Alle Wege führen nach Olympia (8.6.-11.6.23)

Unserer halt übers Wasser.

Wir stehen bei Sonnenaufgang auf, denn da soll noch guter Wind aus Osten stehen, und den brauchen wir. Aber leider ist der versprochene Wind nicht da.

Ein Fischschwarm mit jagenden Delfinen und Möwen.

Wir können etwas mit dem Para segeln aber leider nicht lange und schwenken dann wieder bei 18kn auf normale Besegelung um. Die Welle kommt von der Seite. Sehr unangenehm, wir werden ganz schön durchgeschüttelt.

Kurz darauf ist der auch wieder weg und wir müssen motoren. Der ekelige Wellengang von der Seite bleibt aber und wir werden ganz schön durchgeschüttelt. Motoren wir ja gar nicht, aber manchmal will man einfach nur noch ankommen. Und das ist in Kyllinis.

Für uns ist es einfach eine Zwischenstation. Wir ankern vor dem Hafen und Peter fährt mit dem Dinghi an Land Benzin holen. Wir können die Tankstelle sehen und nutzen dies. Denn das kommt selten vor. In der Zeit koche ich. Wir genießen es das kommen und gehen der Fähren zu beobachten auch wenn sie uns unangenehmen Schwell (Wellen) bringen. Der fantastische Sonnenuntergang entschädigt für alles.

Wir gehen am nächsten Morgen etwas später raus und haben sehr schnell genug Wind für den Para.

Wir können mit ihm bis Katakolon segeln, Klasse. Kaum sind wir an der Mole fest helfen wir anderen beim festmachen die sich etwas schwer tun. Das nennt sich „Gute Seemannschaft“.

Abends gehen wir in den Ort der winzig ist aber einen riesen Hafen hat. Wir wollen ein Auto mieten um nach Olympia zu fahren. Der Mann im Büro ist ultra nett und smart. Er erklärt das morgen eins der größten Cruiser hier halt macht. Wir sollen ganz früh losfahren bevor die 4000 Passariere dort ankommen. :-0

Wir bekommen einen kleinen LILA Flitzer ( grässlich 🙂 )und düsen schon um halb acht los. Genau richtig. Alles ist noch schön ruhig. Außerdem empfiehlt er eine virtuelle Brille die an bestimmten Punkten im Gelände erklärt und wenn man durchschaut auch zeigt wie es damals wohl aussah. Echt Klasse.

Wir schauen uns alles genau an und sind fertig als die Massen kommen. Olympia die Stadt ist auch sehr nett. Über Olympia gibt es zuviel zu erzählen ich wüsste gar nicht wo ich anfangen sollte, darum lass ich es lieber. An dieser Stätte sind auf jeden Fall einige Epochen drüber gerauscht.

Auf dem Rückweg besuchen wir noch ein altes Weingut und gehen sehr lange an einem ca. 30km langen Strand spazieren.

Heute gehen wir mal Essen. Das war ein sehr anstrengender Tag.

Am nächsten Morgen ist schon früh Hafenkino. Ein Catamaran will ablegen und zieht einen anderen Anker mit hoch. Als er frei ist will unser Nachbar raus. Erst hat er eine Mooringleine am Haken und dann eine Kette. Er braucht eine Stunde bis er wieder frei ist.

Und dann können wir endlich los. Unser Nachbar hat eine Kette über unsere gelegt. Na toll. Also ist auch bei uns Kettensalat. Aber Peter kann es schnell enthuddeln und wir können los nach Kyparissia. Ein etwas blöder Kurs. Sogar mir wurde unter Deck beim kochen etwas mulmig. Aber kurz die Nase in den Wind und alles war wieder gut. Wir ankern in Kyparissia mitten im Hafenbecken.

Ich glaube dort leben um die zehn Schildkröten die wir vom Boot oder vom Sub aus beobachten können. Manchmal sind bis zu drei in direkter Nähe. Wir machen unsere obligatorische Wanderung durch die Stadt, gehen noch baden, sprich duschen und legen morgens drauf schon wieder ab Richtung Pylos. Da wollen wir dann etwas länger bleiben.

Wir sind immer noch an Strecke machen.