Wir fahren nach Pylos. Nicht so der tolle Wind.
Wir passieren auch eine kleine Insel und überlegen dort zu ankern. Es ist sehr tief und der Wind sehr starkund der Anker will nicht halten. Peter würde an der Felswand mit Landleine fest machen aber ich bin für den Abbruch. Es ist mir zu nah an der Felswand und die Fallböen sind sehr stark. Hier würde ich kein Auge zumachen können. Peter geht auf meine Ängste ein. Etwas widerwillig aber so doch tut er es. Würde nicht jeder Mann machen!

Also brechen wir ab und kämpfen uns bei starkem Wind in die schöne große Bucht von Ormos Navarinou. Wir legen Längsseits an der Stadtmole an. Das klappt sehr gut obwohl es das erste Mal mit Alina ist und wir starken Seitenwind haben. Aber der drückt uns vom Kai weg und das ist auch gut so. Alle Festmacher werden noch eine Weile optimiert und dann gehen wir in die Stadt und hoch zur Festung. Die ist leider schon zu aber außen an der Burgmauer können wir noch einen schönen Sonnenuntergang genießen.





Am Marktplatz erleben wir bei einem Glas Wein eine Griechische Hochzeit . Es ist schön anzuschauen. Wir genießen es, es wird miteinander im Kreis getanzt und gesungen und immer wieder wird im Zentrum des Kreises Porzellan zerdeppert. Alle haben einen heiden Spaß. Und alle außen herum feiern irgendwie mit.
Am nächsten Morgen bekommen wir Besuch von der Port Police. Wir sollen uns dort melden. OHHHH. Ich bin ganz aufgeregt. Das ist das erste Mal. Ich schnappe meine Mappe mit den Papieren und wir laufen zum Büro. Natürlich fehlt ein Papier , nämlich das der Versicherung. Es hat gerade ein frisches Jahr angefangen und ich hatte es noch nicht ausgedruckt. Also flitze ich zurück und kämpfe mit lauter leeren Akkus ( Ja, meine lieben Söhne, eine Powerbank wäre sicher auch leer gewesen ;-). ) Habe aber bald die neue Police ausgedruckt und kann zur Polizei zurück. Sonst ist alles gut und wir können wieder los.
Wir segeln durch die riesen Bucht auf die andere Seite und schmeißen in der Nähe des riesigen Strandes den Anker. Wir warten bis gegen Abend und laufen zur berühmten Ochsenbauchbucht (Voidokilia) und hoch zur Festung. Teilweise mit kleinem Klettersteig aber gut machbar. Eine tolle Wanderung auch wenn sie sehr anstrengend ist. Dort oben sind wir ganz alleine und haben eine traumhafte Aussicht auf die Bucht mit Alina. Kann es einen friedlicheren Ort geben?












Es wird bald dunkel, also müssen wir uns an den Abstieg machen. Der ist um einiges einfacher da er um den ganzen Berg geht und die Neigung nicht so stark ist. Unten angekommen laufen wir noch am fantastischen langen Strand bis zum Dinghi und ab zurück aufs Boot. Kaum da ist es auch schon dunkel und wir lassen den Tag ausklingen.




Die Nacht ist sehr ruhig und wir starten sehr früh mit der Weiterfahrt nach Methoni mit dem wunderbaren Städtchen und seinem Türkischen Turm und der Weiterfahrt nach Kalamata. Dort wollen wir einen aufkommenden Sturm ab wettern.



In diesem Abschnitt erleben wir das Drama von Kalamata mit dem Flüchtlingsboot das unter ging.
Darüber habe ich schon geschrieben und tue es darum nicht mehr.