Wir verlassen den Ambrakischen Golf

Einen ganzen Monat haben wir uns zwischen dem Ambrakischen Golf und Meghanisi bewegt.

Das haben wir getan um uns erst mal zwei Wochen zu gewöhnen bis wir den ersten Besuch an Bord begrüßen durften. Erst waren es Reinhard und Tuk die auf einem Motorrad Treffen in Igoumenitsa waren , die uns auf einen Kaffee in Vonitsa besuchten. Es war sehr schön, liebe bekannte Gesichter zu treffen und mit ihnen ein paar Stunden zu verbringen.

Schön das ihr uns besucht habt.

Und am gleichen Abend sind Kathrin und Kai gekommen mit denen wir ein paar Tage auf Alina segelnd unterwegs waren. Wir haben uns in Vonitsa getroffen und Peter und Kai sind dann mit dem Wohnmobil in die Rougha Bay gefahren um es dort stehen zu lassen.

Ich habe Kathrin eingewiesen wie es mit dem Anker auf funktioniert und wir sind erst ein Stück rüber motort und dann sogar gesegelt. Vor der Bucht kam das Vorsegel wieder runter und wir sind den Rest reinmotort. Währenddessen habe ich Kathrin die Antiken Steinsärge in der Steilwand gezeigt. Auch das ankern hat sehr gut geklappt. Das erste Mal für mich alles ganz allein.

Dann noch den Dinghi-Motor anschmeißen und rüber zu den Männern düsen. Alle in der Bucht haben mich ganz genau beobachtet 🙂

Fünf wunderschöne Tage haben wir mit euch verbracht, die sehr schön waren.

Nachdem wir euch wieder abgesetzt hatten, haben wir noch etwas Zeit in der Rougha Bay verbracht.

Zum Beispiel sind wir in einer ganz ruhigen Minute Morgens ganz nah an Wolfgangs Steg gefahren um von ihm Wasser zu bunkern. Wir sind knapp 2m tief und müssen deswegen genau aufpassen. Wir beschließen vorwärts hin zu fahren und einen Heckanker zu werfen und dann noch eine Landleine zu befestigen. Ich fahre und Peter macht die Landleine. Alles klappt ganz entspannt und wir können unsere Tanks wieder füllen.

Nachdem wir wieder auf der Ankerposition sind, arbeiten wir noch etwas, putzen und räumen auf, und Abends kommen Susann und Wolfgang an Bord zu einem Sundowner. Ein schöner Abschluss von der Rougha Bay.

Morgens geht es Anker auf und wir verlassen wohl für immer diese Bucht. Noch eine Nacht in Preveza und dann geht es endgültig raus aus den Golf.

Es war eine schöne Zeit aber jetzt muss es endlich weiter gehen Richtung Süden, die Peloponnes entlang.