29.9.-6.10.23
Wir haben einen wunderbaren Segeltag nach Skyros rüber. In den 10 Stunden können wir fast die ganze Zeit den Parasailor nutzen und machen gute Fahrt.
Unterwegs produzieren wir mit dem Wassermacher frisches Wasser und lassen auch gleich zwei Waschmaschinen laufen. Wir nutzen die langen Fahrten immer zum Wasser machen, da unterwegs das sauberste Wasser ist und unsere Filter nicht so schnell verschmutzt sind. Die Wäsche ist unterwegs auch sehr schnell trocken. Auch die normale Haus/Schiffsarbeit wie, durchsaugen oder Bäder putzen, machen wir sehr gerne unterwegs. Somit haben wir am neuen Ort alle Zeit der Welt und können auf Entdecker Tour gehen 😉
Skyros: Zitat: Schlicht, authentisch und gastfreundlich.
Seid der Bronzezeit als Handelsrouten Stützpunkt sehr wichtig da sie ziemlich in der Mitte der Ägäis liegt. Leider auch deswegen immer schon als Militärbasis wichtig.
Wir laufen einen geschlossenen Hafen in der Mitte der Insel an, der nicht genutzt wird. Außer von ein paar Fischerbooten. Riesen groß, aber verlassen weil draußen Felsen in der Nähe der Einfahrt liegen, die als gefährlich gelten. Wir hatten gar keine Probleme damit aber es ist auch wirklich nur bei ruhigem Wetter zu empfehlen. „Speedy Gonzales“, ist natürlich schon da. 🙂


Am nächsten Tag laufen und trampen wir zur Chora. Das ist die Hauptstadt die selber keinen Hafen hat und auf dem Berg mit einer tollen Festung, liegt. Wir lassen uns durch die Stadt immer weiter nach oben treiben bis wir auf der Festung ankommen und die beiden anderen Segler treffen.






Gemeinsam ziehen wir weiter und teilen uns dann ein Taxi zurück zum Boot.
In der Nacht kommt Wind auf und wir merken warum dieser Hafen als gefährlich gilt. Es bilden sich immer höhere Wellen. Um 4 Uhr kann ich nicht mehr schlafen weil die Wellen laut an den Rumpf schlagen. Wir entschließen uns direkt bei Sonnenaufgang den Hafen zu verlassen um sicher aus der gefährlichen Einfahrt raus zu kommen. Das klappt auch problemlos und wir sehen das auch kurz darauf die Ramba den Hafen verlässt.



Hier trennen sich leider wieder unsere Wege. Die beiden segeln ans Festland und wir segeln in den einsamen und wilden Süden von Skyros der komplett zum Naturschutzgebiet NATURA 2000 gehört und trocken-karg und manchmal grün bewaldet ist.









Wir liegen in völliger Einsamkeit in einer tollen Bucht und genießen es den Eleonore Falken bei der Jagt zu beobachten. Außerdem sieht man Schafe und Ziegen sonst nichts. 🙂 Die endemischen Zwergpferde sehen wir leider nicht.
Wir versuchen eine Wanderung zu unternehmen, hören aber plötzlich immer wieder Schüsse von Jägern und entscheiden uns lieber wieder zurück zum Boot zu gehen. Man muss die Ziegen und Schafe eindämmen da sie alles wegfressen.
Am nächsten Tag haben wir wieder einen Starkwind Tag von bis zu 40kn Wind. Wir sind aber gut fest, kein Problem. Der Wind ist schon recht kalt also verkrümeln wir uns unter Deck und machen groß reine.
Die nächste Station ist der einzige Hafen von Skyros auf der Nordseite. Sehr nobel hier, das hatten wir in Griechenland noch nie.


Wir leihen uns einen Roller um den Norden der Insel zu erkunden und genießen diese Insel sehr.












Jeden Abend kommt eine Fähre in den Hafen die mit dem Lied “Also sprach Zarathrusta“, begrüßt wird, echt Klasse.
Nach weiteren zwei Tagen haben wir ein gutes Wetterfenster und wir segeln nach einer Woche Skyros weiter nach Peristerie.