4.3.-12.3. Zurück auf dem Boatyard

Nachdem an den letzten Tagen in Deutschland noch viel auf uns eingeprasselt ist und wir sehr viel mit dem Auszug vom Senior und dem Einzug der neuen Mieter zu tun hatten, kehrte dann nun etwas Ruhe ein.

Kaum saßen wir am Bahnhof viel einiges von uns ab. Und als die Lautsprecherdurchsage kam: „Der ICE ….aus Kassel hält heute nicht in Wiesloch. Es tut uns Leid.“ ähh what?

War es uns eigentlich egal. Denn wir hatten genug Zeit eingerechnet. Ein kurzer Blick aufs Handy und die neue Verbindung stand. Wir haben in Mannheim sogar noch unseren Anschlusszug bekommen.

Am Flughafen lief alles wie geschmiert und das wenige Übergepäck war auch kein Problem.

In Athen war es eine richtige Rückkehr. Ich kannte mich aus und wusste wo ich das Busticket für in die Stadt kaufen konnte und auch wo die Haltestelle ist. Das war total stressfrei und angenehm.

Wir haben uns für die erste Nacht ein B&B in der Stadt genommen, was sehr gut war.

Dieses war extra in der Nähe der Bushaltestelle und der Metro so das wir mit unserem Gepäck nur kurze Wege hatten.

Nach einem leckeren Mal sind wir früh ins Bett. Reisen ist einfach immer wieder anstrengend.

Am nächsten Tag sind wir mit der Metro zum Bahnhof und von dort nach Chalkida auf Euböa (Evro).

Der öffentliche Verkehr läuft hier eigentlich ganz gut und ist auch recht günstig. Für ca. 100km Bahn haben wir pro Nase 5,50€ bezahlt.

In Chalkida hat uns ein Freund vom Boatyard abgeholt. Das ist sehr nett denn es sind nochmal 85km durch die Berge. Unterwegs noch kurz einkaufen.

Aber dann hatten wir es geschafft und standen vor unserer Alina. Außen war alles in Ordnung und auch als wir reinkamen gab es keinen feuchten Muff oder sonstige Überraschungen. GOTT SEI DANK, ALLES GUT!!

Dann hieß es erst mal sich wieder einrichten und die Einkaufssachen verräumen. Denn wenn wir das Boot verlassen werden alle Polster hochgestellt und alle Schränke geöffnet, damit alles gut belüftet wird.

Als es dunkel wird sind wir dann auch fertig und gönnen uns ein leckeres Ankunftsbier.

Hier herrscht noch der Winter. Es ist noch recht kalt und regnerisch. Auf den Bergen am Festland liegt noch dick der Schnee. Auch die Frühlingsblüher verstecken sich noch denn der Wind ist recht stark.

Am nächsten Tag beginnen wir mit unseren Arbeiten. Die größte ist unser Generator. Den haben wir nie gebraucht aber bei einem Test festgestellt das er heiß wird. Er wird nicht richtig gekühlt.

Peter nimmt ihn total auseinander und stellt fest das dieses Problem wohl auch schon lange vor uns war.

Alles wird am Generator gut gereinigt und plangeschliffen. Eine Wahnsinns Arbeit! Als der Generator fertig ist schaut er auch auf den dazugehörigen Dieselmotor. Der sieht nicht besser aus.

Alles ist zu und konnte nicht mehr gekühlt werden. Im Zylinder sieht man leichte Riefen. Aber das geht noch. Und dann der Schock. Der Zylinderkopf ist durchgerostet. Abbruch, und was nun?

Währenddessen laufen auch andere Arbeiten. Schöne Arbeiten! Wir ziehen die Segel hoch und sehen die Arbeit des Segelmachers, die sehr gut gelungen ist.

Dieser Segelmacher bringt auch unser neues Bimini und die Sprayhood. Sehr schön!! Danke Dimitris!

So nah liegt negatives und positives beieinander. Jetzt müssen wir erst mal wegen dem Generator recherchieren.

Peter ist auch viel bei den zwei anderen Seglern und hilft dort. Diese sind extra gekommen und gehen am Wochenende wieder. Das hält bei uns einiges auf, aber das ist ok.

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Autor: Tina

„In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume. (Mark Twain)

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