GEO-Park ein.

Eine wundervolle Wanderung und am Ende werden wir mit einem Rinnsal Wasserfall belohnt.

Nachdem wir den Osten erlebt haben segeln wir weiter. Ich lege ab und wir nehmen Kurs auf die Lepra-Insel Spinalonga. Der Wind ist wieder enorm. In den Hafen von Agios Nikolaos können wir leider nicht. Alles voll mit Langzeitliegern. In die Lagune können wir bei diesem Wind auch nicht🤔 .

Also legen wir uns in eine relativ sichere Bucht und machen den Wassermacher wieder an. Den mussten wir wegen des hohen Wellengangs ausmachen da er durch die Schräglage immer wieder Luft zog. Und das ist nicht so gut.

Hier bleiben wir eine Nacht und einen Tag denn es ist nicht sehr angenehm. Wir brauchen hier auf Kreta einfach einen Hafen da es immer viel Wind aus Nord hat und wir auf der Nordseite sind. Deshalb diese Seite weil es auf der Südseite gar nichts gibt. Komisch aber so ist es.

Bei der letzten langen Strecke sind wir bei Sonnenaufgang los und haben gemerkt das dies doof ist da man durchs kreuzen dann eventuell im dunkeln ankommt. Nun machen wir es anders und fahren Abends um sieben los um im Sonnenaufgang an zu kommen. Das heißt, unsere erste Nachtfahrt mit Schichten. Da wir wieder gegen an müssen legen wir die Wenden so das es bei Schichtwechsel passiert wenn beide an Deck sind. Mit Schwimmwesten bestückt und eingepickt geht es durch die Nacht.

Es klappt sehr gut und um Zehn sind wir im riesen Fähr und Cruiser Hafen von Heraklion, der Hauptstadt von Kreta. Es gibt keinen Platz für uns, what 😨.

Der Altstadthafen ist voll mit Profi-Day Sailor und außerhalb ist soviel Schwell durch die Fähren das es für uns an der Mauer zu gefährlich ist.

Wir machen notdürftig an der Mole des Pilot Bootes fest und ich versuche über mehrere Stationen, Hafen Polizei, Hafen Behörde und Gesamthafen Orts Behörde und und… einen besseren Platz zu bekommen. Eine Beamtin der Stadt hat dann wohl Mitleid und gibt uns einen Platz im Venezianischen Altstadt Hafen von einem Boot das ein paar Tage nicht im Hafen ist. Gott sei Dank. Direkt neben der Venezianischen Festung. Traumhaft schön und Wind sicher👍

Nun machen wir die Hauptstadt unsicher. Erst mal mit dem roten Sightseeingtour Bus und dann zu Fuß.

Wir besuchen einen riesen Bauernmarkt und fühlen uns wie im Schlaraffenland. Voll bepackt mit frischem Obst und Gemüse fahren wir mit dem Bus zurück. Die Stadt bietet alles was man sich nur wünschen kann.

Die Profis aus dem Hafen verschwinden mehrmals täglich Richtung der kleinen Insel Dia und Abends um halb neun müssen alle wieder da sein da dieser riesige Hafen wegen der Fähren geschlossen wird. Wahnsinn, oder!?

Und wir dachten als wir morgens Heraklion anliefen es fände eine Regatta statt. Dabei waren es nur diese 30 Profis auf ihrer Tour🤣.

Die Stadt selber ist nicht sehr schön da sie im Krieg total zerbombt wurde. Einzelne alte Häuser sieht man. Und eine der berühmten Kretischen Hochzeiten mit über 2000 Gästen erleben wir am Rande mit.

Nach ein paar Tagen müssen wir dann wieder los da der Liegeplatz wieder gebraucht wird. Wir fahren zur Insel Dia rüber die die Day Sailor auch ansteuern, aber erst nachdem sie dort aufbrechen.😉 Eine einsame Insel auf der mal eine wunderschöne Taverne stand. Wege waren angelegt zu einem Sonnenuntergangs-Aussichtspunkt, Zisternen und Steg. Ein Traum ist geplatzt und die Anlage seid 20 Jahren verwaist. Echt schade. Was mag passiert sein?

Am nächsten Morgen bringt unser Stegnachbar aus Heraklion eine 1,5l Flasche Raki und eine Flasche Olivenöl, da Peter ihm bei einer Kleinigkeit geholfen hat. Ein echt netter Kerl!

Der nächste Stopp ist Rethimnon etwas westlich. Hier wollen wir eigentlich noch mal einen fahrbaren Untersatz mieten und uns umschauen. Aber wir lernen sehr nette Neuseeländer kennen und bleiben in der Stadt hängen. Die Stadt ist sehr schön und hat einen alten Stadtkern durch den wir uns treiben lassen. Abends grillen wir mit unseren Bootsnachbarn und erledigen die Bootswäsche in einer super Laundry. Bettwäsche des Gastes und mehr. Muss für die neuen Gäste die bald kommen, alles schön sauber sein😊.

Wir haben unseren Liegeplatz nur begrenzt und es war uns dieses mal einfach wichtiger den Kontakt zu pflegen, aber nun müssen wir leider weiter und da es keinen Hafen mehr gibt suchen wir uns eine Bucht. Ganz in den Westen zu den berühmten Stränden können wir leider nicht wegen des starken Westwindes. Also ab in eine Bucht für den Absprung Richtung Peloponnes.

Fazit:

Eine wirklich tolle Insel aber zu wenig sichere Plätze für Segler. Für uns der falsche Zeitraum. Denn zum Wandern muss man im Frühjahr oder Herbst kommen. Vielleicht machen wir das nächstes Frühjahr. 😊