bis 2.6.24
Wegen des starken Nordwindes verstecken wir uns ganz unten auf der Südseite von Naxos in eine wunderschöne tiefe und einsame Bucht. 30Km bis zum nächsten Ort in dem man was einkaufen könnte. Echt herrlich. Außer einem kleinen Kiosk und ein paar einsamen Ferienhäusern ist hier nichts. Wir verankern uns sicher mit Landleine und können so mit einem ruhigen Gefühl zu einer Wanderung aufbrechen. Hier ist die älteste Akropolis Griechenlands, die wir uns natürlich ansehen wollen. Über alte Ziegenwege machen wir uns auf den Weg. Vorher melden wir uns aber am Kiosk zum Essen an. Das freut die Besitzer sehr denn wir sind hier die einzigen. Wir bleiben drei Tage hier und genießen es sehr. Die Besitzerin des Kiosk ist so lieb und bringt uns Brot aus dem Dorf mit.






Wenn es dunkel wird hört man nur noch Schafe und Ziegen. Wir lieben solche einsamen Ecken.





Unser nächster Stopp soll Amorgos sein. Wir ankern aber noch mal für 3-4 Stunden auf der Nachbarinsel Koufonisi da der Wellengang der sich die letzten Tage aufbauen konnte noch enorm ist und der Wind sich auch noch nicht wirklich gelegt hat. Wir warten etwas ab und machen uns mit gutem Rest Wind dann auf dem Weg nach Amorgos.
Diese Insel wird für uns einer der Highlights in den Kykladen.
Erst mal müssen wir uns nach der einsamen Zeit wieder mit Frisch Sachen bestücken aber danach erkunden wir die Insel.
Amorgos ist eine reine Felseninsel mit zwei hohen Bergen bis 700m hoch. Auf der Südseite fallen die Klippen bis zu 300m in die Tiefe und genau dort liegt in dieser Klippe das berühmte Felsenkloster Chozoviotissa. Früher war es nicht weiß gestrichen und wurde somit nie von Piraten oder anderen kriegerischen Völker, eingenommen. Heute leuchtet es wunderschön weiß in den Felsen. Wir fahren von unserer Bucht auf der Nordseite mit dem Bus über die Insel bis unterhalb des Klosters. Wir wandern zum Kloster hoch und genießen dort für eine kurze Zeit eine tolle Atmosphäre mit Klosterschnaps😃




Von dort geht es erst runter und dann wandern wir hoch auf den Berg zur traumhaft schönen Chora mit ihren Windmühlen.










Hier ist es sehr ruhig denn Amorgos liegt abseits der Touristenströme. Hier hin verirren sich nur die Rucksack Touristen und Wanderer. Denn die Wanderwege sind sehr gut ausgezeichnet. Auch wir nehmen nach erkunden der Chora und dem Besuch in einem kleinen Museum, einen dieser tollen Wanderwege zurück in unsere Bucht. Echt herrlich.



Bald wechseln wir für kurze Zeit in eine Bucht mit Wrack an dem der Peter schnorcheln will. Auf Amorgos wurde auch an dieser Stelle der Film „Im Rausch der Tiefe“ oder „Deep blue “ gedreht und ist für sein tief blaues Wasser berühmt. Dies ist auch die Insel der Harpun Taucher.


Als Peter wieder aus den Tiefen des Wassers rauskommt wechseln wir in den östliche Hafen nach Amorgos und werfen den Anker im Hafenbecken. Allerdings mit Trippleine (= Boje die mit einer Leine am Anker befestigt ist) denn hier soll der Boden mit vielerlei Leinen und Ketten verseucht sein. Und so bekommt man im schlimmsten Fall den Anker wieder frei.
Wir genießen einen Strandspaziergang und die Stadt am Abend, trinken einen Sundowner auf unserer „Terrasse“ und machen dann alles für die Nacht fertig.
Das heißt das wir jederzeit im Notfall Anker auf gehen können. Dinghi hoch nehmen und alles ist weg geräumt.
Außerdem wollen wir eh am nächsten Morgen auf die kleine Kykladen Insel Levitha.



Die Überfahrt wird angenehm. Am Ende etwas ruppig aber wir freuen uns auf den Bauern mit seinen Bojen. Dort liegen wir dann mit anderen in einer kleinen Bucht. Die Boje ist frei wenn man beim Bauern isst. Das tun wir natürlich und genießen diese kleine Insel für ein paar Tage.